Auf der Bad Emser Silberau fand bei regnerischem Wetter das letzte Spiel vor der Winterpause statt. Gegen die einen Platz besser postierten, punktgleiche Kombinierten aus dem Westerwald sollte die Frage geklärt werden, wer der beste Aufsteiger ist.
Diese Aussage können nun beide für sich positiv beantworten. Lediglich im Torverhältnis ist der VfL Bad Ems etwas schlechter.
Das Spiel begann vor ca. 80 Zuschauern zunächst mit leichten Vorteilen für die Heimelf.
Zwischen den Pfosten stand dieses Mal wieder Bastian Staudt. Schon nach 10 Minuten musste der VfL Bad Ems einen Wechsel vornehmen. Kristian Zöller hatte es nach einem Pressschlag erwischt. Nicht ganz verständlich entschied der aber ansonsten fehlerfreie Schiedsrichter in der Situation auf Freistoß für die Gäste. Es nutzte nichts, Kristian Zöller musste vom Platz. Für ihn kam Spielführer Nico Liefke. Und der sollte noch sehr wichtig werden. Zunächst aber blieb alles wie gehabt, der VfL Bad Ems leicht überlegen aber auch mit vielen Fehlpässen an diesem Nachmittag, Die Größte Chance von Nico Liefke konnte der Torhüter der Gäste noch gerade so vereiteln.
In der 18. Minute machte dann der VfL Bad Ems dem Gast ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk: Ein Rückpass von Emeka wurde von Bastian Staudt genau vor die Füße eines Gästespielers geschlagen und der ließ sich mit einem Schuss ins lange Eck nicht zweimal bitten – 0 : 1 in der 18. Minute. Beide Teams hatten noch die ein oder andere Chance aber bis zur Pause passierte dann nicht mehr all zu viel.
Im zweiten Durchgang gab es jetzt noch mehr Fehlpässe des VfL Bad Ems. Meist kam der Zweite Pass einfach nicht an. Der Gegner nutzte dies immer wieder zu Gegenangriffen, die aber auch nicht allzu durchschlagskräftig waren. Das Spiel wirkte nun in einigen Situationen verfahren. Gegen Ende des Spieles versuchte der VfL Bad Ems noch einmal das Tempo anzuziehen. Mit Micha Krohmann kam auch noch ein Stürmer für die Offensivabteilung. Es war die 82. Minute als ein von Kay Jockel gespielter sauberer Pass genau auf dem am Elfmeterpunkt lauernden Nico Liefke kam. Und der schraubte sich höher als sein Gegenspieler und brachten den Ball im Tor unter zum 1 : 1.
Jetzt gab es noch mal einen offenen Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften und am Ende stand es dann aber 1 : 1. Ein sicherlich dem Spiel gerechtes Ergebnis.
Mit nun 27 Punkten und punkte gleich mit Platz 6 in der Tabelle steht der VfL Bad Ems auf dem 8. Platz. Und man kann feststellen: Der VfL Bad Ems ist längst in der Bezirksliga angekommen.
Der VfL Bad Ems spiele gegen die SG Punderbach mit:
Bastian Staudt, Kay Ludwig, Vernatius Emeka, Kristian Zöller (ab 10. Nico Liefke), Etienne Kecskemeti, Kay Jockel, Dennis Imgrund, Dennis Gilberg (ab 57 Manuel Secker), Matthias Staudt (ab. 81. Micha Krohmann), Renard Remschel, Torsten Kreuter.
Schade, das hätte in Dachsenhausen auch anders ausgehen können!
Die Mannschaft hat leider die ersten 10 Min der 2. Halbzeit verschlafen und direkt nach der Pause zwei Tore bekommen.
Aber die Jungs haben super Moral bewiesen und den Rückstand auf 3:2 verkürzt. Leider wollte der Ausgleich nicht fallen, obwohl man die bessere Mannschaft war. Die Chancen waren da! Das 4:2
spiegelt nicht den Spielverlauf wieder.
Der VfL Bad Ems II spielte mit: Mario Spanier, Martin Göth, (ab 63. Min Daniel Jores), Eduard Schweizer, Dirk Clos, Ian Oyono, Thorsten Schönau, Mateusz Obrebski, Peter Göth, Evren Yasli, Björn Rübsamen, Daniel Knoll
Torschütze für Bad Ems: 2 x Mateusz Obrebki (60) (80)
Auch gegen den Mitspitzenreiter der Bezirksliga Ost SG Neitersen, gewann der VfL Bad Ems und behielt 3 wichtige Punkte in der Kurstadt.
Die Gäste haderten am Ende zwar mit Schiedsrichter Elbert hatten sich aber alle 3 Platzverweise selbst zuzuschreiben.
Der Tabellenzweite aus den Westerwald glaubte nach dem klaren 4 : 0 Hinspielerfolg auch dieses Mal als Sieger den Platz verlassen zu müssen.
Sie agierten von Anfang an äußerst körperbetont und waren in der ein oder anderen Situation nicht zimperlich. Als sie jedoch mit Fortlauf des Spieles merkten, dass der VfL Bad Ems mitspielte und sogar die besseren Chancen besaß wurden sich immer unzufriedener. Nico Liefke hatte in der 17. Minute die Führung auf dem Fuß, verzog aber nur knapp. Weitere gute Möglichkeiten hatten Dennis Gilberg und Kay Jockel und Torsten Kreuter. Aber alle Gelegenheiten wurden nicht genutzt. Mit der eigentlich ersten guten Möglichkeit für die Gäste folgte gleich das 0 : 1. Die Abwehr des VfL Bad Ems brachte auch nach 2 – 3 Versuchen den Ball nicht aus der Abwehr heraus. Mit einem Kunstschuss ins lange Eck – unhaltbar für Torhüter Kalkbrenner – gingen die Gäste in Führung (37. Min.) Aber der VfL Bad Ems schien nicht geschockt und versuchte nun weiter dagegen zu halten, was auch ganz gut gelang. In der 45. Minute, kurz vor der Halbzeit erhielt dann einer der Gebrüder Bischof gelb-rot nach wiederholtem Foulspiel.
Der VfL begann wieder mit viel Druck, doch die Gäste hielten dagegen, aber einige Male mit überhartem Einsatz. Dies bedingte weitere zahlreiche gelbe Karten.
Die Gäste meckerten jetzt bei fast jeder Aktion und kommentierten fast alles. Damit machten sie sich selbst das Spiel kaputt. Der VfL Bad Ems hatte nun auch mehr vom Spiel. In der 54. Minute war Nico Liefke seinem Bewacher enteilt wurde aber im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht – Elfmeter. Torsten Kreuter behielt wieder die Nerven und stellte den Ausgleich her.
Der VfL Bad Ems merkte nun das hier was ging und spielte weiter nach vorne, war nun auch die bessere Mannschaft. Ein schöner Schlenzer von Kay Jockel landete plötzlich im Torwinkel zum 2 : 1 für den VfL Bad Ems in der 74. Minute.
Nach einer Unsportlichkeit musste nun auch noch der 2. Bischhofbruder mit gelbrot vom Feld.
Nun echauffierten sich die Gäste noch mehr auch noch angetrieben von deren Zuschauer. Spieler und Zuschauer – es war nun nur noch eine einzige Brüllerei und Schiedsrichter Elbert hatte es fürwahr nicht leicht. Spielerisch war von den Gästen nicht mehr viel zu sehen. Einen dritten Platzverweis kassierten die Gäste dann in der 89. Minute für den Spieler Mario Mart nachdem dieser den Bad Emser Vernatius Emeka mit einem Ellenbogenscheck zu Boden geschickt hatte.
Nach weiteren 3 Minuten Nachspielzeit wurde das Spiel abgepfiffen und der VfL Bad Ems konnte sich über 3 weitere Punkte freuen. Mit 26 Punkten hat man nun doch schon mal ein gutes Polster und belegt Platz 7.
Am nächsten Wochendende ist wieder ein Heimspiel gegen die SG Puderbach. Angenommen der VfL Bad Ems könnte auch noch dieses Spiel gewinnen, könnte man sogar bis auf Platz 4 vorrücken. Doch gegen den starken Mitaufsteiger wird es nicht leicht.
Der VfL Bad Ems spielte mit: Sandro Kalkbrenner, Kay Ludwig, Vernatius Emeka, Kristian Zöller, Etienn Kecskemeti, Dennis Imgrund, Kay Jockel, (ab. 81. Renard Remschel) Matthias Staudt, Dennis Gilberg, Torsten Kreuter, Nico Liefke.
Endlich einmal ein klarer Sieg der VfL Bad Ems Reserve gegen eine Mannschaft aus dem hinteren Tabellendrittel. Mit der SG Nochern stellte sich aber auch der Tabellenletzte in Bad Ems vor. Mehr als 4 Punkte hatte diese Mannschaft nicht auf dem Konto. Folglich war der VfL Bad Ems über das gesamte Spiel hinweg die überlegene Mannschaft. Vor allem in der Ersten Halbzeit war man drückend überlegen. Vor allem der lange Marco Jockel war so gut wie nicht zu bremsen.
Nach einem lupenreinen Hatttrick im 3 Minutentakt in der 22., 25. und 28. Minute erzielte er auch noch das 4 : 0 bereits in der 43. Minute. Keiner der Gastespieler vermochte den Radius des Bad Emser Stürmers zu stören. Auch Ian Oyono spielte stark und legte zu 2 Toren auf. Der Bad Emser Mittelfeldspieler war bärenstark am Ball.
In der Halbzeit ging dann mit Marco Jockel der beste Mann vom Platz.
Zwar blieb nun der VfL Bad Ems die übelegene Mannschaft doch ein Tor wollte einfach nicht mehr fallen. Gelegenheiten dazu gab es allerdings mehr als genug.
Der Gegner stand nun auch massiv in der Abwehr um weitere Tore zu verhindern. Allerdings lief bei Nochern nach vorne so gut wie nichts.
So blieb es am Schluss bei dem verdienten 4 : Sieg. Das letzte Spiel vor der Winterpause findet dann am nächsten Wochenende auswärts bei der Reserve des SG Dachsenhausen statt. Dort wird es ein gutes Stück schwerer, etwas zählbares mit zu nehmen.
Der VfL Bad Ems II spielte mit: Mario Spanier, Eduard Schweitzer, Andreas Warth,
Dirk Clos, Manuel Secker, (ab 46. Björn Rübsamen) Ian Oyono, Mateusz Obrebski, Thorsten Schönau, Marco Jockel, (ab 46. Evren Yasli) Daniel Jores, Peter Göth, (ab 62. Daniel Knoll)
Der Herbstmeister VfL Bad Ems III stürmt zurück an die Tabellenspitze, nachdem der SV Braubach II letzte Woche bereits vorgelegt hatte. Mit nur einem Auswechselspieler und ohne die Stammkräfte
Carl Eschenauer und Sascha Häcker fuhr man nach Lierschied. Bereits bei der Aufstellung sollte es eine faustdicke Überraschung geben: Trainer Claus Eschenauer stellte Marius Böttcher ins Tor und
den Stammkeeper Robert Guzdek auf die Rechtsaußenposition. Es sollte eines der entscheidenden Komponten zum Sieg des VfL III werden. Robert Guzdek avancierte mit zwei Torvorlagen, einem Treffer
und einem Pfostenschuss zum „Man Of The Match“. In der ersten Halbzeit spielte Lierschied gewohnt kompakt und konnte nur einmal durch einen Konter überwunden werden. Eckball für Lierschied,
Marius Böttcher faustet den Ball zu Claus Eschenauer, der schickt Robert Guzdek auf der rechten Außenbahn entlang und dieser passt haargenau zu Kapitän Jerôme Titsch. Dieser schließt eiskalt zum
1:0 in der 10. Spielminute ab. Die restliche erste Halbzeit war der VfL III zwar meist in Ballbesitz, beim Torabschluss aber erfolglos.
Nach der Pause erhöhte Claus Eschenauer in der 50. Spielminute nach einer Vorlage von Robert Guzdek auf 2:0. Damit schien sich das Glück auf die Seite des VfL Bad Ems III zu begeben. Die
Mannschaft wurde immer überlegener und spielte nun auch konzentrierter bei den Abschlüssen, als in der ersten Halbzeit. Folgerichtig konnte Robert Guzdek in der 54. Spielminute nach „Tohuwabohu“
im Strafraum auf 3:0 erhöhen. In der 59. Spielminute gibt es Eckball von links und Nico König bringt den Ball genau auf Claus Eschenauer, der zum 4:0 einköpft. Man erspielte sich nun Chance um
Chance und traf auch nochmal die Latte (Robert Guzdek in der 65. Spielminute), doch erst in der 69. Spielminute konnte Jerôme Titsch einen Abschlag von Lierschied abfangen und nach einem tollen
Sololauf zum 5:0 abschließen. Ebenfalls mit einem tollen Solo ab der Mittelinie setzte sich Nico König in der 79. Spielminute durch und erhöhte zum Endstand auf 6:0. Es sollte allerdings nicht
unerwähnt bleiben, dass man erstmals in der Saison die Null hielt, Marius Böttcher, Robert Guzdek hervorragend vertrat und die Abwehr um Eugen Pastler und Eike Müller stark spielte und Lierschied
spätestens dort kein Durchkommen hatte.
Mit einem tollen Sieg verabschiedet sich nun die dritte Mannschaft des VfL Bad Ems aus dem Jahr 2011. Man überwintert nun mit zwei Punkten Vorsprung auf Tabellenplatz 1 und ist nun heißer
Aufstiegskandidat. Wer hätte das am Anfang der Saison gedacht?
Der VfL Bad Ems III spielte mit:
Böttcher, Marius (im Tor); Pastler, Eugen; Arenz, Volker; Stork, Daniel; Stoffel, Sascha (ab 46. Spielminute Faddoul, Nabil); Müller, Eike; König, Nico (1); Dattner, Christian; Guzdek, Robert
(1), Titsch, Jerôme (2); Eschenauer, Claus (2).
Auch das Rückspiel in Miehlen ging an den VfL Bad Ems. Die Gäste von der Lahn verdienten sich den wichtigen Sieg und 3 Punkte am Mühlbachtal, weil sie über das ganze Spiel die Spieltechnisch bessere Mannschaft waren.
Freilich war man dennoch in einigen brenzligen Situationen mit Fortuna im Bunde.
Etwas später als sonst begann das mit Spannung erwartete Derby im Miehlen. Der VfL Bad Ems zeigte von Anfang an, dass er mitspielen wollte und versuchte auch die Gastgeber unter Druck zu setzten. Die waren in der Ersten Halbzeit doch einigermaßen überrascht von den nach vorne spielenden Kurstädtern. Das Spiel war gerade mal 8 Minuten alt, da war der
Bad Emser Spielführer Nico Liefke zur Stelle und es hieß 1 : 0. Und der VfL Bad Ems blieb am Drücker. Spiel lief einfach flüssiger durch die Reihen der Gäste. Die Gastgeber versuchten es dagegen oft mit langen Bällen. Doch hinten stand die Abwehr um den Routine Vernatius Emeka sicher.
In der 25. Minute hatte der VfL Bad Ems dann doch einmal Glück, als ein solch langer Ball an die Querlatte ging. Auf der anderen Seite gab es aber auch gute Möglichkeiten durch Dennis Gilberg und Nico Liefke.
Eine Minute vor der Halbzeit dann noch eine Großchance für die Gastgeber, doch der gut postierte Rüdiger Graden wollte es zu genau machen und spielte noch einmal quer. Ein Bad Emser Spieler konnte hier noch einmal in höchster Not klären. Somit brachte man den knappen Vorsprung in die Halbzeit.
In der 2. Hälfte wollte die SG Miehlen alles besser machen und ging nun beherzter in die Zweikämpfe. Kurzzeitig erwirkten sie eine Überlegenheit.
Prompt folgte auch in der 49. Minute durch Michele Saal der 1 : 1 Ausgleich.
Jetzt schien sich eine Wende anzudeuten. Aber der VfL Bad Ems hielt dagegen. Es entwickelte sich fortan ein Spiel auf Augenhöhe.
Die Gäste versuchten es immer wieder mit Spielaufbau durch das Mittelfeld.
Die Gastgeber nach wie vor mit Bällen in die Spitze. Sie hatten nun in der Tat die besseren Chancen. Einige Male brannte es lichterloh im Bad Emser Strafraum doch entweder war ein Fuß dazwischen oder der erneut für Bastian Staudt spielende Torhüter Kalkbrenner konnte die Situation entschärfen. Dem jungen Keeper muss ohnehin ein Kompliment ausgesprochen werden denn er sollte noch mit 2 Glanzparaden von sich reden machen und den VfL Bad Ems auf der Siegerstraße halten.
Die Gastgeber verloren in der 62. Minute einen Spieler mit gelb-rot und mussten fortan nur zu 10. auskommen.
Bei einem schnellen Gegenzug folgte ein blitzsauberer Pass auf den Bad Emser Spielführer Nico Liefke und der zog unaufhaltsam alleine Richtung Tor der Kombinierten davon. Er konnte im Strafraum dann nur noch durch ein Foul des Miehlenner Torhüter Hofmann gebremst werden, der dabei großes Glück hatte, dass er nicht die Rote Karte sah.
Zum Elfmeter trat dann Torsten Kreuter an und lies Torhüter Hofmann überhaupt keine Chance - 2 : 1 in der 76. Minute.
Nun hatte der VfL Bad Ems noch eine harte Schlussviertelstunde zu durchstehen. Einige Male brannte es noch vor dem Bad Emser Gehäuse, doch Sandro Kalkbrenner und seine Vorderleute konnten in allen Situationen die Oberhand behalten. Auch der lange Marco Jockel half in der Abwehr aus und hatte bei einigen Kopfbällen Vorteile. Auch der inzwischen eingewechselte Micha Krohmann beschäftigte die Abwehr der Gastgeber mehr als sie das in der Phase brauchen konnten.
Noch 4 lange Minuten Nachspielzeit hatte der VfL Bad Ems zu durchstehen – dann war es geschafft – 3 Punkte im Kreisderby gingen nach Bad Ems.
Die Mannschaft von der Lahn konnte sich dadurch auf Platz 8 in der Tabelle festsetzten. Schiedsrichter Herberich war ein umsichtiger Leiter des Spieles.
Es folgen nun noch vor der Winterpause zwei Heimspiele. Zunächst kommt am kommenden Wochenende der Tabellenzweite SG Neitersen.
Und auch hier ist der VfL Bad Ems keinesfalls chancenlos. Man wird versuchen die deutliche 0 : 4 Hinspielniederlage vergessen zu machen.
Der VfL Bad Ems spielte in Miehlen mit: Sandro Kalkbrenner, Kay Ludwig, Vernatius Emeka, Kristian Zöller, Etenne Kecskemeti, Dennis Gilberg, Matthias Staudt, (ab 80. Marco Jockel) Kay Jockel, (ab 69. Renard Remschel), Dennis Imgrund, Torsten Kreuter, (ab 86. Micha Krohmann) Nico Liefke
An einen schönen sonnigen Novembernachmittag hatte der VfL Bad Ems die Mannschaft Sportfreunde Opertsau von der Sieg zu Gast. Da diese Mannschaft bisher recht unterschiedlich Ergebnisse, einmal gut und das andere Mal wieder schlecht zu verzeichen hat, war man gespannt, darauf, welches Gesicht die Mannschaft denn heute zeigen würde.
Die angeblichen Geburtstagsfeiern beim VfL Bad Ems konnte nicht so schlimm gewesen sein, denn die Mannschaft kam gegen den Gegner gut ins Spiel. Die Kombinationen liefen flüssig und die guten Chancen waren auf Bad Emser Seite.
In der 9. Minute wurde Nico Liefke schön angespielt und er lies dem Torhüter der Gäste mit dem 1 : 0 keine Abwehrchance.
Der Jubel war noch kaum verklungen, und schon rappelte es wieder im Gehäuse des Gegners. Die Stürmer Nico Liefke und Renard Remschel im Zusammenspiel und in der 11. Minute vollendete Renard Remschel zum 2 : 0.
Mit diesem Vorsprung im Rücken glaubte man hätte der VfL Bad Ems das Spiel weiter bestimmen können. Doch der VfL Bad Ems nahm das Anfangstempo raus und leistete sich einige Fehlpässe, die den Gegner wieder gut ins Spiel brachten. So hatte sich dann plötzlich in der 25. Minute der Oppertauer Rene Pascal Nagel durchgetankt und lies Schlussmann Kalkbrenner keine Abwehrchance – nur noch 1:2.
Hieraus schöpften die Gäste Mut und das Spiel war nun wieder völlig offen. Beide Mannschaften hatten noch einige Gelgenheiten, jedoch nichts zwingendes.
Es war schon die 43. Minute als mit einer „Bogenlampe“ ein Oppertsauer erneut Torhüter Kalkbrenner, der ja kein Riese ist überwanden. Ausgleich zum 2 : 2.
Zu Beginn der 2. Halbzeit waren die Gäste dann wieder mehr tonangebend, auch beflügelt durch das aufgeholte Ergebnis. In der 50. Minute strebte ein Gegner allein auf Sandro Kalkbrenner zu. Der junge Torhüter, der wieder fehlerfrei spielte, brachte im herauslaufen den Gästestürmer zu Fall: Elfmeter ! Doch diesen Elfmeter setzte der Gegner an die Latte und es blieb beim 2:2.
Es waren 60 Minuten gespielt, da setzte sich Kay Jockel im Strafraum gut durch und schob den Ball auf dem gut postierten Bad Emser Kapitän Nico Liefke der das 3:2 markierte. Die Gäste versuchten wieder heran zu kommen, konnten aber ihre Abwehr nicht entblößen, denn inzwischen war in der 63. Minute war der schnelle Micha Krohmann in Spiel gekommen, der immer wieder Laufduelle in der Abwehr der Siegtaler gewann.
In der Schlussphase war der VfL Bad Ems wieder die bessere Mannschaft.
In der 88. Minute machte dann der an der stark spielende Nico Liefke sein Tor Nummer 3 und sorgte mit dem 4 : 2 für die endgültige Entscheidung für den VfL Bad Ems.
Mit diesem Sieg ist der Neuling voll im Soll und kletterte nun sogar wieder auf Platz 8, wobei man in der engen Tabelle auch noch mit dem 6. Punktgleich ist.
Das nächste Spiel führt den VfL Bad Ems nach Montabaur. Schon im Pokal leistete man sich mit dieser Mannschaft ein hartes Duell. Auch Montabaur gilt als die Launische Diva dieser Liga. Auch hier sind hohe Siege wie ein 5:2 bei der SG Neitersen und deutliche Niederlagen wie heuer das 0:6 gegen Miehlen und vor 3 Wochen das 2 : 6 in Oppertsau ab. Der VfL Bad Ems, der nun seit 4 Spieltagen ungeschlagen ist, könnte sich mit einem Sieg sogar im vorderen Feld festsetzen. Aber auch schon mit einem Punkt wäre man zufrieden.
Der VfL Bad Ems spielte gegen Oppertsau mit: Sandro Kalkbrenner, Kay Ludwig (ab 58. Min. Marc Wagner), Vernatius Emeka, Kristian Zöller, Kay Jockel, Dennis Imgrund, Matthias Staudt (ab. 76. Torsten Kreuter), Nico Liefke, Renard Remschel, (ab 63. Micha Krohmann), Etienne Kecskemeti, Dennis Gilberg,
Kurz vor Schluss wurde die Begegnung auf Wunsch des Bad Emser Spielführers und des Trainers abgebrochen.
Was war passiert ?
Schon das ganze Spiel vorher war recht nicklig. Der VfL Bad Ems II war die klar tonangebende Mannschaft und eigentlich dem Gegner deutlich überlegen. Jedoch lief es im Angriff des VfL Bad Ems nicht rund und so machte der Gegner aus ganz wenigen Chancen Tore und führte nach 19.Minuten mit 2 : 0. Aber postwendend schaffte der VfL Bad Ems durch Tore von Eduard Schweitzer und Matheuzs Obrebski das 2:2.
Mit der Fortdauer des Spieles verlegte sich der Gegner schon auf allerlei Theatralik. Man lies sich des öfteren Fallen um so Freistöße zu erhalten.
Der völlig überforderte Schiedsrichter lies zu viel durchgehen und war nicht immer auf der Höhe des Geschehens. Nach einer erneuten Führung und dem wiederum postwendenden Ausgleich wurde das Spiel immer ruppiger. Wahrscheinlich mit Absicht drosch der Gegner kurz nacheinander 3 Bälle in die Lahn. 4 Minuten vor Schluss eskalierte das Spiel dann:
Nach einem Foul eines Bad Emsers schlug ein Zuschauer des Gegners einem Bad Emser Zuschauer ins Gesicht. Trainer Daniel Jores, der dazwischen gehen wollte bekam auch noch etwas ab. Und auf dem Platze wurden einige Bad Emser von Ihren Gegnern angegriffen. Der Schiedsrichter, der immer noch mit dem Foul begriffen war sah alles nicht. Da das Spiel zu eskalieren drohte votierte der Bad Emser Spielführer auf Abbruch.
Mit den Vorkommnissen wird sich nun die Spruchkammer zu befassen haben.
Spielabrüche mit Beteiligung der Mannschaft des FC Lahnstein 06 sind keine Seltenheit.
Dies sollte einmal Anlass sein darüber nachzudenken, das nicht nur in Dresden und Frankfurt, sondern auch schon in kleinen Klassen Dinge gibt, die dem Fußball unwürdig sind.
Mit einem leistungsgerechtem Unentschieden trennte man über dem Gelbachtal in Stahlhofen.
Beim VfL Bad Ems fehlten Nico Liefke aus beruflichen Gründen, sowie Marc Wagner (verletzt), Peter Goth (krank) und Torsten Kreuter.
Auf dem schlechten Kunstrasen in Stahlhofen wollte man aber dennoch versuchen, etwas zählbares mit zu bringen. Das dies nicht leicht werden sollte war man sich schon vorher bewusst. Das Motto lautete: Hinten gut stehen und vorne die Chancen nutzen.
Das Spiel begann nach kurzen Abtasten recht flott. Der VfL Bad Ems hatte spielerische Vorteile, während die Gastgeber es immer wieder mit langen Bällen in die Spitze versuchten und vor allem bei Standartsituationen gefährlich waren.
So dann auch in der 12. Minute als ein Freistoß aus etwa 25 Meter von einem Spieler der Heimelf zum 1 : 0 ins Tor verlängert wurde.
Doch der VfL Bad Ems lies sich nicht von diesem frühen Tor schocken und versuchte weiter auch aus einer gesicherten Abwehr nach vorne zu spielen. Dies gelang auch recht gut. Vorne wirbelte vor allem der schnelle Micha Krohmann, der seine Mitspieler ein ums andere Male stehen lies. Er machte seine Sache sehr gut, das einzige was dem jungen noch fehlt sind Vollstreckerqualitäten. Aber auch Renard Remschel machte viel Druck. Der beste Spieler auf dem Platz aber war der Bad Emser Vernatius Emeka der in der Innenverteidigung stand wie eine Wand. Mit gutem Stellungsspiel schoss und köpfte er was das Zeug hielt zahlreiche Bälle aus der Abwehr heraus. Nachdem schon kurz vorher Micha Krohmann eine dicke Chance hatte, war er in der 28. Minute erneut durch. Sein Schuss konnte noch abgewehrt werden aber im Nachschuss war Etienne Kecskemeti zur Stelle und es hieß 1:1. Nach diesem Tor hatte der VfL Bad Ems dann etwas mehr vom Spiel. Kurz hintereinander gab es zwei sogenannte 100 prozentige Torchancen für den VfL Bad Ems.
Bis zur Halbzeit blieb es beim 1:1.
Die zweite Halbzeit blieb ausgeglichen. Der VfL Bad Ems wieder mit leichten spielerischen Vorteilen und die Gastgeber nach wie vor mit langen Bällen. Zunächst hatte der VfL Bad Ems nochmals ein oder zwei gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Ab der 70. Minute kam der Stahlhofener Mentor Krasnigi und nun blies man zur Schlussoffensive. Die letzten 15 Minuten stand nun der VfL Bad Ems unter Druck und hatte auch jetzt mehrfach das Glück auf seiner Seite. Einmal Aluminium und gleich 2 Mal verfehlten die Gastgeber knapp per Kopf. Vor allem wegen Meckern reduzierte sich die Heimelf aber selbst, als der gut leitende Schiedsrichter Salzmann zweimal gelb-rot zog.
Während die Schlussphase lief und der Druck immer stärker wurde musste der VfL Bad Ems auch noch den Torhüter wechseln. Für Bastian Staudt der mit Leistenproblemen in der 80. passen musste, wurde der junge Sandro Kalkbrenner ins kalte Wasser geworfen.
Aber dieser junge Torhüter zeigte eine tadelose Leistung. Absolut ruhig und sicher stand er im Bad Emser Tor und glänzte gleich zweimal mit tollen Reflexen und hielt so den einen Punkt letztendlich fest. Aber auch der VfL Bad Ems hatte noch die dicke Chance zur Führung. Matthias Staudt kam alleine im Strafraum im Schussposition. Das ist sonst eine sichere Sache für den Bad Emser Spielmacher, aber dieses mal verzog er nur ganz knapp.
Letztlich ist das 1: 1 ein gerechtes Ergebnis. Für den VfL Bad Ems aber war es ein wichtiger Punkt.
Am nächsten Wochenende kommen die Siegtaler Sportfreunde aus Oppertsau. Hier wird der VfL Bad Ems versuchen in der heimischen Silberau den Gegner in die Knie zu zwingen. Oppertsau ist eine unberechenbare Mannschaft. Einmal gewinnen sie hoch und das andere Mal stecken sie auch deutliche Schlappe ein. Gleich welches Gesicht die Gäste zeigen, der VfL Bad Ems will sein Spiel durchziehen und gerne weitere Punkte einfahren.
Der VfL spielte in Stahlhofen: Bastian Staudt, (ab. 80. Sandro Kalkbrenner), Kay Ludwig, Vernatius Emeka, Dennis Imgrund, Etienne Kecskemeti, Kay Jockel, Matthias Staudt, Manuel Secker, Dennis Gilberg, (ab 85. Kristian Zöller), Renard Remschel, Micha Krohmann (ab. 68. Marco Jockel),
Leider schon wieder einen Niederlage, gegen eine Mannschaft die hinter dem VfL Bad Ems II steht. Gegen diese
Mannschaften tut man sich ja bekanntlich schwerer als gegen Mannschaften aus dem vorderen Drittel. Unverständlich ist auch, dass offensichtlich Spieler immer wieder kurzfirstig absagen und somit
das Team unnötig dezimieren.
Das Zusammentreffen der beiden Bezirksliganeulinge war ein sehr kampfbetont geführtes Spiel. Einen Schönheitspreis gab es wahrlich nicht zu gewinnen dafür ging es um zu viel zwischen den beiden Tabellennachbarn.
Bis auf Torsten Kreuter konnte der VfL Bad Ems melden alle Mann an Bord.
Wichtig auch wieder das Mitwirken des Routiniers Vernatius Emeka wie sich noch an diesem Tag herausstellen sollte.
In der gesamten ersten Halbzeit gab es kaum Chancen und Torszenen. Beide Mannschaften wirkten sehr nervös und produzierten viele Stockfehler.
Der VfL Bad Ems hatte Mühe das Spiel in den Griff zu bekommen und die Gäste spielten ebenfalls keinen Fußball für Feinschmecker. Hier ragte eher der Kampf heraus. Bis zur Halbzeit blieb es beim 0 : 0 in einem Spiel mit mäßigem Niveau.
In der Halbzeit stellte Frank Wendland seine Mannschaft besser auf den Gegner ein und es schien besser zu laufen. Allerdings wurden zunächst einige gute Chancen vertan. Dann zog Nico Liefke ab und der Torhüter der Gäste konnte den Ball nicht festhalten. Im Nachschuss war Vernatius Emeka zur Stelle, der sich als Abwehrspieler nach vorne orientiert hatte – 1 : 0 in der 56. Minute.
Dieses Tor quittierten die Gäste mit wütenden Angriffen und tatsächlich gelang ihnen nur 2 Minuten später der Ausgleich (58 Min).
Das Spiel war danach völlig offen. Mehrfach hatten nun auch die Gäste gute Möglichkeiten. Aber auch beim VfL Bad Ems gab es nun Torgelegenheiten.
Der eingewechselte Micha Krohmann war allen davon gelaufen und strebte alleine auf des Gegners Tor zu, verzog aber knapp.
Noch ein paar mal brannte es vor beiden Toren auf ähnliche Weise.
In der 80. Minute, die Zuschauer rechneten schon fast nicht mehr mit einem Tor, war wieder einmal Micha Krohmann auf und davon. Dieses Mal aber konnte ein Spieler aus Westerburg den Ball nur noch abfälschen – und es hieß 2 : 1 für den VfL Bad Ems.
Wieder versuchten die Gäste auszugleichen. Und der VfL Bad Ems musste einige bange Minuten überstehen. Bei einem schönen Konterangriff war Nico Liefke schussbereit vor dem Gegner aufgetaucht und wurde von den Beinen geholt. Klare Sache – Elfmeter. Es verwunderte doch sehr, dass die Gäste diesen klaren Elfmeter nicht wahrhaben wollten.
Der routinierteste von allen Vernatius Emeka legte sich den Ball auf den Punkt und lies dem Schlussmann der Gäste keine Chance und es hieß in der 86. Minute 3 : 1. Die Gäste gaben dennoch nicht auf und versuchten nochmal heran zu kommen.
Einige bange Minuten noch und eine gelb – rote Karte für Marco Jockel, dann war es geschafft – 3 : 1 gewonnen und wichtige Punkte eingefahren.
Ganz zum Schluss sah dann auch noch einer der Gäste gelb-rot, nachdem er sich gar nicht mehr beruhigen konnte.
Der VfL Bad Ems spielte mit: Bastian Staudt, Kay Ludwig, Dennis Imgrund, Vernatius Emeka, Etienne Kecskemeti, Manuel Secker (ab. 68. Micha Krohmann), Matthias Staudt, Kay Jockel, Dennis Gilberg (ab. 72. Marco Jockel),
Renard Remschel (ab 82. Marc Wagner), Nico Liefke
Auf dem Kunstrasen des Stadions Silberau war die Reserve des FSG Welterod II zu Gast bei der ebenfalls 2. Garnitur des VfL Bad Ems.
Die zweite Mannschaft des VfL Bad Ems, die bisher meist gegen die Mannschaften aus dem vorderen Drittel gut ausgesehen hatte, gegen Teams aus dem hinteren Tabellendrittel eher Schwierigkeiten hatte, musste gegen die Gäste aus dem hohen Taunus ran. Und dieses Mal sollte alles anders werden.
Die Mannschaft um Trainer Daniel Jores begann auch gleich wie die Feuerwehr und war spieltechnisch ihrem Gegner das gesamte Spiel über deutlich im Vorteil. Aber was nutzt dies alles, wenn man Standarts so perfekt und effektiv ausnutzen kann wie der Gegner aus Welterod. Der Erste Schuss auf das Bad Emser Tor war ein ein Freistoß aus 19 Metern und der saß in der 10 Minute unhaltbar für Torwart Mario Spanier. Aber es kam für die Gäste noch besser: Weitere 5 Minuten später erneut ein Freistoß, dieses Mal genau an der Strafraumgrenze – und mit einem Billiardtor wurde der VfL Bad Ems II zum 2. Mal kalt erwischt. Das nennt man volle Ausbeute.
Aber es war dennoch nicht zu übersehen, dass der Gegner was das spielerische betraf nicht gegen die Kurstadtreserve mithalten konnte.
Der VfL Bad Ems II setzte den Gegner unter Druck. Vor allen Ian Oyono zeigte sich sehr ballsicher im Mittelfeld. Irgenwann musste doch endlich der Anschlusstreffer fallen. Und dann war es soweit. Ian Oyono verwertete einen Nachschuss zum 1 : 2 in der 38. Minute.
Dann war erst einmal Pause. In Halbzeit zwei machte der VfL Bad Ems II da weiter woi er aufgehört hatte. Der Spieler Ian Oyono war an diesem Nachmittag nicht zuhalten.Erst erzielte den 2 : 2 Ausgleich in der 58. Minute.
Und es waren nur 7 Minuten gespielt, da schlug der unglaublich starke Ian Oyono erneut zu – 3 : 2. Diese Führung verteidigte der VfL Bad Ems dann bis zum Schluss, auch wenn die Gäste am Ende noch einmal alles versuchten zum Ausgleich zu gelangen, so war es am Ende doch ein hochverdienter Sieg, der den VfL Bad Ems II wieder auf Platz 4 bringt.
Am nächsten Spieltag geht es dann auf den Kunstrasen nach Dahlheim.
Der VfL Bad Ems spielte mit: Mario Spanier, Peter Göth, Eduard Schweitzer, Thorsten Schönau, Ian Oyono, Andreas Fischer, Matheusz Obrebski, Thahorivic Imir, Björn
Rübsamen, Marco Jockel, (ab 77. Patrik Herz), Daniel Knoll.
Erst Sonntagmorgen um 11.05 Uhr erreichte den Präsidenten Uli Schneider einen Anruf, der die Telefonummer der Bad Emser Trainers Claus Eschenauer erfragte.
Der Anruf kam aus Kamp Bornhofen, man habe nicht genügend Spieler und wolle das Spiel kurzfristig verlegen.
Das war in der Tat sehr kurzfristig. Denn als Trainer Claus Eschenauer angerufen wurde, waren schon Spieler des VfL Bad Ems nach Kamp Bornhofen unterwegs.
Da zu befürchten war, dass Claus Eschenauer nicht mehr alle Spieler erreichen konnte, lehnte er das Ansinnen von Kamp Boinhofen ab. Auch erinnerte er sich nur zu gut daran, dass sein vor 2 Jahren auch einmal personell dünn in Kamp mit nur 8 Spieler angereist war, und auch damals spielen musste und dann mit 3 : 12 unterlag.
Und da ja ohnehin schon ein Teil der Spieler unterwegs war, fuhr man eben nach Kamp Bornhofen. Dort war aber am Platz kein Mensch zu sehen, auch noch nicht 10 Minuten vor dem Spiel. Darauf hin rief man den Staffelleiter an und erfuhr, dass das Spiel abgesetzt war, weil Kamp Bornhofen nicht antreten würde. Unverrichteter Dinge fuhr man wieder nach Hause.
Trainer Claus Eschenauer hierzu: „Wir waren schon aufgebrochen, das war alles viel zu kurzfristig. Wir sind in keinem Falle bereit nochmals nach Kamp Bornhofen zu fahren.
Der Gegner hätte doch auch durchaus wie wir vor 2 Jahren mit nur 7 Spielern antreten können, aber man hat gar nicht versucht das Spiel durch zu ziehen“.
Ausgehend davon, dass dem VfL Bad Ems III die Punkte nun am grünen Tisch zugesprochen werden, ist es so, das die Mannschaft Herbstmeister wäre. Ein Erfolg, woran noch vor Wochen nicht gedacht wurde.
Was für eine Torfestival und was für ein Spiel auf dem Kunstrasen in Neustadt-Fernthal.
Zumindest für Bad Emser Anhänger war das kein Spiel für schwache Nerven.
Es war klar, dass beide Mannschaften einen Sieg auf dem Programm stehen hatten.
Die Heimmannschaft aus Ferntal – wenn nicht gegen Bad Ems gegen wen denn sonst und der VfL Bad Ems, der zuletzt eine kleine Negativserie auf dem Konto hatte,
Beim VfL Bad Ems fehlte verletzungsbedingt immer noch Vernatius Emeka sowie Marco Jockel und Torsten Kreuter aus persönlichen Gründen.
Auf dem Kunstrasenplatz nahe der Autobahnabfahrt Fernthal ging es gleich munter los.
Der VfL Bad Ems erarbeitete sich in den ersten Minuten gleich eine Reihe Hundertprozentiger Chancen, Die Gastgeber waren gar nicht richtig im Spiel. Nachdem diese gut und gerne 3 – 4 Mal großes Glück hatten, war es dann Kay Jockel, der in er 9. Minute zum 1 : 0 vollendete. Und weiter setzte der VfL Bad Ems den Gegner unter Druck.
In der 16.Minute dann aber wieder das andere Gesicht des VfL Bad Ems. Aus der allerersten Chance machte die Gastgeber den Ausgleich. Die VfL Abwehr sah hier alles andere als gut aus.
Dann aber war der VfL Bad Ems wieder am Zuge. Man setzte die Heimelf nun stark unter Druck und das Spiel des VfL Bad Ems lief nun auf vollen Touren. Nachdem es abermals mehrfach größte Möglichkeiten für den VfL Bad Ems gab, netzte in der 24. Minute.
Matthias Staudt zum 2 : 1 für die Kurstädter ein.
Und es waren gerade mal 2 Minuten gespielt als ein scharf geschossener Freistoß von Etienne Keckemeti von einem Spieler aus Fernthal nur noch ins eigene Netz abgefälscht werden konnte 1 : 3.
In Halbzeit eins war und blieb der VfL Bad Ems die klar tonangebende Mannschaft. Mehrfach hatte der Gegner Glück, dass nicht noch mehr Tore fielen.
In der 41. Minute war es dann aber doch noch mal Nico Liefke, der den VfL Bad Ems komfortabel mit 4 : 1 in Front brachte.
Nach Beginn der 2. Halbzeit, die Gastgeber hatten 2 Mal gewechselt, war kaum eine Minute gespielt, da sah die VfL Abwehr erneut nicht gut aus und schon hieß es 2 : 4.
Dies war für die Gastgeber das deutliche Zeichen, dass da doch noch was ging.
Das durfte aus Sicht von Bad Ems nie und nimmer passieren.
Denn plötzlich waren die Gastgeber wieder im Spiel. Zwar versuchten sie es immer wieder mit langen Bällen über die gleiche Seite aber dort zeigte der VfL Bad Ems auch immer wieder Wirkung. Jetzt spielten sich plötzlich im Strafraum des VfL Bad Ems haarsträubende Szenen ab. Einige Male brannte es lichterloh im Strafraum als man einfach den Ball nicht aus dem Abwehrzentrum bekam.
Und dann plötzlich verkürzten den Gastgeber auch noch auf 3 :4 und waren wieder voll im Rennen. Der VfL Bad Ems stand nun stark unter Druck und hatte auch einge Male Glück.
Die starken Bestrebungen, der Gastgeber, zum Ausgleich zu kommen bewirkten aber, dass sie die Abwehr ziemlich entblößt hatten. Dadurch ergaben sich auch für den VfL Bad Ems wieder Möglichkeiten. Nachdem der eingewechselte und schnelle Micha Krohmann eine gute Möglichkeit nicht nutzen konnte, war es dann Nico Liefke, der in der 85. Minute den VfL Bad Ems wieder mit 5 : 3 in Front brachte.
Das müsste es dann wohl gewesen sein, dachten die mitgereisten Bad Emser Fans, aber in der 88. Minute befand sich die Abwehr erneut nicht auf der Höhe und die Gastgeber verkürzten erneut auf 4 : 5.
3 Minute Nachspielzeit musste nun noch gezittert werden, dann war doch geschafft und der VfL Bad Ems hatte in diesem wichtigen „6 Punkte-Spiel“ gewonnen und 3 wichtige Punkte eingefahren.
In der nächsten Woche kommt der Mitaufsteiger SG Westerburg nach Bad Ems, die an diesem Spieltag die SG Miehlen deutlich mit 4 : 0 bezwingen konnte.
Vorsicht ist auch hier angesagt. Der VfL Bad Ems muss sich voll reinhängen will man auch in dem Spiel punkten.
Der VfL Bad Ems spielte mit: Bastian Staudt, Kay Ludwig, Kristian Zöller, Dennis Imgrund, Etienne Keckemeti, Kay Jockel, (ab 82. Marc Wagner) Matthias Staudt,(ab 85. Peter Göth) Manuel Secker, Dennis Gilberg, Nico Liefke, Renard Remschel (ab.72. Micha Krohmann)
Mit einer doch etwas überraschenden Heimniederlage verabschiedete sich der VfL Bad Ems II zunächst mal wieder aus dem Spitzenfeld.
Es ist schon erstaunlich, während man die Spitzenmannschaften schlägt, tut man sich mit Mannschaften aus dem unteren Drittel eher schwer.
Dabei begann es doch so gut gegen die Mannschaft vom Rhein. Bereits in der 10 Minute brachte German Weber seine Mannschaft mit 1 : 0 in Front. Nun schien alles gut zu laufen. Doch erstaunlicherweise schlichen sich nun ein paar Nachlässigkeiten ein.
Je länger das Spiel fortschritt, desto mehr Vorteile hatten nun die Gäste. Die Folge war der 1 : 1 Ausgleich in der 31. Minute. Und die Gäste hatten nun mehr vom Spiel. In der 41. Minute dann sogar das 1 : 2. Hiermit ging es in die Pause.
In der 2. Halbzeit kam der VfL Bad Ems mit neuem Mut aus der Kabine. Die Mannschaft übernahm nun immer mehr die Initiative. Aber dann passierte es erneut: Man brachte den Ball nicht hinten raus und schon fiel auch das 1 : 3.
Mit allen Mitteln versuchte der VfL Bad Ems die Wende herbeizuführen. Es wurde immer mehr ein Spiel auf nur noch das Kauber Tor. Aber zunächst blieb es erfolglos. Als Ilir Tahirovic mit einem satten Schuss zum 2 : 3 Anschluss traf schien noch mal was zugehen.
Aber der Gegner wackelte aber fiel nicht.
Trotz drückender Überlegenheit, der Ausgeleich wollte einfach nicht fallen und so musste man sich am Ende mit einer Niederlage abfinden.
Der VfL Bad Ems II spielte mit: Mario Spanier, Andreas Warth, Alexander Keiels, ( ab 72. Dirk Clos) Ilir Tahirovic, Thorsten Schönau, Andreas Fischer, Patrik Herz, Daniel Knoll, Hermann Weber, Micha Krohmann, (ab 75 Peter Göth) Ian Oyono.
Die häufigste Frage diese Nachmittag lautete, warum spielt man nicht auf dem schönen Rasen und statt dessen auf dem engen Kunstrasen. Das Argument, dass während der Ferien dort nicht gespielt werden kann löste nur Kopfschütteln aus.
Aber wie dem auch sei, der VfL Bad Ems hatte an diesem Nachmittag den Tabellenführer zu Gast. Die Mannschaft aus Guckheim ist die wirkliche Überraschung in der Liga, und seit 6 Spielen ungeschlagen. Nach der hohen 1 : 8 Niederlage letzte Woche war im Lager des VfL Bad Ems Besserung angesagt. Und die Mannschaft startete auch zielstrebig.
Das Spiel war auch die Feuertaufe für den jungen Bad Emser Ersatzkeeper Sandro Kalkbrenner. Aber um es vorweg zu sagen, der junge Mann machte ein gutes Spiel. An fast allen Toren war er machtlos.
In der ersten Phase nach dem Abtasten gab es Chancen auf beiden Seiten und das Spiel war recht ausgeglichen. Der Gegener stellte eine recht körperlich robuste Mannschaft, die richtig dazwischen geht und sich damit einige Male Vorteile erarbeitete.
In der 33. Minute begann für den VfL Bad Ems an diesen Tage die Katastrophe.
Einem Gästespieler lies man zu viel Raum und griff ihn nicht am und der Ball landete zum 0:1 im Tor. Aber es kam noch schlimmer. Es war gerade mal eine Minute gespielt, da schlug es erneut ein 0 : 2. Und die Situation zur Entstehung des Tores war fast identisch.
Mit diesem Vorsprung im Rücken konnten es sich die Gäste leisten auf einen Konter zu lauern. Der VfL Bad Ems fing sich wieder von dem Schreck und versuchte zu antworten.
Man muss der Mannschaft bescheinigen, dass sie kämpfte und alles tat, eine Wende herbei zuführen. Aber bis zur Halbzeit gelang das nicht.
In Hälfte zwei machte dann Schiedsrichter Sören Müller keine gute Figur mehr. Der VfL Bad Ems versuchte mit aller Macht das Blatt zu wenden und hatte auch nun mehr Spielanteile. Ein Ball von Nico Liefke krachte an dem Pfosten. Wenig später jubelte der Bad Emser Anhang schon. Ein harter Schuss von Nico Liefke konnte der Torwart nicht fest halten und wehrte ihn auf Renard Remschel ab, der den Ball im Tor unterbrachte.
Wo hier der Schiedsrichter Abseits sah wird sein Geheimnis bleiben, dann das war eine krasse Fehlentscheidung. Nur 2 Minuten später war es Nico Liefke leid. Er hämmerte eine Ball aufs Tor und der war dann endlich drinn 1 : 2 – der VfL Bad Ems war dran.
Und es wurde weiter nach vorne gespielt.
In der 67. Minute brachte der VfL Bad Ems den Ball hinten einfach nicht aus der Gefahrenzone. Anstatt den Ball mal humorlos nach vorne zu schlagen, wurde zu kurz gespielt und plötzlich war der VfL Bad Ems wieder ausgekontert und das 1 : 3 war die Folge.
Das war es schon fast. Aber der VfL hielt dagegen. Das bedeutete allerdings, das man hinten recht offen war. In der 75. Minute kamen die Gäste im Strafraum in Positon. Torhüter Kalkbrenner klärte, traf aber auch den Gegenspieler – Elfmeter für die Gäste.
Da war dann auch das 1 : 4 und wohl die Entscheidung. Aber der VfL Bad Ems kam noch einmal zurück und setzte dem Gegner weiterhin unter Druck. Nico Liefke wurde im Strafraum gelegt und auch hier blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus.
Dann stürmte Dennis Gilberg mit Ball in den Strafraum – und wurde gelegt. Diesmal gab es auch Elfmeter für Bad Ems. Torsten Kreuter verwandelte sicher zum 2 : 4.
Und beide Mannschaften hatten noch weitere möglichkeiten. Erst die Gäste und dann noch mal der VfL Bad Ems aber zum Schluss blieb es dennoch beim Sieg des Tabellenführers.
Uli Schneider zum Schluss: So ist es eben eine alte Fußballweisheit: Stehst Du unten gelingt Dir nichts und Du hast auch noch den Schiedsrichter gegen Dich. Stehst Du oben, so gewinnst Du auch ein solches Spiel. Das traf auch hier mal wieder voll zu.“
Der VfL spielte mit: Sandro Kalkbrenner, Kay Ludwig, Torsten Kreuter, Dennis Imgrund,
Etienne Kecskemeti, Manuel Secker, (ab 70. Micha Krohmann), Matthias Staudt, Dennis Gilberg,(ab 84. Peter Göth) Kay Jockel, Renard Remschel, (ab 76, Marc Wagner) Nico Liefke.
Ein gutes Spiel sahen die wenigen Zuschauer, bei nasskaltem Wetter am Freitag auf dem Kunstrasenplatz in der Silberau.
Zu Gast war der Spitzenreiter SV Braubach II, Beide Mannschaften wollten durch einen Sieg die jeweilige Position nochmals verbessern.
Der SV Braubach II begann sehr nervös, kam aber dann immer besser ins Spiel. Beide Mannschaften hatte gute Chancen jeweils in Führung zu gehen. In der 26.Minute konnte der Bad Emser Torhüter Robert Guzdek einen hart geschossen Ball nicht festhalten und es hieß 0 : 1. Braubach glaubte nun auf der Siegerstraße zu sein. Aber das Spiel blieb ausgeglichen mit Chancen hüben wir drüben. Der SV Braubach der eine sehr robuste Mannschaft stellt versuchte diese körperliche Überlegenheit umzumünzen. Es blieb zur Pause bei der knappen Führung der Gäste.
In Halbzeit zwei kam nun Christian Dattner in guter Position an den Ball und es waren nur 30 Sekunden gespielt als dieser Spieler den Ausgleich erzielte.
Nun wurde der VfL Bad Ems III immer stärker und der Mannschaft gehörte klar die zweite Halbzeit. Vom SV Braubach war nicht mehr viel zu sehen. Die Marksburgstädter versuchten es nur noch mit langen Bällen. Nach einigen sehr gute Möglichkeiten für den VfL Bad Ems III, die jedoch alle knapp am Tor vorbei gingen, schlugen nochmal die Gäste zu. Aus einer der ganz wenigen Möglichkeiten machten die Gäste aber das 1 : 2.
Aber der VfL Bad Ems gab nicht auf und war nun klar die spielbestimmende Mannschaft.
Ein sehr schönes Zuspiel nahm Jerome Titsch an und lies bei seinem Tor zum Ausgleich dem Braubacher Schlussmann keine Chance. Es folgten weitere sehr gute Gelegenheiten für den VfL Bad Ems in Führung zu gehen, aber leider wollte das Siegtor einfach nicht fallen. Und hinten stand der VfL Bad Ems nun sehr dicht. Besonders Eugen Pastler machte ein hervorragendes Spiel und gewann so gut wie alle Zweikämpfe in der Abwehr.
In der 76. Minute war der Bad Emser Dattner schon alleine in Richtung Braubacher Tor unterwegs. Aber der ansonsten sichere Schiedsrichter Böhm machte hier seinen einzigen Fehler als er auf Abseits entschied. Das war aber nicht zutreffend, da Dattner sehr schnell gestartet – und nie und nimmer Abseits war.
So blieb es bei dem gerechten Ergebnis. Aufgrund der 2. Halbzeit hätte der VfL Bad Ems III aber eigentlich gewinnen müssen.
Der VfL Bad Ems III spielte mit Robert Gudzek; Sascha Stoffel, Daniel Storck; Volker Arenz, ( ab 35. Marco Stamatopolus) Nabil Faddul; (ab 46. Andreas Mette) Jerome Titsch, Nico König, Eugen Pastler, Claus Eschenauer, Christain Dattner, Sascha Häcker.
Eine bitterböse 1 : 8 Klatsche kassierte der VfL Bad Ems bei der SG Weitefeld. Dies war zugleich der Negativrekord der letzten Jahre.
Gut es fehlten einige wichtige Spieler, wie Vernatius Emeka, der verletzt pausieren musste oder Manuel Secker, Etienne Kecskemeti, Marco Jockel wobei sich letztere beiden Spieler in Urlaub befanden.
Hinzu kam, dass Marc Wagner bei der Ankunft einen kleinen Treppenabsatz übersah und böse umknickte und so auch noch ausfiel. Ebenso fehlte der für 2 Spiele gesperrte Kristian Zöller.
Es ist aber dennoch keine Erklärung, dafür, dass die Niederlage so deftig ausfallen musste. Es standen immer noch genug gute Spieler auf dem Feld, die ein solches Spiel hätten entscheiden können.
Dafür müsste man aber wesentlich konzentrierter und engagierter auftreten, als der VfL Bad Ems es an diesem Nachmittag im hohen Westerwald tat.
Auch das es für die Jahreszeit ungewöhnlich warm war, kann keine Erklärung sein, denn das galt ja für beide Teams.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt, der Gegner aus Weitefeld durchweg, das ganze Spiel überlegen und mit viel mehr Einsatzwillen.
Der VfL wirkte dagegen müde und ideenlos.
Dennoch dauerte es bis zur 15. Minute ehe das 1:0 für die Gastgeber fiel. Der nie zu haltende Spieler Kleinherz markierte das Tor für die Gastgeber, nachdem Bad Ems seelenruhig zusah wie er sich den Ball zurecht legte.
Und gerade mal 7 Minuten später, nämlich in der 22. Minute schlug der Spieler Neitzert abermals zu 2 : 0 und da war eigentlich schon alles gelaufen.
Der Bad Emser Angriff fand bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht statt. Als dann wiederum Neitzert, keiner kann sagen, warum der mindestens zum 15 Male wieder frei stand, sogar in der 34. Minute auf 3:0 erhöhte bahnte sich ein Debakel an.
In Halbzeit zwei wollte der VfL Bad Ems dann alles besser machen – aber es kam schlimmer; Gerade mal 2 Minuten waren gespielt, da klingelte es schon wieder zum 4:0 im Bad Emser Tor. Deutlicher ging es kaum – doch es ging.
In der 62. Minute dann das 5 : 0 – einer Gegenwehr fand praktisch nicht mehr statt. Erst nach diesem hoffnungslosen Rückstand glückte dem VfL Bad Ems an diesem Tage endlich auch mal ein Tor. Nico Liefke traf zum 1:5, Und nur eine Minute später hatte der gleiche Spieler sogar das 2:5 auf dem Fuss.
Dann aber versank die Mannschaft wieder in Lethargie und der Gegner erhöhte in der 74, Minute auf 6 : 1. Schon längst hatte sich der VfL Bad Ems restlos aufgegeben, so dass das 7:1 und sogar das 8:1 die Folge waren.
Blamabler geht’s nimmer.
Präsident Uli Schneider nach dem Spiel: „Wir hatten zu keiner Zeit des Spieles eine Chance. Es ist die höchste Niederlage seit ich beim VfL Bad Ems bin. Das war einfach unterirdisch und ich erwarte am nächsten Wochenende gegen den Tabellenführer Guckheim eine deutliche Wiedergutmachung. Wenn wir immer so spielen würden wie heute, gehören wir zu den Teams die die Klasse verlassen müssen. Aber wir können es viel besser. Vor allem im Sturm wird es Zeit, das mal der Knoten platzt und endlich mal Tore geschossen werden“.
Der VfL Bad Ems spielte mit: Bastian Staudt, Dennis Imgrund, Peter Göth, Torsten Kreuter, Matthias Staudt, Ian Oyono, (ab 46. Andreas Fischer) Dennis Gilberg, (ab. 80. Micha Krohmann), Kay Jockel, Nico Liefke, Renard Remschel.
Die Dritte Mannschaft hatte die noch sieglose Reserve aus Becheln zu Gast. Bei gutem Spätsommerwetter war es in der Wiesbach ein eindeutiges Spiel, auch wenn das Ergebnis nicht so aussieht.
Bereits nach wenigen Minuten häuften sich die Chancen für den VfL Bad Ems III praktisch im Minutentakt, Mehrere glasklare Möglichkeiten wurden aber zunächst liegen gelassen.
Bis zur 15. Minute hätten schon mehrere Tore gefallen sein müssen. Aber vor allem der Becheler Torwart Franzmann aus der ersten Mannschaft verhinderte einen frühen Rückstand. In der 20. Minute aber war er machtlos, als Jerome Titsch einen Ball etwa 30 Meter vor dem Tor annahm und ihn auch unhaltbar in Tor von Becheln versenkte.
Es waren gerade mal danach 3 Minuten gespielt, als Volker Arens am schnellsten schaltete und den Ball zum 2:0 über die Linie schob. Jetzt schien es doch deutlich zu werden. Man sah einige schöne Spielzüge des VfL Bad Ems III und der SV Becheln schien sich seinem Schicksal zu ergeben. Die Mannschaft kam in dieser Phase kaum noch über die Mittellinie. Besonders schöne Spielzüge leiteten immer wieder Sascha Hecker und Nico König ein, ein langer Ball kam dann auf Nico König, der in der 37. Minute auf 3:0 erhöhte. Bis zur Halbzeit war der SV Becheln II mit dem Ergebnis noch gut bedient.
In der 2. Hälfte waren gerade mal 2 Minuten gespielt da erzielte wiederum Jerome Titsch per Kopfball das schönste Tor zum 4 : 0.
Trotz der nun klaren Führung kam nun mehr und mehr ein Riss in das bis dahin gute Spiel der Dritten Mannschaft. Man lies nun die nötige Konzentration vermissen und es wurde nicht mehr so gut zusammen gespielt. Dennoch gab es eine Menge weiterer Chancen für den VfL Bad Ems III. Es waren noch 6 Minuten zu spielen und ganz überraschend erzielte nun der SV Becheln II ein Tor zum 4 :1. Das gab den Mannen vom Taunus noch einmal Mut und tatsächlich verkürzten sie in der letzten Minute sogar noch auf 2 : 4. Am Ende waren es dann aber doch 3 wichtige Punkte, mit denen sich der VfL Bad Ems III in der Spitzengruppe festsetzte. Am kommenden Freitag wird es besonders spannend, wenn der Tabellendritte VfL Bad Ems II den zweiten, SV Braubach II auf dem Kunstrasen empfängt.
Der VfL Bad Ems III spielte mit: Robert Gudzek, (ab. 46. Marius Böttcher), Carl Eschenauer, Eugen Pastler, Andreas Mette, Sascha Stoffels, Nico König, (ab. 77. Marco Stamatopolos) Christian Dattner, (ab. 77. Robert Guzdek), Jerome Titsch, Volker Arens, Sascha Hecker, Claus Eschenauer.
Es war wie immer bei diesem Derby. Schon tagelang vorher gab es Wetten und Prognosen wie wohl das Spiel ausgehen könnte.
Die Platzherren versprachen sich anlässlich des Hertha Turnieres Vorteile, zumal sie die beiden vorhergehenden Spiele doch mit überzeugenden Ergebnissen aufwarten konnten.
Aber der VfL Bad Ems lies sich von alledem nicht irre machen und vertraute auf seine eigene Stärke. Mit Kristian Zöller, Etienne Kecskemeti und Bastian Staudt fehlten noch 3 Spieler. Im Tor stand Mario Spanier, der noch ganz wichtig für die Mannschaft werden sollte.
In der ersten Halbzeit sah man zwischen beiden Teams ein recht zerfahrenes Spiel. Es war zu sehen, das beide Mannschaften recht nervös agierten.
Nachdem die Gastgeber eine leichte Chance hatte, war die erste Großchance beim VfL Bad Ems. Marco Jockel kam zu einem gezielten Kopfball, doch Torhüter Preuschhof der Kombinierten fischte den Ball aus dem Winkel. Nun waren die Möglichkeiten verteilt. Beide Mannschaften hatten einige Gelegenheiten, die aber nicht zwingend waren. Man hatte genug Staub geschluckt und bereitete sich schon auf die Halbzeit und kühle Getränke vor, als plötzlich in der 43. Minute Matthias Staudt am Strafraumeck sich den Ball eroberte. Er schaute kurz und schlenzte den Ball zum umjubelten 0 : 1 ins lange Toreck. Der VfL Bad Ems nahm diese wichtige Führung mit in die Pause.
In Halbzeit zwei wurde nun ein Ansturm der Platzherren erwartet, die aber erst mal ihren angeschlagenen Spieler Hofmeyer wechselten. Die Platzherren versuchten es jetzt vorwiegend mit langen Bällen in die Spitze. In der 57, Minute hätte es fast geklingelt im Bad Emser Tor. Nach einer kurzen Unaufmerksamkeit kam ein Spieler der Gastgeber völlig frei zum Schuss, doch Torhüter Mario Spanier reagierte super und hielt das 1:0 fest.
Es kam jetzt mehr Hektik auf, meist ausgelöst von der Nieverner Bank. Doch der VfL Bad Ems blieb relativ gelassen. Besonders Manuel Secker und Peter Göth machten ein gutes Spiel. Aber auch alle anderen in der Abwehr standen gut.
Inzwischen war für den etwas ausgelaugten Vernatius Emeka, Micha Krohmann in s Spiel gekommen und der beschäftigte die Nieverner Abwehr mehr als ihnen lieb war. Für Dennis Gilberg, der sich völlig verausgabt hatte kam Marc Wagner und auch Nico Liefke hatte noch seinen Auftritt.
Der junge Schiedsrichter, der in der ersten Halbzeit recht sicher wirkte, gab jetzt reihenweise Freistöße knapp vor dem Bad Emser Strafraum. Und jedes Mal waren dies große Möglichkeiten zum Ausgleich zu kommen. Einen Freistoß ging durch die Mauer und wäre im unteren Eck eingeschlagen, doch Torhüter Mario Spanier parierte diesen Schuss mit einer Weltklasse Reaktion.
Die Gastgeber verzweifelten langsam an der Bad Emser Abwehr. Es kam Unzufriedenheit mit sich selbst auf. Besonders Stefan Deusner hatte sich nicht mehr im Griff und erhielt folgerichtig vom Schiedsrichter auch die gelb-rote Karte.
Einen Konterangriff entschärfte der weit heraus gelaufene Nieverner Torhüter und es roch verdächtig nach Handspiel im Feld.
Noch lange 5 Minuten lies der Schiedsrichter nachspielen. Doch dann war es vollbracht: Die Bad Emser Spieler rissen die Arme zum Sieg über den alten Rivalen in den Nieverner Abendhimmel.
Danach wurde noch lange auf dem Hertha Waldsportfest gefeiert. Grund genug hatte man ja. Bei den Punkten ist man nun mit Nievern gleich gezogen.
Am kommenden Wochenende erwartet man nun in der Wiesbach die SG Bruchertsseifen. Leider muss der VfL Bad Ems wieder einmal wegen einer anderen Veranstaltung das Stadion räumen. Gegen die Kampfstarke SG Bruchertsseifen sicher ein Nachteil, denn die haben genau so einen Platz wie die Wiesbach und werden sich dort Pudelwohl fühlen. Dennoch sind auch in diesem Spiel weitere Punkte drin.
Der VfL Bad Ems spielte gegen SG Nievern/Fachbach:
Mario Spanier, Kay Ludwig, Torsten Kreuter, Dennis Imgrund, Peter Göth, Kay Jockel, Matthias Staudt, (ab 71. Nico Liefke) Manuel Secker, Dennis Gilberg, (ab 80. Min. Marc Wagner) Vernatius Emeka,(ab 55. Micha Krohmann) Marco Jockel.
Strömender Regen 90 Minuten lang und mehrere Gewitter neben und über dem Platz
und viele fragten sich, warum wird ein solches Spiel nicht abgebrochen. Nicht ganz ungefährlich, was da der junge Schiedsrichter praktizierte.
Trotz einiger Schwächungen in der Mannschaft wegen einer eingeschleppten Angina (Thorsten Kreuter und Peter Göth), auch Dennis Gilberg hätte eigentlich krank pausieren müssen und Nico Liefke fehlte ebenfalls am Anfang immer noch wegen der Verletzung im Spiel gegen SG Miehlen,schlug sich der Neuling im Spiel gegen einer der Favoriten mehr als gut. Es waren eben nur noch 3 Minuten zu überstehen, dann passierte es doch noch:
Nach einem Freistoß köpfte ein Hundsanger Spieler zum 0 : 1 ein. Leider stand der VfL Bad Ems mit leeren Händen im Regen da.
Dabei hatte die Mannschaft sich so gut gegen den starken Gegner behauptet. In der Ersten Halbzeit hatte man so gut wie keine Chance für die Gäste zugelassen und auch in der 2. Halbzeit stand man lange Zeit gut – eben bis auf besagte 87. Minute.
Auch war der VfL Bad Ems keinesfalls Chancenlos. Leider versagte der Schiedsrichter den Einheimischen ein klares Tor in Halbzeit eins, als der Ball schon über der Linie war.
Es soll zwar auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Gäste auch mit einem wegen Abseits nicht gegebenen Tor haderten. Aber der VfL Bad Ems hatte noch mehr Chancen. Nach etwa 25 Minuten rutschte Manuel Secker nur knapp frei vor dem Tor an einem Ball vorbei.
In Halbzeit zwei dann die allerbeste Situation für den VfL Bad Ems. Marco Jockel taucht mit Ball völlig frei vor dem Tor auf, doch anstatt den Ball ins lange Eck zu schieben, versuchte er es mit Gewalt und zog den Ball am Tor vorbei. Mit Verlauf der zweiten Halbzeit übernahmen zwar die Gäste mehr und mehr die Initiative, doch der VfL Bad Ems stand gut. Ein sehr gutes Spiel absolvierte Neuzugang Vernatius Emeka, der sicher in der Abwehr stand. Leider wurden zum Schluss zu viele Standartsituationen durch den VfL Bad Ems in Strafraumnähe verursacht. Auf dem regennassen, aber immer noch gut bespielbarem Rasen immer eine Gefahr, dass mal ein Ball durchrutschen kann. Zweimal ging es gut – beim dritten Freistoß kurz vor Schluss eben nicht mehr. Und so gesehen muss die Niederlage als durchaus unglücklich bezeichnet werden.
Es war aber dennoch zu sehen, dass der VfL Bad Ems sehr gut in der Klasse mithalten kann. Wichtig wäre nur, dass es endlich mal gelingen würde komplett besetzt zu sein.
Schon am kommenden Samstag steht das nächste überaus schwere Spiel auf dem Programm. Im immerwährenden Lokalderby bei der SG Nievern ist die Aufgabe ungemein schwer, denn die Nachbarn aus Nievern haben einen überaus guten Lauf wie die beiden letzten Spiele beweisen. Da wird es schon ganz schwer für den VfL Bad Ems ausgerechnet auf dem ungeliebten Nieverner Hartplatz zu bestehen. Aber wie sagt man immer so schön: Lokalderbys haben ihre eigenen Gesetze.
Der VfL Bad Ems spielte gegen Hundsangen mit: Bastian Staudt; Kay Ludwig; Vernatius Emeka, Dennis Imgrund; Marc Wagner; Matthias Staudt, Kay Jockel, Dennis Gilberg, (ab. 60. Micha Krohmann); Manuel Secker,(ab 88. Daniel Liefke); Renard Remschel,(Nico
Liefke 70.) Marco Jockel
So ein verdammter Mittwochspieltag ! Kein Verständnis zeigen offensichtlich immer wieder die Ansetzer für die ungeliebten Mittwochspieltage. Heutzutage, wo auch die berufliche Belange immer wichtiger werden sollte man von so einem Blödsinn absehen.
So musste der VfL Bad Ems neben seinen zahlreichen Verletzten auch noch auf duch Beruf gebundene Spieler verzichten.
Die Liste der Ausfälle war sehr lang. Es fehlten verletzt: Nico Liefke, Renard Remschel, Etienne Kecskemeti, Kristian Zöller. Berufsbedingt: Marc Wagner, Torsten kreuter und Kay Jockel. Auch der in der Nacht noch aus dem Urlaub heimgekehrte Kay Ludwig konnte noch logischerweise seine volle Leistung abrufen. Großes Lob auch an Matthias Staudt, der trotz Verletzung sich zur Verfügung gestellt hatte und auch noch mit Schmerzen spielte.
Die Verantwortlichen ganze Arbeit geleistet und noch am gleichen Tage 3 Spieler freigemacht: Torhüter Sandro Kalkbrenner und Verrat Emeka am Morgen und dann noch in einer Wahnsinnaktion in allerletzter Sekunde am Nachmittag noch Ian Oyono.
Beide letzteren standen dann auch gleich am Abend in der Startelf. Von der 2. Mannschaft war noch Frank Beckenbach und Peter Göth mit auf die späte Reise in den Westerwald mit gekommen. Besonders Peter Göth machte ein sehr starkes Spiel. Aber auch Frank Beckenbach fügte sich gut ein.
Es war aber von vorneherein klar, dass der VfL Bad Ems an diesem Abend in Altenkirchen nicht all zuviel holen konnte. Und lange hielt die Notelf auch gut mit. Die Neuen Ian Oyono und auch vor allem Neuzugang Vernateo Emeka führten sich gut ein. Und in Halbzeit 1 war der VfL Bad Ems nicht chancenlos. In der 26. Spielminute führte dann eine Standartsituation, ein Freistoß an der Strafraumgrenze zum 1:0 für die Gastgeber. Wie schon angedeutet hatte der VfL Bad Ems danach 2 gute Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen So ging es dann mit dem knappen Rückstand in die Pause.
In Hälfte zwei erfolgte dann leider schon in der 49 Minute -wieder nach einem Standard das 2 : 0 Kurze Zeit später krachte ein Ball an die Latte des Bad Emser Tores. Mit einen 0 : 2 Rückstand hatte der VfL nun schon eine schwere Hypothek. Und in der 59.Minute kassierte man nach einem Abwehrschnitzer sogar der 0 : 3. Jetzt wurden auch die Beine der VfL Spieler schwer und es gab mehrere Wechsel. Die Gastgeber wurden nun immer stärker und hatten das Spiel nun klar im Griff. Die Folge war das 0 : 4 in der 74. Minute.
Das war dann auch der Endstand. Die Spieler des VfL Bad Ems sind aber dennoch zu loben, denn sie blieben ruhig und besonnen.
Es heißt jetzt diesen Blöden Mittwochsspieltag schnell abzuhaken. Schon am Sonntag wird es in Daufenbach gegen die SG Puderbach wieder ein Auswärtsspiel geben.
Der VfL spielte mit: Bastian Staudt, Vernateo Emeka, Kay Ludwig, Daniel Liefke, Peter Göth, Matthias Staudt ab 76.(Frank Beckenbach) Dennis Imgrund, Ian Oyono, (ab. 70. Frank Wendland) Dennis Gilberg, Manuel Secker, Marco Jockel (ab 80. Matheussz Obrebksi),
Das erste Spiel in der Bezirksliga war gleich ein Lokalderby gegen die SG Miehlen.
Und der VfL Bad Ems ging mit einigen Sorgen in dieses Spiel.
Vom den Neuzugängen, zuletzt wurde noch von Lahnstein der aus Nigeria stammende Vernatius Emeka verpflichtet, waren noch nicht alle frei, Hinzu kam auch noch Verletzungspech. Überraschend stellte sich dann schon wieder Matthias Staudt in den Dienst der Mannschaft und auch Torsten Kreuter konnte gottlob wieder mitwirken.
Aber es fehlten noch Kay Ludwig und Kristian Zöller und Etienne Kecskemeti.
Und das Spiel, dass 200 Zuschauer sehen wollten, begann wie schon in der ersten Bezirksligasaison vor 2 Jahren – Der VfL Bad Ems kassierte ein frühes Tor.
Beim 0:1 befand sich die gesamte Abwehr im Kollektivschlaf. Auch, wenn die komplette Abwehr, bis auf Dennis Imgrund umgestellt war, das durfte nicht passieren.
Und die Gäste versuchten weiter den VfL Bad Ems unter Druck zu setzen. Sie erwischten einfach den besseren Start. Beim VfL Bad Ems lief zunächst nicht viel zusammen. Das Spiel nach vorne war
unpräzise und stellte die Gäste kaum vor Probleme.
Erst nach einer guten halben Stunde fand sich der VfL Bad Ems besser zurecht.
Jetzt gab es auch die ersten wirklich guten Gelegenheiten, die allerdings Nico Liefke und
Marco Jockel nicht verwerten konnten. In der 35.Minute wurde dann Matthias Staudt für viele Zuschauer im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus.
So ging man mit der Führung der Gäste erst mal in die Pause. In der 2. Halbzeit versuchte der VfL Bad Ems nun mehr Druck auf das Gästetor zu machen. Das gelang auch immer mehr und es gab gute Gelegenheiten. Nico Liefke erwischte ein gute Hereingabe nicht mehr. Die Gäste kamen nun kaum noch gefährlich vor das Tor. Dann in der 76. Minute war Nico Liefke durch, wurde aber vom letzten Mann zu Fall gebracht. Eigentlich eine klare Rote Karte, aber der Schiedsrichter lies zunächst Vorteil laufen, der dann aber nichts mehr einbrachte. Leider – und dass ist wieder besonders schlimm – musste danach Nico Liefke vom Feld genommen werden und wurde sogar mit Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Es gab „nur“ gelb und ein Freistoß für den VfL Bad Ems. Den legte sich der schusstarke Dennis Gilberg zurecht. Den direkt geschossenen strammen Freistoß konnte der Gästetorwart noch abwehren aber der Nachschuss des jungen Dennis Gilberg landete dann doch zum verdienten 1 : 1 Ausgleich im Tor.
Nun wollte der VfL Bad Ems noch mehr. Und als noch Nico Liefke am Spielfeldrand behandelt wurde zirkelte der für ihn hereingekommene Daniel Jores einen langen Ball genau auf den langen Marco Jockel, der zum viel umjubelten 2 : 1 für Bad Ems einschoss.
Noch lange lies Schiedsrichter Lagenhuisen nachspielen, bis in der 95. Minute der erlösende Pfiff kam. Die ersten 3 Punkte waren unter Dach und Fach.
Darüber freute sich auch der TV Mittelrhein der wieder Szenen für die Dokusoap drehte.
Bereits am Mittwoch ist das 2. Spiel des VfL Bad Ems. Bei den unsäglichen Mittwochspielen scheinen die Verantwortlichen Ansetzer wohl kaum im Blick zu haben, dass es sich immer noch um Amateure handelt, die aus beruflichen Gründen auch mal nicht mitwirken können. So werden dem VfL Bad Ems wieder wichtige Spieler fehlen, die es einfach nicht schaffen rechtzeitig zum Spiel zu kommen. Ausgerechnet muss man nämlich nach Altenkirchen, einer der weitesten Entfernungen. Da heißt das Ziel nur, einigermaßen schadlos aus der Situation heraus zu kommen.
Beim mehrfach genannten Titelfavoriten ist der VfL Bad Ems jedenfalls krasser Außenseiter.
Der VfL Bad Ems spielte gegen SG Miehlen: Bastian Staudt, Dennis Gilberg, Dennis Imgrund, Torsten Kreuter, Marc Wagner, Matthias Staudt, Kay Jockel, Renard Remschel, (ab 46. Peter Göth) Manuel Secker,(ab 75. Daniel Liefke), Marco Jockel und Nico Liefke (ab 76. Daniel Jores)
Jetzt ist auch das Double perfekt. Mit einem deutlichen 6 : 2 Sieg gewann die Mannschaft aus der Kurstadt nun auch noch den Pokal.
Und das zum dritten Mal in Folge. Als ich im letzten Jahr schrieb, dass die zweifache Titelverteidigung noch keiner Mannschaft geglückt sei, begehrte der VfL Osterspai auf, der offensichtlich auch schon früher 2 Mal den Pokal holte.
Also müssen wir ihn halt 3 Mal holen, so die Spieler des VfL Bad Ems.
Das dies gelang ist schon schier unglaublich. Nach 2009 und 2010 ging der Kreispokal auch 2011 wieder nach Bad Ems.
Das Pokalendspiel hatte deutliche Parallelen zu dem Spiel vor einer Woche in der Meisterschaft, mit dem kleinen Unterschied, dass der VfL Bad Ems noch ein Tor höher gewann. Und auch hier hatte es zwischenzeitlich 2 : 2 gestanden.
Doch der Reihe nach: Der VfL Bad Ems versuchte von Anfang an den FSG Altendiez unter Druck zu setzten. Aber Altendiez ging ein hohes Tempo mit.
In der 10. Minute kam dann Kay Jockel noch ein Stück vor dem Strafraum in Ballbesitz und der schnelle Bad Emser Spieler spielte 2 Spieler des Gegners aus, täuschte auch noch den Torwart und es hieß 1:0.
Wütende Angriffe der Mannschaft aus dem Diezer Raum waren die Folge.
In der 20. Minute griff der VfL Bad Ems den Gegner nicht beherzt genug an und schon war der Ausgleich zum 1:1 gefallen.
Nun zog der VfL Bad Ems wieder die Zügel an. Immer wieder konnte der VfL Bad Ems wieder gefährlich vor dem Tor auftauchen. Vor allem Manuel Secker und Renard Remschel waren hier die Aktivposten, die immer wieder dem Gegner die Bälle abjagten. Ein Schuss des VfL Bad Ems krachte an den Pfosten und ein strammer Schuss von Dennis Gilberg verfehlte ur knapp das Gehäuse.
In der 41. Minute wurde Nico Liefke dann zu Fall gebracht und der aufmerksame Schiedsrichter Herberich zeigte sofort auf den Punkt.
Der gefoulte schoss selbst und traf sicher zum 2:1. So ging es dann auch in die Pause.
In der zweiten Hälfte wollte nun Altendiez den Ausgleich. Die Mannschaft versuchte alles. Doch so einfach ist der VfL Bad Ems nicht zu knacken.
Denkste - denn nach knapp 60 Minuten brachte man den Ball nicht mehr rechtzeitig aus der Gefahrenzone. Dies lies sich der Gegner nicht 2 Mal sagen.
Und schon fiel der Ausgleich zum 2:2.
Interessanterweise war es fast genau eine Parallele zu dem Spiel in der letzte Woche. Vor beiden Toren gab es Chancen auf beiden Seiten. Dann aber war der VfL Bad Ems wieder zur Stelle. Mit einem sehenswerten Tor brachte Renard Remschel. den VfL Bad Ems wieder in Front. Er hatte sich den Ball erobert und stürmte Richtung Tor, spielte noch gekonnt einen Gegner im Strafraum aus, umkurvte den Altendiezer Schlussmann und erzielte das 3:2 in der 75. Minute
Der Gegner war geschockt und zeigte Wirkung. Nur 4 Minuten später brachte der Bad Emser Spielführer Nico Liefke mit dem 4:2 Altendiez endgültig auf die Verliererstraße. Aber der Bad Emser Stürmer war noch nicht fertig mit dem Gegner. Zwei Minuten später und der Ball zappelte schon wieder im Tor und erneut hieß der Torschütze Nico Liefke 5:2. Der Gegner war nun völlig konstaniert
und es waren wiederrum nur 2 Minuten vergangen da hieß es gar 6:2. Und der Torschütze ? Natürlich wieder Nico Liefke mit einem lupenreinen Hattrick.
Das wars dann und der VfL Bad Ems konnte dann zum dritten Mal in Folge den Pokal entgegennehmen. Und wie es sich gehörte wurde nach dem Spiel noch kräftig gefeiert.
Das war eine tolle und überaus erfolgreiche Saison für den VfL Bad Ems, für den es jetzt in die Sommerpause geht, ehe dann schon wieder Anfang Juli die Vorbereitung auf die Bezirksliga beginnt.
Der VfL Bad Ems spielte mit: Bastian Staudt; Kay Ludwig, Kristian Zöller, Etienne Kecskemeti: Dennis Imgrund, Manuel Secker, Matthias Staudt; Kay Jockel; (Peter Göth) Dennis Gilberg, (ab. 81. Marco Jockel); Renard Remschel, Nico Liefke. (ab 85. Min Vincenzo Di Maio)
Das letzte Heimspiel fand noch einmal in der altehrwürdigen Wiesbach statt. Wegen eines Leichtathletiktages, allerdings am Samstag, musste der VfL Bad Ems auf Platz 3 in die Wiesbach ausweichen, die allerdings auch in recht gutem Zustand ist.
Die Begegnung der beiden Mannschaften konnte man als Generalprobe bezeichnen, denn die gleiche Begegnung gibt es am kommenden Samstag um 17.45 Uhr im Pokalendspiel in Singhofen.
In diesem letzten Spiel bekamen alle einmal Spielzeit, die sonst eher Auswechselspieler sind. Trotzdem war nach einem zunächst vorsichtigem Beginn der VfL Bad Ems dann spielbestimmend. Man lies den Ball gut durch die Reihen laufen und schaltete dann immer wieder schnell in den Angriff um. Nur ging man in den ersten 20 Minuten doch relativ leichtfertig mit den Chancen um. Die größte hatte Nico Liefke der frei vor dem Gästeschlussmann auftauchte. Der Keeper der Gäste reagierte jedoch mit gutem Reflex und verhinderte die Bad Emser Führung. In der 35. Minute war es aber dann doch soweit, Der Bad Emser Torjäger setzte sich wieder einmal gekonnt durch und dann war der Ball im Tor der Gäste 1 : 0. Und der VfL Bad Ems setzte nach. Schon 3 Minuten später flankte Renard Remschel gekonnt auf Nico Liefke und dieser traf wiederum zum 2 : 0.
Mit dieser starken Leistung vor der Pause empfahl sich der VfL Bad Ems erst einmal für Halbzeit zwei.
Im zweiten Durchgang wurde erst mal umgestellt; Bastian Staudt verlies seinen Platz im Tor und machte Platz für den schon in mehreren Spielen bewährten Feldspieler Marc Wagner. Für und für diesen nahm Vincenzo Di Maio den Platz als Feldspieler ein.
Nun aber hatten sich die Gäste vorgenommen sich gegen die Niederlage zu stemmen und dem VfL Bad Ems nicht kampflos das Feld zu überlassen. Ein Gästespieler kam an der Auslinie zu Fall und Schiedsrichter Diede zeigte auf den Punkt. In der 51. Minute lies der Schütze des Strafstoßes Marc Wagner keine Chance und es hieß nur noch 2 : 1.
Und die Gäste setzten nun nach. Plötzlich war ein Spieler allerdings in erheblich abseitsverdächtiger Position durch und der Ausgleich zum 2 : 2 in der 55. Minute war perfekt. Der VfL Bad Ems zeigte sich keineswegs geschockt und spielte weiter sein System. Viel lief über Spielmacher Matthias Staudt und je mehr es dem Ende des Spieles näher ging, desto mehr bestimmte der VfL Bad Ems wieder das Spiel. Es waren noch 10 Minuten zu spielen, da setzte sich Marco Jockel durch und hämmerte den Ball in den oberen Winkel zur erneuten 3 : 2 Führung. Die Gäste hatten nun nicht mehr viel zu bieten und die letzten 10 Minuten standen ganz im Zeichen der Kreismeisters. In der 84. Minute war Vincenzo Di Maio dann wieder einmal zu Stelle und versenkte den Ball zum 4 : 2.
Dies war die entgültige Entscheidung, aber der VfL Bad Ems setzte noch einen drauf und zum dritten Mal an diesem Nachmittag war Nico Liefke.der von Kay Ludwig gut angespielt wurde, mit dem 5 : 2 in der 90. Minute zur Stelle. Somit blieb der VfL Bad Ems in dieser Saison zu Hause ungeschlagen und 12 Heimsiegen und nur ein einziges Unentschieden spricht eine klare Sprache der Heimstärke. In den letzten 10 Minuten kam dann auch noch einmal Geschäftsführer Markus Bodo Wieseler zu seinem ersten Einsatz in der Ersten Mannschaft.
Am kommenden Samstag stehen sich beide Teams dann wieder gegenüber. Dieses Mal geht es um den Kreispokal. Der VfL Bad Ems schaffte ein Novum in dem er zum dritten Mal in Folge das Endspiel erreichte. Vor einem dritten Pokalerfolg liegt aber noch mindestens 90 Minuten Arbeit. Das Spiel findet um 17.45 Uhr in Singhofen statt und der VfL Bad Ems würde sich über eine gute Unterstützung freuen,
Wann dem VfL Bad Ems dann die Meisterschale überreicht wird ist noch fraglich. Am letzten Spieltag war zumindest keiner der Verantwortlichen bei der Meistermannschaft.
Der VfL Bad Ems spielte mit: Bastian Staudt, (ab 46. Marc Wagner in Tor und Vincenzo DI Maio im Spiel) Kay Ludwig; Kristian Zöller; Daniel Liefke; Marc Wagner; Manuel Secker; Matthias Staudt; Kay Jockel;(ab 72. Roman Loch) Marco Jockel; (ab 81. Minute Markus Wieseler); Nico Liefke Renard Remschel
im vorletzten Spiel in der Kreisliga A musste der VfL Bad Ems noch einmal reisen.
Allerdings war es bis Braubach keine weite Anreise. Auf dem sehr staubigen Platz auf dem Gahnert ging es allerdings für beide Mannschaften um nicht mehr viel. Der VfL Bad Ems ist seit letztem Sonntag vorzeitig Meister der Kreisliga A und direkter Aufsteiger in die Bezirksliga. Und Braubach hat nach einer guten Rückrunde den Klassenverbleib gesichert. Dennoch war es ein recht unterhaltsames Spielchen das beide Mannschaften an diesem Donnerstag Abend ablieferten,
Zunächst waren aber die Gastgeber die Tonangebende Mannschaft. Man merkte, dass sie nach dem guten Spiel in Osterspai auch gegen den frisch gebackenen Meister bestehen wollten. Und das gelang ihnen zunächst eindrucksvoll. Nachdem sie zuvor schon einige gute Möglichkeiten hatten, erzielten sie in der 14. Minute nach einem Abwehrfehler das 1 : 0 durch ihren Stürmer Bleidt. Auch in der Phase danach war der VfL Bad Ems gar nicht im Bilde und lies ohne große Gegenwehr den Spielern des Gastgebers allzu viel Raum. Und so folgte das 2 : 0 für die Marksburgstädter auch auf dem Fuß.Wiederrum war Bleidt in der 16,Minute erfolgreich. Und Braubach setzte nach. In der Phase wirkte der VfL Bad Ems alles andere als Meisterlich. Und promt folgte das 3 : 0 für Braubach in der 21. Minute. War das schon die Vorentscheidung ?
Ein 0 : 3 das war dann doch einem Meister nicht würdig. Und jetzt wurde der VfL Bad Ems auch immer stärker. Die Mannschaft kämpfte nun endlich und sah sofort gut aus. Ein Ball krachte an den Pfosten und kurz darauf war der Ball schon klar hinter der Torlinie,doch der Schiedsrichter hatte es nicht gesehen. Dann kam aber doch noch der Anschlusstreffer durch Renard Remschel zum 1 : 3 in der 41. Minute zustande. Damit ging es dann erst mal in die Halbzeit.
In der zweiten Hälfte stand plötzlich ein ganz anderer VfL Bad Ems auf dem Platz. Die Mannschaft wurde immer stärker und drückte den SV Braubach völlig in die Defensive.
Zwar musste man auf Konter achtgeben, aber sonst ging nun wesentlich mehr beim VfL Bad Ems. In der 63. Minute war es dann der kurz zuvor eingewechselte Roman Loch, der zum 2 : 3 Anschluss traf. Der VfL Bad Ems blieb am Drücker und Braubach konnte sich nun kaum noch richtig befreien, Mit einem unnachahmlichen Kopfballtor glich Nico Liefke zum 3 : 3 in der 71. Minute aus. Und der VfL Bad Ems setzte noch eines drauf: In der 83. Minute erzielte wiederum Nicko die 4 : 3 Führung. Zum Schluss wurde es dann doch noch ein wenig unruhig, wenngleich auch nicht unfair.
Und aufgrund der hervorragenden zweiten Halbzeit ging der Meister auch verdient vom Platz.
Am Sonntag folgt nun das letzte Spiel in der Meisterrunde und gegen die FSG Altendiez gibt es dann schon wieder 6 Tage später eine Neuauflage im Pokalendspiel.
Der VfL Bad Ems spielte in Braubach: Staudt, Bastian; Zöller, Kristian; Ludwig, Kay; Liefke, Daniel; (ab 26. Min Liefke, Nico); Kecskemetie, Etienne, Imgrund, Dennis; Secker, Manuel; Jockel,Kay; Staudt, Matthias, Jockel, Marco,(Loch, Roman); Remschel, Renard
Nun ist es amtlich - der VfL Bad Ems ist zwei Spieltage vor Schluss Meister der Kreisliga A und steigt nach dem Abstieg im letzen Jahr sofort wieder in die Bezirksliga auf.
Mit einem 4 : 0 über Inter Nassau beseitigte die Mannschaft die letzten Zweifel vür den Meistertitel. Der Mühe des VfL Bad Ems hätte es eigentlich gar nicht bedurft, denn gleichzeitig velohr überraschend der VfL Osterspai gegen den SV Baraubach. Somit beträgt der Vorsprung wieder satte 11 Punkte.
Schon nach 2 Minuten konnte der VfL Anhang erstmals jubeln. Nico Liefke hatte sich am Strafraum durchgesetzt und erzielte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt das 1 : 0. Die Gäste aus Nassau hatten einen schweren Stand an diesem Tag. Trotzdem hatten sie auch eine gute Chance zum Ausgleich, doch Bastian Staudt konnte den Ball parieren.
in der 23 Minute war dann der fleißige Arbeiter Manuel Secker mit seinen ersten Saisontor zum 2 : 0 erfolgreich. Und das war schon fast eine Art Vorentscheidung im Spiel. Die Gäste zeigten auch in er 2. Hälfte wenig Gegenwehr und der VfL bestimmte das Spiel ohne wirklich zu glänzen. Aber war mehr nötig ? Spätestens beim 3 : 0 in der 58. Minute durch einen Kopfball des aufgerückten Verteidigers Kristian Zöller war dann die Enscheidung entgültig gafallen. In der 84. Minute fiel dann sogar das 4 : 0 durch ein Eigentor.
Nach dem herbeigesehnten Schlusspfiff kannte der Jubel erst mal keine Grenzen. Dann ging es erst einmal zur Bühne beim Tag der Vereine, wo der VfL Bad Ems erst einmal im Beisein der Bad Emser Bevölkerung gefeiert wurde.
Es ist schon lange her, dass eine der VfL Meister der Kreisliga A wurde, mit direktem Aufstieg
Bier und Sekt floß in Strömen und so mancher bekam eine unfreiwillige Bierdusche ab. Bis lange in die Nacht wurde der Sieg ausgiebig gefeiert.
Auch zu dem Zeitpunkt wo dieser Bericht entsteht wird noch feucht fröhlich gefeiert.
Mit dem sorfortigen Wiederaufstieg schaffte die Mannschaft das Ziel dass sie sich vorgenommen hatte, nämlch den direkten Wiederaufstieg.
Ein besonderes Lob gilt aber einmal unserem Gegner, dem FC Inter Nassau. Obwohl es für die Mannschaft um noch so vieles ging spielte man absolut fair und diese faire Verhalten muss auch dem Anhang und den Betreuern von Inter Nassau bescheinigt werden. Für uns unfassbar, dass diese Mannschaft in der Saison so viele rote Karten erhielt.
Unterdessen wurde die erste Verplichtung für die neue Saison bekannt gegeben. Näheres hierzu später.
Schon am Donnerstag spielt der VfL Bad Ems in Braubach und es bleibt zu hoffen, dass die Feierlichkeiten dann keine Spuren mehr hinterlassen haben.