Spielberichte VfL Bad Ems I

 

Der VfL Bad Ems verliert das wichtige Derby und kann schon mal für die Kreisliga A planen

 

Einen mehr als deutliche Niederlage kassierte der VfL Bad Ems in Osterspai. Die Gastgeber waren dabei in allen Belangen überlegen und vor allem wesentlich effektiver.

 

Während beim VfL Bad Ems so gut wie nichts zusammenlief spielte Osterspai einen schnörkellosen Fußball und operierte immer wieder mit langen Bällen in die Spitze, womit der VfL immer wieder Probleme hatte. Nach vorne blieb der VfL Bad Ems erschreckend harmlos. Doch fast hätte der VfL Bad Ems dennoch ein Tor erzielt, als in der 20. Minute ein Fernschuss von John Melvile Ziegert an das Lattenkreuz krachte.

In der 26 Minute war es dann soweit Ersatztorwart Dennis Bender konnte einen Schuss nicht festhalten und den Nachschuss setzt Josep Topic ins Tor zum 1 : 0. Nun musste auch noch Cosmin Lorin Laurentiu ausgewechselt werden der mit dem Spieler Mohamad Alifan Alhariri noch zu dem Aktivposten beim VfL Bad Ems zählte.

 

Das war dann auch der Halbzeitstand. Der VfL bis auf den Schuss von Ziegert ohne eine einzige Torchance in der ersten Hälfte.

 

Auch in der 2. Halbzeit wurde das Spiel des VfL Bad Ems nicht besser. Viel zu kompliziert und völlig ohne Druck nach vorne ging es weiter. Kein Wunder das, dann die Heimelf wieder aus einem der vielen langen Bälle resultierend in der 57. Minute das 2 : 0 erzielte. Und nur 6 Minuten später fiel mit dem 3 : 0 schon die Vorentscheidung. Jetzt brachen alle Dämme beim VfL Bad Ems. Man war völlig aus dem Spiel  Es folgte humorlos in der 72. Minute das 4 : 0 und gar in der 86. Minute das 5 : 0. In der 88. Minute konnte dann noch Micha Krohmann per Kopf den Ehrentreffer zum 1 : 5 erzielen.

 

Mit dieser Niederlage braucht man nicht mehr drum herum zu reden löste der VfL Bad Ems wohl gemeinsam zusammen mit der TuS Burgschwalbach das Ticket für die Kreisliga A.

 

 

Der VfL Bad Ems spielte mit: Dennis Bender, Kay Tups, Mohamet Alifan Alhariri, Darius Werner, Stefan Fuselbach, (ab 60. Elia Brustolon), Micha Krohmann, Cosmn Lorin Laurentiu (ab 33. Min Christian Richter), Andreas Stoffels, John Melvile Ziegert, Julian Bär, Martin Panghab

 

Ein Punkt ist zu wenig!

 

VfL Bad Ems – SG Elbert   2 : 2  (1 : 1)

 

Zwar wurde seitens des VfL Bad Ems endlich die lange Serie von Niederlagen beendet, aber ob „nur“ ein Punkt gegen die SG Elbert reicht ist fraglich, Besonders weil so gut wie alle anderen Mannschaften unten voll gepunktet haben hat sich der Abstand auf das rettende Ufer erhöht statt verkürzt.

 

Gegen die SG Elbert ging es furios los. Der VfL war zu Beginn des Spiels willens endlich die Serie von 9 Niederlagen in Folge vergessen zu machen und es sah zunächst so aus als könne das auch gelingen. Denn in der 6. Minute erzielte der Emser Kapitän Julian Bär das 1 : 0 für seine Farben. Kurze Zeit später hätte gar das 2 : 0 folgen können. Leider aber blieb es für den VfL Bad Ems nicht so positiv, denn in der 21. Minute wurde im hinteren Mittelfeld ein Ball vertändelt und ein schneller Angriff der Gäste führte zum 1 : 1 Ausgleich. Der VfL versuchte das Spiel wieder in den Griff zu bekommen, was aber nicht so recht gelang. Vor allem im Angriff entwickelte der VfL Bad Ems in der Folge zu wenig Durchschlagskraft. Und so konnten die Gäste das Spiel wieder bis zur Halbzeitpause offener gestalten.

In der 2. Hälfte kam es dann zunächst knüppeldick. Denn in der 56. Minute fing sich der VfL Bad Ems das 1 : 2. Wieder in Rückstand. Hoffnung keimte aber zunächst noch einmal auf, als die Gäste eine gelb-rote Karte kassierten und somit ab der 68. Minute nur noch mit 10 Spielern auf dem Platz standen. Der VfL Bad Ems konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Zwar war man jetzt meist die spielbestimmende Mannschaft aber vorne blieb man erschreckend harmlos. So verpuffte dieser Vorteil immer mehr und bei warmem Wetter schwanden zusehends die Kräfte beim VfL Bad Ems. Die 90 Zuschauer glaubten nicht mehr an ein Tor von Bad Ems.

Dann aber erhielt der VfL Bad Ems in der 82. Minute einen Elfmeter zugesprochen. Die große Chance zum Ausgleich, doch Julian Bär konnte diesen Strafstoß nicht verwandeln, weil der Gästetorhüter die richtige Ecke ahnte. Je länger das Spiel ging fanden sich schon alle mit einer erneuten Niederlage des VfL Bad Ems ab. Aber in der 88. Minute unterlief einem Gästespieler noch ein Handspiel was sofort zu einem 2. Strafstoß führte. Diese Chance nutzte Cosmin Laurentiu und erzielte den 2 : 2 Ausgleich. Wenig später erfolgte der Abpfiff. Ob dieses Unentschieden den VfL Bad Ems weiter bringt darf erst einmal bezweifelt werden, da alle anderen Spiele der Tabellennachbarn gegen den VfL Bad Ems liefen. Der VfL Bad Ems befindet sich daher weiter in akuter Abstiegsgefahr. Daher hilft im Nachholspiel beim VfL Osterspai nur ein Sieg. Die Mannschaft wird aber bis zum Schluss kämpfen und alles versuchen das fast unmögliche noch zu erreichen.

 

Der VfL Bad Ems spielte mit: Marvin Rixen, Kay Tups, Muhamet Alaifan Alhariri, Cosmin Lorin Laurentiu, Darius Werner, Micha Krohmann, Julian Bär, John Melville Ziegert,  Christian Richter, (ab 80. Ali Uguz), Andreas Stoffels, (ab 75. Marco Lorch), Martin Panghab,

 

Nach „hartem“ Platzverweis 75 Minuten in Unterzahl und damit chancenlos gegen den Tabellenführer

 

VfL Bad Ems – Spvgg Wirges  1 : 5  (0 : 2)

 

Natürlich war der VfL Bad Ems von vorneherein gegen die Spvgg. Wirges Außenseiter, doch durch eine sehr harte Entscheidung des Schiedsrichters mit einer roten Karte und eines Platzverweises gegen den Bad Emser Torhüter Marvin Rixen war dann auch die letzte Hoffnung dahin. 

 

Bis zu dieser Entscheidung spiele der VfL Bad Ems überraschend munter mit, stellte sich nicht hinten rein sondern versuchte mit eigenen Aktionen selbst etwas zu machen.

 

In der 15. Minute bekamen dann die Gäste einen Elfmeter zugesprochen und dazu auch noch eine rote Karte gegen den Bad Emser Torhüter Marvin Rixen. Diese Entscheidung war allerdings nicht unumstritten, denn vorher hatte der Wirgeser David Röhrig den Ball ganz klar mit der Hand gespielt und somit dem Ball eine andere Flugrichtung verliehen. Der herausstürmende Marvin Rixen, der den Ball spielen wollte traf dadurch Röhrig. Das Handspiel sah der Schiedsrichter leider nicht, legte sich dann auch noch mit einem Elfmeter gegen den VfL Bad Ems und der roten Karte auf eine Doppelbestrafung fest. Dies war gemessen daran, dass er das Handspiel Röhrigs nicht geahndet hatte eine viel zu harte Entscheidung. Jegliche Proteste nutzten nichts und es bewahrheitete sich wieder einmal „Wenn du unten stehst bekommst du solche Entscheidungen“.

 

Den Elfmeter nutze dann der Wirgeser Florian Schlich gegen den völlig kalt eingewechselten Ersatztorhüter Dennis Bender zum 0 : 1. Und jetzt standen dem VfL Bad Ems 75 harte Minuten mit nur 10 Spielern in Unterzahl bevor, Und natürlich lief es jetzt beim Tabellenführer. Aber Dennis Bender bewies in der Folge, dass er auch ein guter Torhüter ist und hielt was er halten konnte, stand natürlich dabei immer wieder im Brennpunkt. Was der VfL Bad Ems aber gut machte, war sich jetzt nicht hinten rein zu stellen und man versuchte trotzdem selbst Wirges unter Druck zu setzen. Die Mannschaft kämpfte Aufopferungsvoll, das war zu sehen und das zeichnete das Team von Kay Ludwig auch aus. Aber natürlich ergeben sich in Unterzahl für die cleveren Wirgeser immer wieder Lücken. Eine davon nutzte Jannik Sturm zum 0 : 2 (36. Min) für seine Farben,  Aber auch von dem Rückstand ließ sich der VfL Bad Ems nur wenig beeindrucken und hielt weiter dagegen und erreichte mit dieser Einstellung, dass es bis zur Pause beim 0 : 2 blieb. Fast wäre es noch zur Ergebnisverbesserung gekommen, als ein Schuss von Christian Richter nur Millimeter am Wirgeser Tor vorbeistrich.

 

Auch in Halbzeit 2 gab sich der VfL Bad Ems nicht auf, dennoch konnte der Tabellenführer auf 0 : 3 in der 51. Minute erhöhen. Auch jetzt versuchte der VfL Bad Ems immer noch Nadelstiche zu setzen. Und siehe da in der 58. Minute war es Andreas Stoffels, der nach Ballgewinn von Cosmin Laurentiu dem Wirgeser Torhüter keine Chance ließ – 1 : 3.

 

Leider stellte dann aber fast postwendend in der 59. Minute David Röhrig mit dem 1 : 4 den 3 Tore Abstand wieder her. Aber auch jetzt resignierte der VfL Bad Ems nicht und war stets bemüht das Ergebnis zu verbessern. Andreas Stoffels hätte erneut ein Tor erzielen können, scheiterte aber an dem starken Wirgeser Torhüters. Eine weitere Chance hatte Cosmin Laurentiu. Natürlich hatten auch die Gäste in Überzahl weitere Chancen und Dennis Bender hielt weiter was er konnte. In der 83. Minute fiel dann der 1 : 5 Endstand durch Marvin Severin. Dabei blieb es dann. Natürlich ist der Sieg des Tabellenführers verdient, dennoch muss man die Mannschaft loben welche auch in Unterzahl einen großen Kampf lieferten.

 

Der VfL Bad Ems spielte mit: Marvin Rixen, Kay Tups, Hassan Jaber, (ab 60. Min Martin Panghab), Stefan Fuselbach (ab 15. Dennis Bender); Andreas Stoffels, John Melvile Ziegert, Christian Richter, (ab 84. Min Ali Uguz), Micha Krohmann, Julian Nicolas Bär, Darius Werner, Cosmin Lorin Laurenttiu

 

Bittere 3 : 4 Niederlage!

 

VfL Bad Ems – SG Ahrbach 3 : 4 (2 : 2)

 

Gekämpft – 3:2 geführt und dann am Ende doch mit leeren Händen dagestanden, so kann man den Start nach der Winterpause des VfL Bad Ems bezeichnen. Recht unglücklich verlor man letztlich gegen den Tabellen achten.

 

Die ersten 10 Minuten gingen an den VfL Bad Ems, der recht forsch begann. Doch in der 16. Minute zögerte der Bad Emser Schlussmann beim heraus laufen den Bruchteil einer Sekunde zu lange und der Gästespieler Niklas Wörsdörfer schob den Ball an ihm vorbei zum 0 : 1 und nur ganze 5 Minuten danach folgte gar noch das 0 : 2 aus zumindest abseitsverdächtiger Position durch den gleichen Spieler. Doch der VfL Bad Ems gab trotzdem nicht auf und hielt dagegen. In der 36. Minute setzte Julian Bär nach Ballgewinn im Mittelfeld Christian Richter schön in Szene der das 1 : 2 erzielte. Die Jungs blieben dran und nur 2 Minuten später wurde Christian Richter im Strafraum zu Fall gebracht die Folge ein Elfmeter. Andreas Stoffels behielt die Nerven und verwandelte sicher zum 2 : 2 Ausgleich. Bei diesem gerechten Ergebnis blieb es dann zur Halbzeit.

 

Auch in der 2. Halbzeit war es ein Spiel mit offenem Visier. Der VfL Bad Ems versuchte mehr Druck zu machen, jedoch fehlte in dieser Phase vorne die Durchschlagskraft. Cosmin Laurentiu allerdings fackelte in der 62. Minute nicht lange, sondern zog einfach ab und tatsächlich landete sein Schuss im Tor der Gäste. Der VfL Bad Ems hatte das Kunststück fertig gebracht das Spiel von 0 : 2 auf 3 : 2 zu drehen. In der 66. Minute zeigte dann der Schiedsrichter plötzlich auf den Punkt und gab Elfmeter. Eine höchst umstrittene Entscheidung, denn ein Bad Emser Spieler hatte seinen Gegner nur ganz leicht mit den Händen im Strafraum berührt was der Schiedsrichter im Mittelfeld mehrfach nicht ahndete. Doch alle Proteste nutzten nichts. Die Chance ließen sich die Gäste dann auch nicht entgehen. Gegen Ende erhöhten dann die Gäste wieder den Druck und nach einer ganzen Serie von Eckbällen passierte es 6 Minuten vor Schluss dann doch noch. Oskar Höwer erzielte das 3 : 4.

 

Bitter für den VfL, nach dem Sieg von Osterspai in Burgschwalbach rutschte die Mannschaft nun auf den vorletzten Platz und nächste Woche folgt eine mehr als schwere Aufgabe bei der TuS Montabaur.

 

 

Der VfL Bad Ems spielte mit: Marvin Rixen, Kay Tups (ab 73. John Melvile Ziegert) Vernatius Emeka (ab 46. Martin Panghab) Stefan Fuselbach, Andreas Stoffels, Christian Richter, Micha Krohmann, Julian Nicolas Bär, Etienne Kecskemeti, Darius Werner, Cosmin Lorin Laurentiu. 

 

Auch gegen Hundsangen nicht erfolgreich!

 

SG Hundsangen – VfL Bad Ems  2 : 0  (1 : 0)

 

Auch im ersten Spiel der Rückrunde blieb der VfL Bad Ems ohne Erfolg und musste gegen Hundsangen eine 0 : 2 Niederlage hinnehmen.

 

Das Spiel fand auf dem Kunstrasen in Frickhofen-Dornburg mitten im Hessenland statt da der Hundsanger Sportplatz  arg in Mitleidenschaft gezogen wurde und unbespielbar ist.

 

Beim VfL Bad Ems fehlten erneut einige Leistungsträger und so mussten wieder einige Nachwuchsspieler ran. Zunächst begann das Spiel recht offen und beide Mannschaften waren gleichwertig. Beide hatten auch Chancen und beide nutzten keine davon. Beim VfL Bad Ems fehlte vor allem eine Kraft in der Offensive, die auch mal aus dem Nichts ein Tor macht. So spielte man zunächst zwar ordentlich mit war aber vorne ohne Biss.  Beim VfL Bad Ems ragte erneut Torhüter Marvin Rixen heraus, der hielt was zu halten war und einen sicheren Eindruck machte. Man ging bei frostigem Wetter schon dem Pausentee entgegen, da passierte es doch noch. Eine kleine Unaufmerksamkeit in der Hintermannschaft brachte den Gegner in eine gute Position und die nutzte Hundsangen eiskalt zur 1 : 0 Führung eine Minute vor der Pause. 

 

Auch in Halbzeit zwei gab es keine Änderung im Spielverlauf. Der VfL Bad Ems spielte nach wie vor gut mit und hatte auch selbst die ein oder andere Chance zum Ausgleich. Aber mehr Möglichkeiten lagen doch nun mit fortschreitendem Spielverlauf bei den Gastgebern.  Ein paar Bälle strichen knapp am Tor vorbei oder Hundsanger Stürmer fanden in Marvin Rixen ihren Meister.  Wäre dem VfL Bad Ems allerdings ein überraschendes Tor gelungen, wer weiß wie die Sache dann verlaufen wäre. Aber im Angriff blieb der VfL Bad Ems trotz aller Bemühungen einfach zu harmlos. Es sah nach einer ganz knappen Niederlage aus, da passierte es in der 89 Minute doch noch die endgültige Entscheidung, der nur eine Minute zuvor eingewechselte Jonas Höhn erzielte das 2 : 0. 

 

Somit ist es leider die 5. Niederlage in Folge und Trainer und Mannschaft sehnen dann jetzt doch die Winterpause herbei. Aber zuvor geht es in der kommenden Woche gegen den VfB Wissen, eine Mannschaft die ganz vorne steht und gerade das umgekehrte Leistungsverhältnis wie der VfL Bad Ems hat. Hier muss man nach den letzten Ergebnissen und den Tatsachen folgernd, dass man zu viele Ausfälle verkraften muss, von einer reinen Außenseiterrolle ausgehen. Es sieht so aus, als würde der VfL Bad Ems, wie auch die anderen Rhein-Lahn-Vertreter mal wieder auf einem Abstiegsplatz überwintern müssen. 

 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Marvin Rixen, Darius Werner, Hassan Jaber, Stefan Fuselbach, Cosmin Lorin Laurentiu, (ab 64. Min Björn Maurice Palm), John Melvile Ziegert, Julian Bär, Victor Gebel, (ab 46. Martin Panghab),  Andreas Stoffels, Micha Krohmann, Christian Richter

 

Bittere Niederlage gegen den Tabellenletzten

 

VfL Bad Ems – VfL Hamm  3 : 4  (0 : 3)

 

Leider war das wichtige Spiel für den VfL Bad Ems eigentlich schon zur Halbzeit gelaufen. Zu hoch die Bürde nach einem  0 : 3 Rückstand.

 

In dieser ersten Halbzeit stand der VfL Bad Ems völlig neben sich. So gut wie keine Chance erarbeitet sich die Mannschaft gegen den bisherigen Tabellenletzten, der relativ locker auf 3 Tore Vorsprung davon zog. Das Spiel hatte gerade erst begonnen, da lag der Ball auch schon im Tor von Bad Ems. Den Stürmer der Gäste ließ man völlig alleine gewähren und der brachte den Ball sofort im Tor des VfL unter.

 

Auch – und vielleicht gerade nach dem Rückstand – fand der VfL Bad Ems überhaupt nicht ins Spiel. So gut wie keine Chance arbeitete man sich in der ersten Hälfte heraus. In der 35. Minute schlug ein strammer Schuss des neuen Spielertrainers Michael Trautmann aus gut 35 Meter Entfernung im Tor ein 0 : 2 das war schon deutlich. Aber es kam noch viel schlimmer, nur 3 Minuten danach war Simon Langemann wieder einmal alleine durch und schon wieder rappelte es beim VfL Bad Ems in der Kiste zum 0 : 3 in der 39. Minute. Damit war das Spiel praktisch schon durch. Denn der VfL Bad Ems schien zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage das noch aufzuholen. 

 

So ging es dann mir hängenden Köpfen in die Halbzeit. Das Problem des VfL Bad Ems war deutlich die zu schwache Abwehr. Aber auch sonst war das mehr als dünn was bis zu diesem Zeitpunkt auf Seiten der Gastgeber stattfand.

 

Auch in der 2. Halbzeit wurde es beim VfL Bad Ems kaum besser. Zwar versuchte man nun das Spiel besser in den Griff zu bekommen aber eine wirkliche Chance sprang dabei nicht heraus. Es dauerte leider lange bis zur 68. Minute ehe Marco Lorch der 1 : 3 Anschlusstreffer gelang. Und plötzlich ab dieser Aktion wurde das Spiel des VfL Bad Ems nun besser und auch endlich druckvoller. Und als dann in der 80. Minute wieder einmal Andreas Stoffels sogar das 2 : 3 gelang war das Spiel plötzlich wieder offen. Aber leider genau nur 2 Minuten lang denn, dann schaffte Hamm wieder die 2 : 4 Führung. Dies durfte in der Situation natürlich nicht passieren. Aber der VfL kam noch einmal zurück und in der 84. Minute erzielte Christian Richter wieder das 3 : 4. Und es hätte durchaus noch reichen können, denn nun spielte nur noch der VfL auf das Tor der Gäste. Aber alle Bemühungen nutzten nichts mehr denn man näherte sich dem Spielende und so blieb es am Ende bei einer 3 : 4 Niederlage gegen die Gäste.

 

Noch ein Wort zu der jungen Schiedsrichterin die eine sehr gute Leistung zeigte, was man von der Assistentin und dem Assistent an der Linie nicht immer sagen konnte.

 

Nach diesem Ergebnis schwebt der VfL Bad Ems wieder in akuter Abstiegsgefahr. Und wenn es nicht schnell gelingt die Abwehr wirksam zu stabilisieren sieht das nicht gut aus.

 

14 Tore kassiert in nur 3 Spielen, das ist eindeutig zu viel. Und nächste Woche muss man zu einem der Spitzenteams aus Emmerichenhain in den hohen Westerwald. Ob dort was zu holen sein wird darf spätestens nach dem heutigen Spiel bezweifelt werden. Der VfL Bad Ems ist hier großer Außenseiter.  Das Spiel ist bereits am Freitag um 20.00 Uhr auf dem Hartplatz in Niederrossbach, auf dem sich Emmerichenhain wohlfühlt.

 

Der VfL Bad Ems spielte gegen Hamm mit: Marvin Rixen, Kay Tups, Stefan Fuselbach (ab 74. Martin Panghab), John Melvile Ziegert, Andreas Stoffels, Julian Bär, Micha Krohmann, (ab  55. Viktor Gebel), Christian Richter, Marco Lorch

 

Ein guter Auftritt des VfL Bad Ems gegen SG Weitefeld

 

VfL Bad Ems – SG Weitefeld   1 : 1 (0 : 0)

 

Ein gutes Spiel mit vielen Torszenen sahen die Zuschauer  im bereits auf den  Freitag vorgezogenen Spiel gegen die SG Weitefeld.

 

Erstmals in einem Bezirksligaspiel stand beim VfL Bad Ems Ersatzkeeper Dennis Bender im Tor des VfL Bad Ems, da am selbigen Tage der etatmäßige Keeper Marvin Rixen Vater einer Tochter geworden war. Um es vorweg zu nehmen. Dennis Bender zeigte eine gute Leistung und wurde doch zur tragischen  Figur. Dazu aber später.

 

Neben den langzeitverletzten Jan Zimmermann fehlte auch noch Christian Richter und Stefan Fuselbach, Hassan Jaber, Gaetano Fiorenzo und Björn Palm. .

 

Der VfL Bad Ems begann wie die Feuerwehr und belagerte gleich das Tor der stärker als in der Tabelle eingeschätzten Gäste. Der VfL versuchte schnell nach vorne zu spielen und das sah richtig gut aus. In der 12. Minute hatten die Gäste Glück als Marco Lorch eine Großchance nicht im Tor unterbringen konnte. Aber auch die Gäste hatten einige gute  Gelegenheiten, die meist aus Abspielfehlern des VfL Bad Ems resultierten. Aber viele Angriffe wurden von dem sehr sicher wirkenden, erst 19 jährigen Torhüter Dennis Bender zunichte gemacht. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Einen guten Eindruck machte an diesem Abend auch die Bad Emser Defensive, die viele Zweikämpfe gewinnen konnte. In der 30 Minute setzte sich dann Andreas Stoffels nach einem von Cosmin Lorin Laurentiu getretenen Eckball am kurzen Pfosten durch und traf zum 1 : 0 ins Tor der Gäste. Auch bis zur Halbzeit behielt der VfL Bad Ems die Oberhand und hätte mit etwas Glück sogar das 2 : 0 nachlegen können. In dieser Phase hatten die Gäste Probleme mit dem VfL Bad Ems. Es blieb aber bis zur Pause bei der 1 : 0  Führung.

 

Auch nach der Pause kam der VfL Bad Ems konzentriert aus der Kabine und versuchte das Ergebnis zu erhöhen. Und dass, was das Team von Trainer Kay Ludwig in der Folge zeigte konnte sich sehen lassen. Aber mit dem Verlauf des Spieles wurden die Gäste aus dem Westerwald immer stärker, allerdings ohne dass man das Gefühl hatte, dass sie zum Ausgleich kommen würden. Dennis Bender stand sehr sicher und auch seine Vorderleute konnten viele Chancen vereiteln. Für Gefahr sorgten lediglich eine ganze Reihe Freistöße vor dem Bad Emser Strafraum wovon nicht jeder verständlich erschien. Es liefen bereits die letzten 10 Minuten und der Druck der Gäste wurde immer stärker, da passierte es doch noch: Dem sonst so fehlerfreiem Dennis Bender rutschte ein strammer Schuss auf feuchtem Rasen unter dem Körper hindurch ins Tor zum Ausgleich für die Gäste. Diese witterten noch einmal Morgenluft und wollten nun alle 3 Punkte. Aber in den verbleibenden Minuten wurde der VfL Bad Ems wieder stärker und zwingender.. Ganz zum Schluss strich ein Kopfball von Andreas Stoffels noch haarscharf am Pfosten vorbei. Es blieb damit beim 1: 1, einem Leistungsgerechten Unentschieden in einem schnellen Spiel.

 

Das Spiel sah im Übrigen an diesem Abend ein prominenter Gast. Thomas Tuchel, privat  in Bad Ems, hatte sich an das damalige Benefizspiel seines damaligen Clubs Mainz 05 erinnert und war zum Spiel des VfL gekommen, sah das ganze Spiel. „Ihr habt eine tolle Sportanlage“, befand er erneut. Und um allen (lustigen) Spekulationen vorzubeugen – Kay Ludwig bleibt Trainer des VfL Bad Ems.

 

 

 

Der VfL Bad Ems spielte mit: Dennis Bender, Kay Tups, Darius Werner, Julian Bär, Cosmin Laurentiu, Victor Gebel, (ab 75. Vernatius Emeka), Andreas Stoffels, John Melvile Ziegert, Micha Krohmann, (ab 79. Min Jan Philipp Krieger),  Martin Panghab, Marco Lorch

 

Ein enorm wichtiger Sieg für den VfL Bad Ems

 

VfL Bad Ems – SG Ellingen   2 : 0  (1 : 0)

 

Der VfL Bad Ems hatte die Kombinierten aus dem Neuwieder Raum zu Gast. Und der VfL begann zunächst recht zielstrebig Richtung Tor der Gäste. Diese waren aber nie zu unterschätzen. Nachdem jede Mannschaft einmal auf das Tor geschossen hatte, schnappte sich an der Strafraumgrenze Marco Lorch den Ball, tankte sich in den Strafraum hinein und schoss auch sofort. Und das der Bad Emser Stürmer einen harten Schuss hat ist bekannt - der Ball schlug in der 13. Minute ins lange Eck der Gäste ein. Auch danach versuchte der VfL Bad Ems nach zu legen. Bis etwa zur 30. Minute blieben sie die Mannschaft die etwas mehr vom Spiel hatte. Dann aber kamen immer mehr die Gäste auf, die nun häufig von Abspielfehlern des VfL Bad Ems profitierten. Noch vor der Pause musste Marvin Rixen zwei Mal sein ganzes Können aufbieten um den Ausgleich zu verhindern.

 

So ging es auch in der 2. Hälfte weiter. War der VfL Bad Ems in den ersten 10 Minuten wieder zwingender, übernahmen mit zunehmender Dauer wieder die Gäste das Kommando. Aber der VfL Bad Ems stand sehr gut in der Abwehr und das 1 : 0 hielt sehr lange.  Das Spie näherte  sich der 80 Minute da musste erneut Marvin RIxen in höchster Not klären und einmal rettete der Pfosten für ihn. In der 83. Minute verletzte sich ein Spieler der Gäste schwer, der Krankenwagen wurde gerufen und das Spiel über 10 Minuten unterbrochen.  Dann ging es weiter mit einem Mann weniger für die Gäste, da der verletzte nicht mehr ausgetauscht werden konnte, das Wechselsoll war erfüllt. Kurze Zeit später war das Gleichgewicht wieder hergestellt, denn auch John Melvin Ziegert sah gelb-rot. Der Schlussspurt gehörte wieder dem VfL Bad Ems, die Gäste wirkten nach der Verletzung etwas geschockt. Es lief schon die Nachspielzeit als nach schöner Vorarbeit vom Marco Lorch Vernatius Emeka unhaltbar zum entscheidenden 2 : 0 einschoss. Das Spiel wurde gar nicht erst mehr angepfiffen. Der VfL Bad Ems hatte gewonnen, vielleicht etwas glücklich am Ende aber warum sollte das Team nicht auch einmal das nötige Quäntchen Glück haben.

 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Marvin Rixen; Kay Tups; Darius Werner, Cosmin Lorin Laurentiu, Julian Nicolas Bär,  Andreas Stoffels, John Melvile Ziegert, Christian Richter, Micha Krohmann, (ab 81, Min Vernatius Emeka), Martin Panghab, (ab 111 Min. Victor Gebel)  Marco Lorch

 

 

 

 

 

SG Elbert - VfL Bad Ems   2 : 1  (0 : 0)

Wieder keine Punkte für den VfL!
Absolut nicht langweilig und ganz nach dem Geschmack der Zuschauer war die Partie zwischen der SG Elbert und dem VfL Bad Ems am gestrigen Abend. Es war spannend vom Anfang bis zum Ende. Geprägt von tollen Torparaden sowie verbissenen Zweikämpfen auf beiden Seiten. Letztendlich hatte Elbert das glücklichere Ende und entschied das Derby mit 2:1 für sich.
Schon nach 2 Minuten war der hervorragend aufgelegte "Marvin Rixen" zur Stelle und hielt mit einer tollen Parade den Kasten von Bad Ems sauber. Das war der Auftakt zu einem munteren Spiel auf beide Tore. Fast mit dem Pausenpfiff bekam Elbert einen Foul-Elfmeter zugesprochen den sie aber durch einen Lattentreffer vergaben. Und so ging es mit einem Remis in die Pause. Zu Beginn der 2. Halbzeit kam Bad Ems etwas besser aus der Kabine und erarbeitete sich weitere Torchancen. Leider wurden diese durch tolle Paraden des Elberter Keepers "Moritz Weißenborn" zunichte gemacht. Und so kam es wie es kommen musste, Elbert gelang in der 66 Min. der 1:0 Führungstreffer und in der 69 Min. erhöhten sie sogar noch auf 2:0. Doch wer nun dachte, dass Bad Ems die Köpfe hängen lies, täuschte sich. Sie kämpften weiter und warfen alles nach vorne. Den Anschlusstreffer erzielte Julian Bär mit einem sehenswerten Heber über den Keeper zum 2:1 Endstand.
Leider reichte es nicht für Punkte in Elbert, macht aber Hoffnung auf die nächste Partie in Bad Ems am Sonntag den 08.10.2017 um 14:30 Uhr gegen die SG Ellingen

VfL Bad Ems – SG Osterspai   2 : 1 (1 : 1)

 

Am Bartelmarktwochenende  konnte nur die Erste Mannschaft des VfL Bad Ems jubeln.

 

Erneut noch mit einigem Ersatz empfing man zum Lokalderby die SG Osterspai/Kamp Bornhofen.

 

Im Kader des VfL Bad Ems fehlten weiterhin die beiden Neuzugänge  Marco Lorch und Micha Krohmann sowie nach wie vor Julian Bär und noch kurzfristig Kapitän Kay Tups. Für letzteren stand wieder Kay Ludwig im Team der es schaffte den Osterspaier Stürmer Knop  in Schach zu halten. 

 

Etwas besser starteten die Gäste ins  Spiel. Nach etwa 10 Minuten war aber dann der VfL Bad Ems das spielbestimmende Team. Dennoch gingen die Gäste etwas überraschend in Führung (35 Min). Allerdings währte die Freude über diese Führung nur kurz. Denn bereits 2 Minuten später traf Etienne Kecskemeti  den  Pfosten und von dort sprang der Ball an den Rücken von Michael Reifferscheid und von dort wieder ins Tor zum 1 : 1.  Der VfL Bad Ems hatte weiterhin leichte Vorteile. Die Gäste versuchten meist mit Standards zum Erfolg zu kommen, wovon es auch genügend gab. Oft wurden die Bälle auch einfach nur hoch vorne hereingeschlagen in der Hoffnung dass irgendetwas passieren würde.  Mit dem Ergebnis ging es in die Pause.

 

Auch in Halbzeit zwei blieb es bei dem leichten Übergewicht des VfL Bad Ems. In der 56 Minute erhielt der VfL Bad Ems einen Elfmeter nach einem Handspiel zugesprochen. Der Osterspaier Trainer empfand diese Entscheidung als zu hart, da der Spieler aus kurzer Distanz angeschossen wurde. Zu bedenken ist aber, dass die Hand nach oben ging und die Fluglinie des Balles verändert wurde. Insofern ist ein Elfmeter in der Situation nichts Ungewöhnliches. Andreas Stoffels lies dem Osterspaier Schlussmann keine Chance  und erzielte mit dem 2 : 1 die Bad Emser Führung.

 

Es folgten weitere gut Möglichkeiten des VfL Bad Ems zu erhöhen aber auch die Gäste blieben immer noch ob dem nur knappen Bad Emser Vorsprung gefährlich. So zog sich dann das Spiel  bis in die Schlussminuten hin.  Der Schiedsrichter zeigte 4 Minuten Nachspielzeit an und als auch diese schon abgelaufen waren erhielt in der 95 Minute, jeder wartete auf den Schlusspfiff die SG Osterspai noch einen Freistoß aus  17 Meter Entfernung etwa in Tormitte zugesprochen.  Diese allerletzte Situation hätte fast noch 2 Punkte gekostet, denn der Freistoß war so genau gezirkelt, das er genau in den Winkel gepasst hätte. Doch den Torjubel zu dem der Schütze bereits ansetzte wurde durch eine Glanzparade des wiederum starken Marvin RIxen  zunichte gemacht, der somit die 3 Punkte für den VfL Bad Ems festhielt. Auf den gesamten Spielverlauf betrachtend war der Sieg zum Schluss verdient. 

 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Marvin Rixen, Kay Ludwig, Stefan Fuselbach, Cosmin Lorin Laurentiu, Darius Werner, Andreas Stoffels, John Melvile Ziegert, (ab 52. Christian Richter), Victor Gebel, Etienne Kecskemeti, Elia Brustolon, Jan Zimmermann  (ab 67, Geatano Fiorenzo),

 

 

 

 

 

 

 

Mit einigen Ausfällen und eine Halbzeit mit einem Spieler weniger zum Auftaktsieg in der Bezirksliga Ost

 

VfL Bad Ems – SG Hundsangen    3 : 2  (3 : 2)

 

Der VfL Bad Ems ist erst einmal gut in die neue Fußballsaison gestartet.

 

Eines war dem VfL Bad Ems leider wie die Jahre vorher treu geblieben – das buchstäbliche Verletzungspech.  Nach Verletzungen aus dem Pokalspiel und dem letzten Freundschaftsspiel fehlten die beiden Neuzugänge  Marco Lorch und Micha Krohmann sowie mit Julian Bär fast die ganze Sturmabteilung.

 

Also mussten andere ran und  die machten ihre Sache sehr gut. Zwar gehörten die ersten Minuten eindeutig den Gästen und bei einigen Aktionen musste man schon die Luft anhalten, wie bei einem Lattentreffer in der 4 Minute.  Jedoch machte der Bad Emser Torhüter, wie im gesamten Verlauf des Spiels keinen Fehler und war oft Fels in der Brandung.

 

Nach etwa 7 Minuten war plötzlich Trainer Kay Ludwig, der bereits in ersten Spiel mitwirken musste, auf einmal auf dem Flügel durchgebrochen und er behielt  Nerven und die Übersicht und schoss zum 1 : 0 für den VfL Bad Ems ein.  Das gab der Heimmannschaft zusätzliche Sicherheit, die fortan  immer mehr Chancen herausspielte. Besonders  dann, wenn es schnell nach vorne ging strahlte der VfL Bad Ems Gefahr aus.

 

Nach 15 Minuten ging Hundsangen nach einem langen Ball von Stefan Fuselbach in der eigenen Abwehr etwas leichtfertig zu Werke und der Hundsanger Torwart zögerte mit dem Eingreifen. Dies erkannte der erfahrene Etienne Kecskemeti und erlief sich pfeilschnell den Ball, den er dann auch noch zum viel umjubelten 2 : 0 im Tor unterbrachte, 

 

Nur wenige Minuten später, scheiterte völlig frei, der junge John Melvile Ziegert völlig frei vor dem Tor. Und der VfL Bad Ems setzte nach und konnte weitere gute Szenen für sich verbuchen. Aber auch Hundsangen war noch lange nicht mit seinem Latein am Ende und versuchte immer wieder dem Spiel eine Wende zu geben. Neuzugang Tuscherer von den Eisbachtaler Sportfreunden erziele dann nach einem gut vorgetragenen Angriff den 1 : 2 Anschlusstreffer für die Gäste. Aber es blieb den Gästen nicht viel Zeit der Hoffnung auf den Ausgleich, denn nur 2. Minuten später konnte Andreas Stoffels mit einer schönen Einzelleistung und dem 3: 1 den alten Abstand wieder herstellen 

 

Während sind beide Mannschaften einen guten Schlagabtausch lieferten, blieben so einige Entscheidungen des Schiedsrichters unverständlich.  So  entschied  er gegen Kay Ludwig auf Freistoß der sich keiner Schuld bewusst war und  nach Intervention  in der Situation, die gelbe Karte sah. Den fälligen Freistoß aus 17 Metern verwandelte Daniel Hannappel unhaltbar für Marvin Rixen zum 2 : 3 Anschlusstreffer. 

 

Kurze Zeit später, es lief schon die Nachspielzeit, gingen Kay Ludwig und sein Gegenspieler beide zu Boden. Kay Ludwig stolperte dabei über den hochstehenden Unterschenkel seines Gegners. Der Schiedsrichter sah aber ein Foul – und noch viel schlimmer er gab Kay Ludwig gelb-rot.

 

Kurz danach ging es dann in die Pause.

 

Das würde nun schwer werden für den VfL Bad Ems – eine ganze Halbzeit in Unterzahl. Die Gäste versuchten auch daraus Kapital zu schlagen aber der VfL Bad Ems stand in der Folge sehr gut in der Abwehr. Die VfL Spieler machten das Fehlen ihres Chefs durch ein  diszipliniertes Auftreten wett. Wobei der VfL Bad Ems auch in Unterzahl nicht vergaß Aktionen in Richtung Tor des Gegners zu starten.

 

Dennoch hatte man in einigen Situationen das Glück auf seiner Seite und vor allem Schussmann Marvin Rixen der mit tollen Paraden den VfL Im Spiel hielt.

 

Auf Bad Emser Seite war noch einmal Andreas Stoffels durch vergab aber die 100% Chance. Die Gäste wurden immer verzweifelter und damit wurden ihre Aktionen auch ungenauer. Und so hielt die schon zur Halbzeit bestehende Führung bis zum Schluss. Der VfL Bad Ems durfte die ersten 3 Punkte in der Bezirksliga bejubeln.

 

Der VfL Bad Ems spiele mit: Marvin Rixen, Kay Tups, Kay Ludwig, Stefan Fuselbach (ab 76. Hassan Jaber), Andreas Stoffels, John Melvile Ziegert, Victor Gebel (ab 90.min) Björn Palm, Cosmin Lorin Laurentiu, Elia Brustolon, Jan Zimmermann (ab 81. Alan Bajrami)

 

 

 

Zweite und Dritte Mannschaft im Pokal raus.!

 

Beide Reserveteams des VfL Bad Ems scheiterten bereits in der 1 Runde des Kreispokals, Die 3, Mannschaft verlor dabei in Schönborn auf Aschenplatz mit 1 : 3. Noch schlimmer erwischte es die 2, Mannschaft bei einer 4 : 9 Niederlage in Attenhausen. Somit sind denn Pokalspiele in dieser Saison kein Thema mehr für den VfL Bad Ems und man kann ich auch andere Aufgaben konzentrieren,

 

 

 

 

 

Im letzten Spiel noch eine Packung!

 

 

SG Westerburg – VfL Bad Ems  7 : 1  (4 : 0)

 

Der VfL Bad Ems war schon vor dem Spiel in Westerburg gerettet. Somit ging es im letzten Spiel in Westerburg um nichts mehr. Ob sich aber die Mannschaft derart mit 1 : 7 abschlachten lassen musste steht auf einem anderen Blatt.

 

Die denn auf dem Platz standen machten Ihre Sache recht ordentlich. Immerhin waren 5 Spieler unserer 3. Mannschaft aus der Kreisliga D mit im Aufgebot. Und diese Spieler verkauften sich durchaus ordentlich. Aber dennoch wurde klar, dass da doch einige Klassen unterschied sind und ein eigespielte Mannschaft wie Westerburg in ihrem praktisch letzten Spiel als diese Einheit sich keine Blöße geben wollte.

 

Schon in der 4. Minute brachte der VfL Bad Ems den Ball nicht klar hinten raus und schon schlug der Ball im Tor von Marvin Rixen ein. In der Folge hätte der VfL Bad Ems durchaus ausgleichen können denn ein Freistoß von Vernatius Emeka landete am Pfosten. In der 18. Minute tauchten dann erneut die Gastgeber in aussichtsreicher Position auf und aus spitzem Winkel erzielten sie das 2 : 0. Hiernach stabilisierte sich der VfL Bad Ems kurzzeitig wieder etwas, doch nur bis zur 35. Minute, da geriet ein Rückpass von Alan Bajrami so kurz, dass ihn sich eine Spieler der Westerwälder erlaufen konnte und keine Probleme hatte zum 3 : 0 einzunetzen. Da war das Spiel eigentlich schon entschieden. Und in der 42. Minute erfolgte gar das 4 :0 als Billardtor. Nach der Halbzeit hatte Torhüter Marvin Rixen die Nase voll und genug Tore kassiert und machte Platz für Mesut Karadeniz, der eine Stunde zuvor noch in Nievern bei der 2. Mannschaft das Tor gehütet hatte. 

 

Bereits in der 50. Minute ein weiteres Erschwernis für den VfL Bad Ems. Nach Meckern sah der bereits mit gelb vorbelastete Vernatius Emeka gelb-rot. Nun kam auch noch hinzu, dass die Mannschaft mit 10 Spielern auskommen musste und das noch für lange Zeit. Zunächst bewältigte  man diese Aufgabe ganz gut und der gut spielende Ali Uguz hatte einen 2. Pfostentreffer.  Dann aber waren doch wieder die Gastgeber dran, die in der 60- Minute auf 5 : 0 erhöhten. In Zeichen nachlassender Kraft mit einen Spieler weniger, Leuten aus der Kreisliga D und der Wärme an diesen Tage geschuldet, erfolgte auch noch das 6 : 0 in der 76. Spielminute. Und 4 Minuten später kassierte man auch noch das 7 : 0.  Für den Ehrentreffer auf Bad Emser Seite sorgte der bewegliche Ali Uguz in der 89. Minute. Mit 7 : 1 verloren und zum großen Glück war das am letzten Spieltag nicht mehr von Bedeutung. Und so wird man sich im nächsten Jahr wiedersehen – allerdings gegen viele neue Westerburger von denen einige Spieler nach dem Spiel verabschiedet wurden.

 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Marvin Rixen (ab 46. Mesut Karadeniz). Kay Tups, Hassan Jaber, Stefan Fuselbach, Sascha Häcker, (ab 58. Yusuf Yaman), Andreas Stoffels, Vernatius Emeka, Etienne Kecskemeti, Alan Bajrami, (ab 80. Fatih Andic), Julian Bär, Ali Uguz

 

Mit großem Kampf verdient sich der VfL Bad Ems 3 Punkte

 

SV Hundsangen – VfL Bad Ems  1 : 2  (0 : 1)

 

 

Im vollen Umfange verdient gewann der VfL Bad Ems sein Auswärtsspiel beim SV Hundsangen. Im Vorfeld waren der Mannschaft von  der Lahn nur wenige Chancen eingeräumt worden. Der Rhein-Zeitung Tipp lautete auf 4 : 1 für Hundsangen.

 

Die Mannschaft begann auf dem etwas holprigen, jedoch gut bespielbaren Rasen sehr engagiert. Schon in den ersten Minuten spielte man sich gute Möglichkeiten heraus. Der VfL Bad Ems investierte viel und wurde auch entsprechend belohnt In der 8. Minute nahm Elia Brustolon ein gutes Zuspiel von Etienne Kecskemeti auf, spielte mit seiner Routine einen Hundsanger in Strafraum aus  und schoss den Ball in die lange Ecke zum 1 : 0. Und dieses frühe Tor gab dem VfL Bad Ems weitere Sicherheit. Die Mannschaft fand in der Phase deutlich besser in Spiel als die Gastgeber. Und man versteckte sich keines Wegs sondern suchte immer wieder den Weg Richtung Tor der Gastgeber. Kurze Zeit später scheiterte Vernatius Emeka nur knapp in aussichtsreicher Position. .In der Abwehr fackelte der VfL nicht lange und beförderte die Bälle recht konsequent aus der Gefahrenzone. Und nach vorne setzte man immer wieder Nadelstiche. Das schmeckte den Einheimischen gar nicht, dass sich der VfL Bad Ems so aktiv zeigte, Sie versuchten nun den VfL Bad Ems mit einer etwas härteren Gangart den Schneid ab zu kaufen.  Doch der VfL Bad Ems zeigte sich wenig beeindruckt und hielt mit großem Kämpferherz dagegen. Besonders lobend zu erwähnen ist, dass der VfL Bad Ems immer wieder den Weg zum Tor der Gastgeber suchte und den Gegner somit mehr beschäftigte als die sich das ausgerechnet hatten. Die besseren Möglichkeiten lagen durchaus auf Seiten des VfL Bad Ems, was zur Halbzeit die Führung auch verdient da stehen ließ.

 

Auch in der 2. Hälfte ging das Spiel zunächst in der gleichen Weise weiter. Die Platzherren brachten das Spiel nicht unter Kontrolle. Zwar versuchten sie nun mehr fanden aber am sehr guten Bad Emser Schlussmann Marvin Rixen ihren Meister.

 

Es waren 12 Minuten in der 2 Halbzeit gespielt als ein Fehlpass der Gastgeber abgefangen wurde. Ein Rückpass des Brasilianers Lima erlief sich Julian Bär – und der behielt die Nerven aus gut 25 Meter hämmerte er  den Ball genau und völlig unhaltbar in den Winkel des Hundsanger Tores. Wow – was für ein Tor.

 

Aus dieser 2. Tore Führung schöpfte der VfL Bad Ems noch mehr Mut und blieb auch in der Folge die bessere Mannschaft mit den besseren Chancen. Und der VfL Bad Ems machte nun sogar auf des Gegners Platz Druck. Hintereinander verfehlten Elia Brustolon, Vernatius Emeka  und Julian Bär nur knapp. Die Gastgeber fanden nach wie vor nicht richtig in das Spiel. Erst in der Schlussphase versuchten die Gastgeber nun das Spiel doch noch mal zu drehen. Jetzt stand Marvin Rixen mehr im Brennpunkt des Geschehens. Aber der Bad Emser Keeper hielt sehr gut. Es soll nicht unerwähnt bleiben dass er nach einem Kracher an das Lattenkreuz auch nun mal richtig Glück hatte. Es lief schon die Nachspielzeit und der VfL Bad Ems führte immer noch mit 2 Toren, dann passierte es aber doch noch in der 92. Minute – Hundsangen verkürzte Spielertrainer Martin Schlimm  auf 1 : 2. Einen Freistoß in Tornähe musste der VfL Bad Ems noch zittern, dann war es vollbracht – der 3. Auswärtssieg in Hundsangen und das völlig verdient.

 

Das war ein ganz wichtiger Sieg und der VfL Bad Ems hat somit den Abstand zu den beiden letzten Plätzen ausgebaut. Und genau so sollte die Mannschaft in den nächsten Spielen weiter auftreten, auch wenn der Gegner im nächsten Spiel Weitefeld heißt, eine Mannschaft die oben auf dem 2. Platz steht.

 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Marvin Rixen, Kay Tups, Hassan Jaber, Stefan Fuselbach, Cosmin Laurentiu, Etienne Kecskemeti, Andreas Stoffels, Jan Zimmermann, (ab 64. John Melvin Ziegert), Julian Bär, Vernatius Emeka, (ab 83. Darius Werner), Elia Brustolon, (ab 78. Alan Bajrami)

 

 

 

 

 

Am Ende doch nur wieder einen Punkt

 

VfL Bad Ems – VfL Hamm  1 : 1  (0 : 0)

 

Das Duell der beiden VfL Mannschaften endete mit einer Punkteteilung. Dabei hätte der VfL Bad Ems dringend einmal einen Sieg benötigt um sich wenigstens etwas von den letzten beiden Plätzen abzusetzen. Dass man sich um einen Platz noch verbessern kann wird immer weniger wahrscheinlich, weil die letzten Drei schon ziemlich abgeschlagen sind.

 

Auch an diesem Ostersamstag war dem VfL Bad Ems ein Sieg nicht vergönnt und zum wiederholten Male fehlte am Ende das kleine Quäntchen Glück.

 

Der VfL Bad Ems begann das Spiel in den ersten Minuten ziemlich nervös. Die Gäste kamen dadurch zuerst besser ins Spiel auch wenn sie es eher rustikal versuchten. Lange Bälle durch ihren Kapitän Trautmann in die Spitze und vorne versuchten die Gäste den VfL Bad Ems zu überraschen. Es dauerte eine ganze Zeitlang ehe der VfL Bad Ems ebenbürtig dagegen halten konnte. Die Mannschaft von Trainer  Kay Ludwig suchte dann aber zunächst vergebens eine Lücke in der Abwehr der Gäste. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurde der VfL Bad Ems tonangebender.

 

Für die 2. Hälfte hatte sich dann der VfL Bad Ems ein gutes Stück mehr vorgenommen und auch den Trainer hielt es nicht mehr auf der Bank, denn er hatte sich selbst eingewechselt. Die Gäste hatten nun eine Menge Arbeit den VfL Bad Ems von Tor fern zu halten. In der 55. Minute erfolgte dann von Stefan Fuselbach eine schöne Flanke in den Strafraum die Elia Brustolon via Flugkopfball zur 1 : 0 Führung verwandelte. Jetzt wäre die Zeit gewesen einen 2. Treffer nachzulegen  und somit den VfL Hamm in Zugzwang zu bringen. Doch trotz einiger guter Chancen gelang das nicht. So langsam erholten  sich die Mannen von Sieg wieder und hielten nun ihrerseits wieder mächtig dagegen. Nach einem Abspielfehler im Mittelfeld reagierten die Gäste blitzschnell und plötzlich stand  Pascal Binneweis alleine vor Marvin Rixen und schon hieß es 1 : 1.

 

Schön, dass der VfL Bad Ems danach sich nicht mit dieser Punkteteilung einverstanden war und wieder mehr Richtung Tor der Gäste unternahm. Aber wieder bewahrheitete sich die alte Regel, dass man ganz unten drin kein Glück erwarten kann. In der 88 Minute hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen aber für den geschlagenen Torwart rettete noch ein Fuß eines Gästespielers den Ball am Überschreiten der Torlinie. Und  damit musste der VfL Bad Ems nur mit einem Punkt aus diesem Spiel zufrieden sein. Mit einem etwas einfacheren Fußball und direkterem Spiel nach vorne ist in den letzten Spielen beim VfL Bad Ems ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Dass es leider wieder nicht zu einem Sieg reichte war letztlich wieder einmal ein so. Mit Fortuna ist die Mannschaft wirklich nicht im Bunde.

 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Marvin Rixen; Kay Tups, Thomas Vogt, Stefan Fuselbach, (ab 66. Darius Werner), Cosmin Laurentiu, Vernatius Emeka, (ab 80 Stefen Burdziak), Andreas Stoffels (ab 46. Kay Ludwig), Jan Zimmermann, Etienne Kecskemeti, Julian Bär, Elia Brustolon.

 

Auch der nächste Gegner ist nicht von Pappe, denn mit der SG Hundsangen muss man zu einem Gegner, der sich bisher sehr gut geschlagen hat aber jenseits von Gut und Böse auf Platz 7 steht. Ob der VfL Bad Ems ausgerechnet dort etwas Zählbares holen kann, hängt davon ab wie der VfL Bad Ems dort auftreten wird. Zu verlieren hat man in keinem Falle etwas und auch schon eine Punkteteilung wäre ein schöner Erfolg. Die Mannschaft von der Lahn muss also selbst etwas versuchen um vielleicht in den Genuss einer Überraschung zu kommen. 

 

 

 

Ein überaus glücklicher Sieg für die SG Elbert

 

VfL Bad Ems – SG Elbert  1 : 2  (1 : 1)

 

 

 

Eine alte Weisheit im Fußball besagt, wenn Du untern stehst  hast Du kein Glück. Dieser Spruch bewahrheitete sich am Sonntag, 02.04. im Spiel VfL Bad Ems gegen die Gäste aus Elbert im vollen Umfange.

 

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase  hatte der VfL Bad Ems die gesamte erste Halbzeit mehr vom Spiel. Die Mannschaft trat deutlich engagierter auf als im letzten Heimspiel gegen Osterspai. Und so lagen die ersten Chancen auch auf Seiten des VfL Bad Ems. In der 14 Minute konnte sich Christian Richter sehr gut im Strafraum des Gegners durchsetzen. Und mit einem Flachschuss ins lange Eck ließ er dem Gästeschlussmann keine Chance. Und der VfL Bad Ems blieb überlegen. Die Bälle wurden endlich schnell nach vorne gespielt, auch wenn nicht jeder Ball ankam, so war doch das Bemühen zu erkennen heute 3 Punkte einzufahren. Wenig später verhinderte die Latte eine höhere Führung für den VfL Bad Ems.

 

Aber auch die Gäste tauchten doch hin und wieder im Bad Emser Strafraum auf. Nach einem Foul von Thomas Vogt zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt und diese Chance ließ sich Lars Bode in der 20. Minute nicht entgehen  und es stand  1 : 1.  Nach kurzer Schockphase versuchte der VfL Bad Ems Druck zu machen. Leider gelang der Elf von Trainer Kay Ludwig in dieser Phase wenig.

 

In Halbzeit Zwei hatte wiederum der VfL Bad Ems Vorteile und war die spielbestimmende Mannschaft.  Doch auch hier stand die oben genannte Regel Pate. Der VfL weiterhin durchaus überlegen aber oft zu unpräzise.

 

Der Gegner hatte eigentlich die gesamte 2 Hälfte nur einen Schuss auf das von Marvin Rixen gehüteten Gehäuse und der war dann leider auch gleich drin. Und wieder war es ein Standard, einen Freistoß aus gut 25 Meter hämmerte Marius Otto den Ball genau ins Tordreieck zum glücklichen  1 : 2. 

 

Der VfL Bad Ems versuchte auch danach alles – und das muss man der Mannschaft zugutehalten – erneute den Ausgleich zu erzielen. Aber es wurden nun oft überhastet zahlreiche Chancen vergeben. Julian Bär traf erneute die Latte, kurz darauf war der gleiche Spieler alleine durch. Doch statt den Ball nur einzuschieben  jagte er ihn über das Tor. Zum ganz großen Wurf   hätte der eingewechselte A Jugendspieler John Ziegert kommen können, denn auch er tauchte völlig frei vor dem Elberter Tor auf jedoch in letzter Sekunde versprang ihm der Ball. Auch mit der Brechstange war nichts zu machen. Es blieb beim sehr glücklichen Sieg der Gäste. Und für den VfL Bad Ems war es erneut ein sehr unglückliche Niederlage.

 

Der VfL Bad Ems spielte mit: Marvin Rixen, Kay Tups, Thomas Vogt, Cosmin Laurentiu, Darius Werner, Vernatius Emeka, (ab 79. John Melvin Ziegert). Etienne Kecskemeti, Andreas Stoffels, Gökahn Acar (ab 58. Elia Brustolon), Julian Bär, Christian Richter.

 

Das war viel zu wenig im Abstiegskampf!

 

VfL Bad Ems – SG Osterspai   0 : 1  (0 : 0)

 

Das Spiel gegen die SG Osterspai ist kurz und schnell beschrieben. Kein Kampf kein Einsatz und kein Aufbäumen gegen den Abstiegskampf.

 

Das Spiel des VfL Bad Ems plätscherte vor 130 Zuschauern von Seiten der Kurstädter so dahin als habe man ein Freundsschaftsspiel auszutragen,

 

Die Gäste boten zwar auch kein Highlight aber sie wirkten doch wesentlich präsenter und warfen sich in jeden Zweikampf. Bezeichnend war, dass die Gastgeber in der gesamten 1. Halbzeit keinen Schuss auf das Osterspaier Tor abgaben. Die Gäste vom Rhein wirkten besser. Lange Bälle oft einfach mal nach vorne herein und der VfL Bad Ems hatte mit dieser einfachen Spielweise seine liebe Not.

 

Zu Beginn der 2. Hälfte wurde es kurzzeitig ein bisschen besser beim VfL Bad Ems und man kam wenigstens mal in Nähe des Gästetores allerdings weiter ohne zwingende Chance. Oft wurde der Ball viel zu lange gehalten und das Abspiel kam dann zu spät – keiner war mehr anspielbar.

 

Aber auch in dieser Phase blieb leider nur vieles Stückwerk. Der Gegner versuchte es dagegen immer wieder mit schnellem Kontern nach vorne. Einige Male konnte sich die Heimelf noch bei Marvin Rixen bedanken, der den VfL Bad Ems im Spiel  hielt. In der 59, Minute war aber auch der Bad Emser Torhüter nach einem Schuss der Gäste machtlos, der noch von einem Emser  Abwehrspieler  ins eigene Tor abgefälscht wurde. Wer jetzt ein Aufbäumen oder Anrennen auf das Tor der Gäste erwartet hatte wurde enttäuscht. Das Spiel der Gastgeber wurde nicht wirklich besser. Immer wieder lief man sich fest oder das Abspiel kam zu spät und wenn man mal zu einem Schuss ansetzte hatte der Gegner irgendwie den Fuß dazwischen. Das Spiel des VfL Bad Ems blieb dürftig und so war es am Ende nicht verwunderlich, dass Osterspai letztlich als verdienter Sieger den Platz verlies.

 

Und es bleibt fest zu stellen das Abstiegskampf sicherlich anders aussieht.

 

Der VfL spielte mit: Marvin Rixen, Kay Tups, Darius Werner, Steven Burdziak, (ab 78. Ernesto Victor),  Etienne Kecskemeti, Hassan Jaber, ( ab 46. Thomas Vogt), Jan Zimmermann, Julian Bär, (ab 73. Elia Brustolon), Gökhan Acar, Christian Richter, Andreas Stoffels

 

VfL Bad Ems kassiert herbe Niederlage gegen  die SG Ellingen.

 

SG Ellingen – VfL Bad Ems  6 : 1  (4 : 1)

 

Eine sehr deutliche Niederlage kassierte der VfL Bad Ems gegen die SG Ellingen in Straßenhaus.
Bei bestem Frühlingswetter begann das Spiel dabei für die Gäste zunächst sehr verheißungsvoll. In der 7 Minute ging der VfL Bad Ems mit einen schönen und platzierten Weitschuss durch Julian Bär in Führung.
Doch die Freude darüber währte nur genau 2 Minuten, Beim 1 : 1 Ausgleich in der 9 Minute befand sich die VfL Abwehr im Tiefschlaf. Und es wurde leider nicht besser. Nach einem weiteren katastrophalen Schnitzer in der Abwehr  waren 2 Ellinger Spieler plötzlich völlig frei vor dem Tor und bereits in der 10 Minute geriet man durch ein Tor von Dennis Kämer mit 2 : 1 in Rückstand.
> Und die Abwehr blieb an diesem Nachmittag das große Problem. Viel zu behäbig und lethargisch wurden zahlreiche Bälle verloren, so dass die Vorteile ganz klar bei den Gastgebern lagen. Auch in der Folge tauchten Spieler der Kombinierten immer wieder erschreckend frei von Marvin Rixen auf, der versuchte auszubügeln was seine Vorderleute immer wieder zuließen. Der Bad Emser Keeper konnte einem schon leidtun.  Kurz vor der Halbzeit fiel dann bereits die Entscheidung des Spiels. In der 38 Minute reagierte die Abwehr erneut viel zu behäbig und die Gastgeber gingen durch Christian Weißenfels mit 3 : 1 in Front. Und nur 2 Minuten später war das Spiel an diesem Nachmittag endgültig gelaufen als wiederum Dennis Krämer erneut ein Scheunentor großes Loch in der VfL Abwehr fand. 4 : 1 noch vor der Pause.
In der 2. Hälfte lief es dann kurzfristig besser beim VfL Bad Ems. Ohne aber dass man eigene Impulse setzen konnte. Die Gastgeber hatten nun auch etwas Tempo herausgenommen. Dennoch kamen sie auch weiterhin zu Großchancen. Der Ball wurde bei VfL Bad Ems zu oft nicht konsequent aus der Abwehr nach vorne befördert und im Mittelfeld wurde der Ball oft auch noch viel zu schnell verloren.
Marvin Rixen tat weiter was er konnte um schlimmeres zu verhindern und die Gastgeber vergaben zum Glück weitere Großchancen, denn das Spiel hätte auch leicht zweistellig ausgehen können.  Der VfL Bad Ems hielt immerhin bis in die 87. Minute in der 2. Halbzeit das Tor sauber. Doch wenn der Gegner es nicht macht, so machte es der VfL Bad Ems in Person von Thomas Vogt zum 1: 5 selbst. Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre setzten die Gastgeber in der Schlussminute mit dem 6: 1 noch einen drauf. Die entsetzten Bad Emser Zuschauer waren sich einig – Abstiegskampf sieht anders aus
Nach diesem Spiel kann es auf Seiten des VfL Bad Ems nur heißen schnell abhaken und es am kommenden Wochenende gegen Osterspai besser machen. Hier ist aber eine Steigerung der Leistung unbedingt notwendig. Vor allem müssen die Bälle aus der Abwehr schneller und exakter nach vorne gespielt werden.
Der VfL Bad Ems spielte mit: Marvin Rixen, Kay Tups, Darius Werner, Thomas Vogt, Vernatius Emeka (ab 46. Victor Gebel) Darius Werner, Julian Nicolas Bär, John Melvin Ziegert (ab 79. Johann Imgrund), Jan Zimmermann, Christian Richter, Andreas Stoffels.

 

Ein ganz wichtiger Sieg im Derby gegen Birlenbach
VfL Bad Ems – SG Birlenbach   2 : 1  (2 : 1)
Das erste Spiel nach der Winterpause war gleich ein Derby gegen die SG Birlenbach, eine weitere Mannschaft aus dem Rhein-Lahn-Kreis.
Auf Seiten des VfL Bad Ems fehlten die beiden anderen Neuen Caetano Fiorenzo und Alan Bajrami auch noch Cosmin Laurentiu und Elia Brustolon, sowie Francisco Wink-Blas, Aber auch die Spieler des Gegners waren nicht vollzählig an Bord.
Der VfL Bad Ems begann das Spiel auf dem Kunstrasen der Insel Silberau recht druckvoll. Die Bälle wurden ohne größeres Zögern in die Spitze gespielt und auch sofort geschossen. Beim 1 :0 für den VfL Bad Ems sah die Hintermannschaft der Gäste nicht gut aus. In der 11. Minute luchste der neue VfL Spieler Jan Zimmermann einen Gegner den Ball ab und setzte den frei stehenden Andreas Stoffels gut in Szene. Und der ließ dem Gästekeeper Nöllge keine Chance und schoss zum 1 : 0 für Bad Ems ein. In der Folge vergaß der VfL Bad Ems mehrfach nachzulegen. Es gab einige hochkarätige Chancen, die jedoch leider nicht genutzt wurden. Auf der Gegenseite war plötzlich Spielführer Marcel Hannappel durchgebrochen und konnte nur noch durch ein Foul von Torhüter Rixen gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Mathias Arnolds zum 1 : 1 Ausgleich. Wenig später verletzte sich Arnolds so schwer, dass er mit Krankenwagen abtransportiert wurde.
Die Antwort des VfL Bad Ems erfolgte postwendend. Schon beim nächsten Angriff auf das Tor der Gäste sah der stark aufspielende Julian Bär eine Lücke und lies mit einem satten Schuss Torhüter Nöllge ein weiteres Mal das Nachsehen. Das 2 : 1 war die richtige Antwort. Auch danach wirkte der VfL Bad Ems stärker und vergab noch die ein oder andere gute Möglichkeit. Von den Gästen war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so viel zu sehen.
So hatte dann das Ergebnis auch noch zur Halbezeit bestand.
In der 2. Spielhälfte fand der VfL Bad Ems auf einmal nur noch schwerlich ins Spiel. Das lag aber auch daran, dass die Gäste jetzt viel mehr dagegen hielten und mehr Gas gaben. Zu Beginn der 2. Hälfte waren sie plötzlich die klar tonangebende Mannschaft und der VfL Bad Ems konnte sich nur noch mit Mühe befreien. Aber die  Abwehrspieler des VfL Bad Ems warfen sich immer wieder mit Wirkung dazwischen und schafften es immer wieder den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. Aber einige Male mussten die Fans des VfL Bad Ems die Luft anhalten. Zum Glück für den VfL Bad Ems hatte die knappe Führung lange Bestand, auch wenn von Seiten des VfL Teams nach vorne nicht mehr allzu viel passierte.
Erst gegen Ende des Spieles, mit nachlassenden Kräften des Gegners gelang es dem VfL Bad Ems wieder das Spiel ausgeglichener zu gestalten und zu Schluss war man wieder die bessere Mannschaft. Trotz einiger guter Gelegenheiten blieb es nach 93 Minuten beim 2 : 1 für den VfL Bad Ems. 
Die nächste Aufgabe wird für den VfL Bad Ems ungleich schwerer, denn dann müssen sie nach Straßenhaus zur SG Ellingen. Das Hinspiel konnte der VfL Bad Ems allerdings überraschend gewinnen.
 
Der VfL Bad Ems spielte mit:  Marvin Rixen; Kay Tups, Hassan Jaber; (ab 53. Thomas Vogt) Darius Werner, Etienne Kecskemeti, Vernatius Emeka, Gokhan Acar, Julian Bär, Andreas Stoffels, (ab 80. Johann Imgrund).Jan Zimmermann, (ab 65. John Melvile Ziegert), Christian Richter

 

Endlich  wieder Tore und dann gleich 4 und trotz Niederlage ein Lebenszeichen des VfL Bad Ems

VfL Bad Ems – SG HWW Emmerichenhain   4 : 8  (2 : 2)

Über 450 Minuten hatte der VfL Bad Ems kein Tor mehr in der Bezirksliga geschossen.  Und ausgerechnet gegen den neuen Tabellenführer aus dem Westerwald glückte dann Andreas Stoffels das 1 : 0 für den VfL Bad Ems. Zwar kamen die mit finanziellen Mitteln hoch aufgerüsteten Westerwälder immer wieder zu Chancen, doch das war alleine ihrem hochkarätigen Sturm zu verdanken. Dieser dürfte der beste der Bezirksliga sein.

Der VfL Bad Ems war kaum wieder zu erkennen, Die Mannschaft spielte ohne Schnörkel schnell nach vorne und versuchte immer wieder in eine gute Schussposition zu kommen.

Es waren schon fast 30 Minuten gespielt und der VfL Bad Ems führte immer noch. In der 28. Minute gab es dann einen Strafstoß für den VfL Bad Ems. Hier hatte der Schiedsrichter wohl ein Handspiel der Gäste gesehen. Und diese Chance nutzte Andreas Stoffels zu seinem 2. Tor und zum überraschenden 2 : 0. Die Gäste schienen zunächst etwas geschockt, doch dann besannen sie sich auf Ihre Qualitäten und machten nun ihrerseits wieder mehr Druck.

Nach einen Foul von Vernatius Emeka gab es Freistoß an der Strafraumgrenze und den zimmerte in der 37, Minute Mario Pavelic unhaltbar für Konstantin Smirnow zum 1 : 2 ins Netz,

Der VfL Bad Ems glaubte schon die Führung mit in die Pause nehmen zu können, doch dann rutschte Vernatus Emeka bei einem Rettungsversuch aus, der Gegner war durch und es hieß in der 44. Minute 2 : 2.

So ging es in den Pausentee. Die Zuschauer hatten bis dahin einen couragiert spielenden VfL Bad Ems gesehen.

Die Gäste hatten sich nun vorgenommen das Spiel für sich zu entscheiden. Aber die immer noch stark ersatzgeschwächte VfL Elf hatte ich bis dahin gegen den Hochkaräter, der in Bestbesetzung antrat sehr gut verkauft. Und das sollte auch so bleiben.

Hälfte 2 war allerdings gerade 2 Minuten alt, da kam der Mittelstürmer David Quandel in aussichtsreicher Position zum Schuss und es hieß  2 : 3.  Das war schade für den VfL Bad Ems. Aber die Gäste hatten auch einen derart hochkarätigen Sturm aufzubieten, und die Spieler kamen immer wieder zu Torgelegenheiten.

Aber der VfL Bad Ems kam noch einmal zurück – und in der 53. Minute erzielte Julian Bär mit einem sehr platzierten Kopfball den umjubelten 3 : 3 Ausgleich. 5 Minuten später war dann der bärenstarke Japaner der Gäste Keigo Matsuda in guter Position und erzielte die erneute 3 :4 Führung für die Gäste in der 58. Minute. Und 4 Minuten später erhöhte dann noch Sherif Rexhaj  zum 3 : 5. Das sollte es nun gewesen sein.

Doch der VfL erzielte eigentlich erneut das 4 : 5, das Tor gab der Schiedsrichter nicht wegen angeblicher Abseitsstellung. Seine einzige Fehlentscheidung an diesem Nachmittag, denn das war kein Abseits und ein reguläres Tor. Pech für den VfL Bad Ems, der sich aber weiter mühte und immer noch mit gutem Einsatz dagegen hielt. In der 74. Minute erzielte aber erneut David Quandel  das wohl endgültig entscheidende 3 : 6.  Aber auch jetzt gab der VfL Bad Ems nicht auf. Ein scharfer Schuss von Cosmin Laurentiu konnte der Schlussmann der Gäste noch gerade entschärfen.in der 81. Minute war dann nochmals Julian Bär zum 4 : 6 erfolgreich. Wann hatten die Gäste in der Saison schon einmal 4 Tore in einem Spiel gefangen? Dies rückten sie aber gleich beim nächsten Angriff schon wieder gerade in dem sie aus kurzer Distanz das 4 : 7 erzielten. In der 81. Minute. Jetzt  erst schien der VfL Bad Ems von dem übermächtigen Gegner geschlagen. Und fast mit dem Abpfiff glückte den Gästen sogar noch das 4 : 8, das zwar verdient, jedoch zu hoch ausfiel.

Der VfL Bad Ems konnte trotz der deutlichen Niederlage erhobenen Hauptes vom Platz gehen, hatte man dieses Mal doch alles gegeben. Vor allem in kämpferischer Hinsicht überzeugt.

Diese Spielweise sollte sich der VfL Bad Ems gut für künftige Aufgeben merken. Wichtig wäre ein ähnlich guter und kämpferischer Auftritt beim nächsten Auswärtsspiel in Nauort. Denn hier handelt es sich eindeutig um ein sogenanntes 6 Punkte Spiel.

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Konstantin Smirnow, Vernatius Emeka, Kay Tups, Stefan Fuselbach, Darius Werner, (ab 78. Victor Gebel), Cosmin Laurentiu, Etienne Kecskemeti, Christian Richter, Philipp Seimel, ( ab 65. John Melvile Ziegert),  Andreas Stoffels, Julian Bär

 

Wieder kein Tor - und das Spiel war schon nach 10 Minuten entschieden.

VfL Bad Ems – SG Westerburg 0 : 3  (0 : 2)

Auch gegen die in der Tabelle vor dem Spieltag noch schlechtere SG Westerburg glückte dem VfL Bad Ems erneut kein Tor. Damit ist die Mannschaft nunmehr seit 450 Minuten ohne Torerfolg.

Noch schlimmer war, dass das Spiel bereits nach 10 Minuten entschieden war. In der 8. Minute bekam Westerburg 40 Meter vor dem Tor einen Freistoß zugesprochen. Diesen drosch mit Windunterstützung Janik Schmidt auf das Bad Emser Tor und dabei sah dann auch noch der Bad Emser Ersatztorhüter Konstantin Smirnov nicht gut aus und durch die Beine hindurch flutschte der Ball zum 1 : 0 ins Tor. Der VfL Bad Ems hatte sich noch gar nicht richtig von dem Rückstand erholt und schon mit der nächsten Aktion kamen die Gäste erneut im Strafraum recht unbedrängt an den Ball und schon hieß es 2 : 0. Das war ein Doppelschlag von dem sich der VfL Bad Ems lange nicht erholte,

Was bei den Gästen gut klappte, nämlich mit 2 – 3 schnellen Spielzügen gefährlich vor dem Bad Emser Tor aufzukreuzen, gelang dem VfL Bad Ems nicht. Immer wieder wurde versucht die Gegner auszuspielen oder man spielte immer wieder zurück oder quer, kurz gesagt der direkte Weg zum Tor wurde vermisst. Und nach Abspielfehlern hatten dann die Gäste immer wieder die Möglichkeit einen Konter anzusetzen. Die Zuschauer stellten sich zurecht die Frage, warum dann nicht einmal zügig zum Tor gespielt wird oder es mal mit einen Schuss aus der 2. Reihe versucht. Das VfL Spiel wirkte einfach zu umständlich.

Einzig Darius Werner und noch Cosmin Laurentiu konnten mit ihren Spiel überzeugen. Ansonsten war doch besonders nach dem erneuten Rückstand viel Leerlauf zu erkennen.

Gegen Ende der 1. Halbzeit dann auch endlich mal eine Chance für den VfL Bad Ems, die aber leider vertan wurde.

Das Spiel  wurde auch in der 2. Hälfte nicht besser. Auch hier gab es wenig Chancen für den VfL Bad Ems, dagegen immer wieder gefährliche Aktionen durch den Gegner, der einfach präsenter wirkte. In der 59. Minute war dann der Gegner wieder einmal durch und es hieß 0 : 3. Das war praktisch schon der endgültige KO für die Heimelf. Die dann in der Folge noch einige Male Glück hatte nicht noch höher in Rückstand zu geraten. Ein Schuss an den Pfosten erfolgte durch einen weiteren Freistoß. Auf der Gegenseite dann endlich auch mal eine 100 % für den VfL Bad Ems Stefan Fuselbach war ganz alleine durch, fand seinen Meister aber im Schlussmann der Westerburger. Die nun etwas schwächer wurden und sich mehr und mehr mit der Verteidigung des deutlichen Vorsprunges begnügten. Auch Andreas Stoffels hatte Pech als sein Schuss aus spitzem Winkel nur knapp am Tor vorbeistrich. Egal was der VfL auch probierte, ein Tor wollte nicht gelingen. Ein Fernschuss von Cosmin konnte der Torhüter entschärfen und auch ein Fallrückzieher von Christian Richter. Aber wie gesagt so richtig konnte man an keine Wende mehr glauben und der VfL Bad Ems fügte sich zu schnell in die Niederlage.

Dieses Auftreten macht natürlich erst mal wenig Hoffnung auf das Spiel gegen den Spitzenreiter SG HWW Emmerichenhain nächste Woche. Aber wer weiß, vielleicht gelingt dem VfL Bad Ems ja gerade einmal ein gutes Spiel, wenn es am wenigsten von ihm erwartet wird. Jedenfalls ist der Tabellenführer und Neuling aus dem hohen Westerwald haushoher Favorit. Die eheste Chance dürfte der VfL Bad Ems haben, wenn er nicht versucht mit den starken Gegner mit zu spielen sondern einfachen Fußball praktiziert – das heißt hinten gnadenlos jeden Ball ohne Risiko raus und vorne den direkten Weg zum Tor und es darf auch ruhig mal aus der 2. Linie geschossen werden. Wer erlöst den VfL Bad Ems aus der torlosen Durststrecke?

 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Konstantin Smirnov, Julian Bär, Stefan Fuselbach, Andreas Stoffels, (Kadir Basibüyük ab 73). Ernesto Viktor, (ab 77. Victor Gebel), Etienne Kecskemeti, Darius Werner, Cosmin Laurentiu, Francisco Wink Blas, (ab 46. John Melvile Ziegert), Philipp Seimel

 

 

Verletzung gebeutelter VfL Bad Ems muss der SG Hundsangen Tribut zahlen

VfL Bad Ems – SG Hundsangen  0 . 4  (0 : 1)

Eine unglaubliche Anzahl an verletzten Spieler hat zur Zeit der VfL Bad Ems und man bekommt kaum noch 11 gesunde Spieler zusammen. Die Liste der Verletzten ist unglaublich lang und es sind mehr Spieler als die, die noch spielen können.

Da sich auch Torhüter Marvin Rixen leider im letzten Spiel noch verletzt hat, wurde ein Novum wahr. Nach 17 Jahren stand der Torwarttrainer des VfL Bad Ems und gleichzeitig der Champinongsligisten bei den Damen FFC Frankfurt im Tor. Und Mario Groß machte seine Sache sehr gut und warf seine ganze Erfahrung ins Spiel.

Die Gäste aus dem Westerwald dachten man hätte ob dem letzten Aufgebot des VfL Bad Ems leichtes Spiel. Aber die VfL Not Elf wehrte sich gut hielt das Spiel lange offen und versuchte sogar selbst zum Erfolg zu kommen. Dem Gegner aus dem Westerwald fiel zunächst nicht ein um die VfL Abwehr zu knacken. Dann bekamen sie unverhofft ein Elfmetergeschenk. Obwohl Julian Bär ganz klar den Ball gespielt hatte zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Eine Fehlentscheidung aber aller Protest nutzte nichts. Hundsangen nutzte diese Chance und ging mit 1 : 0 in Führung. Bis zur Pause passierte nichts mehr Wesentliches.

In der 2. Hälfte folgte dann in den ersten 15 Minuten der Versuch zum Ausgleich zu kommen. Doch es war schwer durch die Deckung der Gäste zu kommen, Ein weiteres „Geschenk“ entschied das Spiel schließlich zu Gunsten der Gäste, In der 65. Minute führte ein Missverständnis zu einem Eigentor des VfL Bad Ems und somit fast zur Spielentcheidung. Der Heimelf fehlte nun einfach auch die Kraft noch einmal zurück zu kommen. In der 76.  Und 78. Minute führte dann fast ein Doppelschlag zum 0 : 3 und 0 :4. Damit war die Sache gelaufen und die nächste Niederlage des VfL Bad Ems war besiegelt.

Auch die nächste Aufgabe beim Spitzenteam in Weitefeld ist fast unlösbar. Dennoch sollte der VfL Bad Ems mit Mut dorthin fahren und versuchen sich so gut wie möglich zu verkaufen.  

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Mario Groß, Kay Ludwig, (ab 80. Hassan Jaber), Julian Bär, Darius Werner, Vernatius Emeka, Cosmin Lorin Laurentiu, Gökahn Acar, Etienne Kecskemeti, Philipp Seimel, (ab 71. Franciso Wink Blas), John Melvil Ziegert, Marco Jockel, (ab 79. Kadir Basibüyük), Etienne Keckemeti

 

Das lief nicht gut für den VfL Bad Ems

VfL Bad Ems – TUS Montabaur   2 : 6  (2 : 3)

Eigentlich hatte man sich ja von vornerein nicht allzu viel gegen den gut platzierten Gegner ausgerechnet. Wie es dann aber im Spiel lief war recht unglücklich für den VfL Bad Ems.

                                                                                               

Die Gäste die schon seit Wochen in guter Form sind und vor allem anders als der VfL Bad Ems personell aus dem Vollen schöpfen können begannen sehr druckvoll. Der VfL Bad Ems spielte wieder mit zahlreichem Ersatz. Im Tor fehlte diesmal Marvin Rixen – und er wurde wirklich sehr vermisst. Inn Tor stand dafür schon ein von vorneherein angeschlagener Konstantin Smirnov, der dann auch im Laufe des Spiels passen musste. Auch sonst fehlten verletzungsbedingt noch eine ganze Reihe Spieler.

Schon in der 6. Minute gelang den Gästen das 0 : 1. Ein ganz langer Abschlag landet an der 16 Meter Linie Mario Denker erlief sich den Ball und Konstantin Smirnow kam zu spät heraus und schon hieß es 0 : 1 für die Gäste. Und die hatten weitere gute Möglichkeiten. Und es dauerte gar nicht lange da hieß es 0 : 2. Konstantin Smirnov kam aus dem Tor, versuchte zu klären, aber er kam nicht an den Ball. Man muss ihm vielleicht in dieser  Szene zu Gute halten, dass er schon zu diesem Zeitpunkt verletzt war in der Folge musste er mehrfach behandelt werden aber in der 2. Halbzeit ging es nicht mehr weiter für ihn.

Trotz des frühen Rückstandes gab der VfL Bad Ems nicht auf. Versuchte selbst etwas zu machen. Und tatsächlich erzielte der an diesem Abend wieder wie ein Löwe kämpfender Vernatius Emeka mit einem Fernschuss in der 22. Minute den 1 : 2 Anschlusstreffer. Nun war das Spiel offener. Auch Bad Ems hatte gute Gelegenheiten. In der 35. Minute erhielt der VfL Bad Ems einen Freistoß in guter Position und den wuchtete Cosmin Laurentiu zum 2 : 2 Ausgleich zwischen die Maschen.

Aber die Freude über den Ausgleich währte nicht allzu lange, denn in der 38. Minute stellte Montabaur erneut eine 2 : 3 Fuhrung wieder her. Diesmal war der Bad Emser Keeper machtlos.

Nach der Pause wollte der VfL Bad Ems alles besser machen denn man witterte noch eine Chance. Im Tor spielte jetzt Feldspieler Johann Imgrund und er machte seine Sache sehr gut. Leider kassierte dann aber bereits in der 48. Minute Stefan Fuselbach die rote Karte auch wenn er den Gegner gar nicht berührte. Aber schon der Versuch  war strafbar. So kann man die rote Karte noch gerade eben vertreten. Jetzt musste der VfL Bad Ems fast eine ganze Halbzeit in Unterzahl spielen. Gegen einen starken Gegner ein schwieriges Unterfangen. Erstaunlicherweise begann aber jetzt gerade sie beste Zeit des VfL Bad Ems. Es wurde jetzt um jeden Ball  und jeden Meter Boden gekämpft. Und die Gäste hatten Glück, dass sie hier nicht den Ausgleich kassiertem. Genau in diese Phase pfiff der Schiedsrichter einen Elfmeter gegen den VfL Bad Ems. Keiner hatte zunächst gesehen was vorgefallen war. Aber Vernatius Emeka soll einen gegnerischen Spieler am Trikot festgehalten haben.

Dieser Elfer wurde sicher durch Alexander Baldus verwandelt. Dieses 2 : 4 brach dem VfL Bad Ems nun das Genick denn man wusste, dass es mehr als schwer würde mit nur 10 Spieler einen 2 Tore  Rückstand auf zu holen und noch in der gleichen Minute schlug Montabaur mit einem Doppelschlag nochmals zum 2 :5 zu (68 Min). Damit war das Spiel endgültig gelaufen. Aber nur eine Minute Später erhielt dann der VfL Bad Ems einen Strafstoß. Den aber vergab Etienne Kesckemeti. So blieb es bei dem klaren 3 Tore Vorsprung.  Jetzt hieß es nur noch das Ergebnis in Grenzen zu halten. Das aber gelang leider nicht, denn ausgerechnet dem Trainer  unterlief ein Eigentor zum 2 : 6 Endstand.

Der Sieg für Montabaur ist verdient, jedoch wer weiß wie in so einem Spiel ein VfL in optimaler Besetzung abgeschnitten hätte. So fiel der Sieg etwas zu hoch aus. 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Konstantin Smirnow, (ab 46.Johann Imgrund), Kay Ludwig, Vernatius Emeka, Darius Werner, Stefan Fuselbach, Francisco Wink Blas, (ab 46, Min Marco Jockel), Cosmin Lorin Laurentiu, Gökahn Acar, Etienne Kecskemeti, Julian Bär Phillip Seimel. (ab 76. Min Erneso Victor)   

 

Wichtiger Sieg gegen die SG Elbert

SG Elbert – VfL Bad Ems  3 : 4  (1 : 4)

Im vergangen Jahr konnte der VfL Bad Ems gegen den damaligen Neuling nicht gewinnen. Das klappte dafür dieses Mal in Welschneudorf.

Ehe sich die Gastgeber so richtig besannen hatte der VfL Bad Ems, der nach wie vor mit zahlreichem Ersatz antreten musste sich eine komfortable 3 : 0 Führung herausgeschossen. Los ging es in der 3 Minute. Bad Ems erhielt einen Freistoß zugesprochen und Etienne Kecskemeti erzielte mit Unterstützung des Windes und abgefälscht durch den Gegner die frühe 1 : 0 Führung. In der Anfangsphase spielte der VfL Bad Ems bemerkenswert gradlinig Richtung Tor des Gegners und das zeigte Wirkung. Die Kombinierten hatte mehr Mühe mit den Angriffen als ihnen lieb sein konnte. In der 7. Minute eroberte sich Andreas Stoffels den Ball direkt an der Strafraumgrenze von Elbert sein Schuss wurde zwar noch abgewehrt aber am schnellsten schaltete Gökahn Acar und es hies 0 : 2.  Wer glaubte, dass die Gastgeber nun aus der zeitweisen Lethargie erwachen würden der sah sich getäuscht. Glück hatte dann der Elberter Torhüter der einen strammen Schuss von Elia Brustolon gerade noch im Nachfassen entschärfen konnte. Das Angriffsspiel von Bad Ems wusste in der ersten halben Stunde sehr zu gefallen immer wieder riss man Löscher in die Abwehr der Heimelf.

Dann aber musste sich auch zu ersten Mal Torhüter Marvin Rixen mit einer Glanzparade nicht einem Freistoß gewaltig strecken. Überhaupt war der Bad Emser Keeper eine sichere Bank.

In der 20. Minute erlief sich der sehr starke Elia Brustolon den Ball und gegen dessen satten Schuss aus 16 Metern war Elbert an diesem Nachmittag zum 3. Mal geschlagen. Wann hatte es das zuletzt beim VfL Bad Ems gegeben, nach nur 20 Minuten führte man bereits mit 3 : 0.

Leider musste dann aber nach 29. Minuten Andreas Stoffels passen für ihn kam der ebenfalls lange verletzte Christian Richter. Nur eine Minute später sprang der Ball Kay Tups recht unglücklich im Strafraum an die Hand und es gab Elfmeter für die Gastgeber, welchen sie zum 1 : 3 Anschlusstreffer nutzten. Das war in der 30. Minute durch Stera. Aber nicht die Gastgeber, sondern der VfL Bad Ems bot den besseren Angriffsfußball. Und wurde in der 47. Minute dafür belohnt durch das nächste Tor von Elia Brustolon zum 1 : 4 Endstand. Das was der VfL Bad Ems da in den ersten 45 Minuten gezeigt hatte war wirklich gut und die Führung auch in der Höhe verdient, hätte bei etwas mehr Fortune sogar noch höher stehen können. Von den Gastgebern war in der ersten Halbzeit nur wenig zu sehen.

Das änderte sich dann aber in Hälfte zwei, denn nun wollte Elbert die Aufholjagt beginnen. Wenn auch die ersten 10 Minuten der 2, Hälfte noch ausgeglichen waren, so häuften sich doch im weiteren Verlauf die Chancen für die Gastgeber, die nun wütend zur Aufholjagt bliesen. Mehr und mehr sah sich der VfL Bad Ems hinten rein gedrängt. Es dauerte aber  noch bis zur 67. Minute ehe erneut Christian Stera für Elbert den 2 : 4 Anschluss erzielen konnte. Jetzt sahen die Einheimischen auch wieder die Möglichkeit das Spiel noch einmal zu drehen. Der VfL Bad Ems überwand aber zunächst die gefährliche Phase. In der 73. Minute unterlief ausgerechnet dem spielenden Kay Ludwig ein Fehler und Elbert schlug zum 3 : 4 zu. Torschütze erneut Christian Stera. Plötzlich wackelte der noch zur Halbzeit so komfortable Vorsprung des VfL Bad Ems. Und es waren ja noch gut 15 Minuten zu  spielen. Gut war es, dass der VfL Bad Ems es auch in dieser Phase immer wieder mit Konter versuchten. In der 90. Minute hatte Christian Richter die endgültige Entscheidung auf dem Fuss, doch irgendein Körperteil der Gastgeber verhinderte dies. Und der VfL Bad Ems und sein Anhang mussten noch lange zittern, denn der Schiedsrichter lies unglaublich lange 8 Minuten nachspielen, Die Uhr zeigte schon die 98. Minute als Elbert noch einen Freistoß aus gefährlicher Distanz erhielt, der aber mit vereinten Kräften abgewehrt werden konnte. Dann endlich hatte der Schiedsrichter ein Einsehen und beendete das Spiel, Für den VfL Bad Ems war dies der zweite Auswärtssieg und zugleich auch endlich mal ein Sieg gegen die SG Elbert. 

Für den VfL Bad Ems spielten:  Marvin Rixen; Kay Tups, Stefan Fuselbach, Vernatius Emeka, Stefan Fuselbach, Kay Ludwig, (ab 79. Thomas Vogt),  Philipp Seimel, (ab 73, John Melvile Ziegert), Cosmin Laurentiu, Etienne Kecskemeti, Gökahn Acar, Andreas Stoffels, (ab 29. Christian Richter), Elia Brustolon.

 

Ein überraschender, aber nicht unverdienter Sieg gegen die SG Ellingen

VfL Bad Ems – SG Ellingen  1 : 0 (0 : 0)

Einen unerwarteten Sieg landete der VfL Bad Ems am Freitag auf dem Bad Emser Kunstrasen gegen die SG Ellingen.

Die Reihe der Verletzten war lang, darauf hatte der Trainer im Vorbericht der RLZ bereits hingewiesen. Es fehlten Johann Imgrund, Elia Brustolon, Christian Richter, Dennis Imgrund, Kay Tups, Julian Bär Antony Pritschart und Marius Laurentiu.

Trotz zahlreicher Ausfälle  wusste die Mannschaft kämpferisch zu gefallen. Und stand dieses mal vor allem in der Abwehr sicher. Den großen Rückhalt im Tor war dann wieder einmal Marvin Rixen der über 90 Minuten seinen Kasten sauber hielt.

Aber auch die anderen Abwehrspieler zeichneten sich aus,  wobei man die  überragende Leistung von Darius Werner besonders erwähnt werden muss. Und wegen der Personalnot musste Kay Ludwig wieder einmal selbst die Fußballschuhe schnüren.

Nachdem man die ersten Minuten schadlos überstanden hatte, wobei die Abwehr sicher stand, aber nach vorne erst einmal so gut wie gar nichts ging wurde man langsam mutiger und leitete auch eigene Angriffe ein. Und die wurden immer gezielter. Vor allem Andreas Stoffels in der Spitze strahlte immer Gefahr aus und er sollte noch in den Mittelpunkt rücken.  In der 40 Minute hatte er alles richtig gamacht uns stand völlig frei vor dem Ellinger Keeper. Doc sein durchaus genauer Schuss ging an den Innenpfosten und hier hatten die Gäste richtig Glück, dass sie nicht schon da in Rückstand gerieten. Mit engem auf dem kleinen Kunstrasen eher seltenen 0 : 0 wurden die Seiten gewechselt.

Die ersten 10 Minuten waren wieder völlig offen. Die Keineswegs schlechten Gäste machten nun mehr Druck, doch der VfL Bad Ems hielt dagegen. Es gab einige Chancen auf beiden Seiten, die jedoch nichts einbrachten. Der VfL Bad Ems wurde wieder druckvoller. In der 60. Minute war dann wieder mal Andreas Stoffels, der sich gekonnt im Strafraum durch setzte und genau  im richtigen Moment den Ball am Gästetorhüter zum 1 : 0 vorbei schob. Eine Führung des VfL Bad Ems hatten die meisten nicht erwartet. Aber die Mannschaft  um ihren Trainer Kay Ludwig wurde immer sicherer die Gäste verloren langsam die Geduld. Sie haderten bei einer Abseitssituation  aber Schiedsrichter Huster lag hier richtig. Das Spiel wurde nun härter umkämpft weil die Gäste mit aller Macht den Ausgleich erzielen wollten.

Aber inzwischen lief Ihnen die Zeit weg. Und der VfL Bad Ems hatte klarere Chancen das 2 : 0 zu erzielen, Bei einer Großchance von Andreas Stoffels trudelte der Ball noch gerade so am Pfosten vorbei, Und der gleiche Spieler hatte noch eine weitere gute Gelegenheit. Aber auch die Gäste gaben nicht auf und versuchten alles noch das Blatt zu wenden. Stefan Fuselbach konnte sich in der eigenen Hälfte den Ball erobern und startete eine Lauf Richtung Tor. Dabei wurde er von Joscha Lindenau gefoult. Da dieser schon die gelbe Karte hatte, war klar was kam – gelb-rot. Die letzten Minute einschließlich der Nachspielzeit überstand der VfL Bad Ems nochmals mit großem Kämpferischem Einsatz, dann war es geschafft – der zweite Sieg in Folge. Auf ein Unentschieden hatte man gehofft. Umso besser, dass es nun 3 Punkte wurden.

In der nächsten Woche geht es zum nächsten Rhein-Lahn Duell nach Kamp-Bornhofen. Auf dem kleinen holprigen Rasen wird es nicht einfach für den VfL Bad Ems, auch wenn Osterspay eher eine Mannschaft auf Augenhöhe ist.

Der VfL Bad Ems spielte mit: Marvin Rixen, Kay Ludwig,(ab 90. Phillip Seimel)  Vernatius Emeka, Stefan Fuselbach, Darius Werner, Cosmin Laurentiu, Etienn Kecskemati, Gökahn Acar, Ernesto Victor, (ab 80. Marco Jockel)  Franciso Wink-Blas, Andreas Stoffels. (ab 78. Thomas Vogt)

 

 

Endlich – der erste Dreier und der war verdient

SG Birlenbach – VfL Bad Ems  2 : 3  (1 : 1)

Zu der bisher gut gestarteten SG  Birlenbach  musste der VfL Bad Ems reisen.

Und die Personalsorgen beim weniger gut gestarteten VfL Bad Ems waren groß. Leider hat man einige Verletzte zu beklagen. So fehlten unter anderem Kay Tups, Christian Richter oder Julian Bär, Dennis Imgrund und Thomas Vogt. Somit war die Ersatzbank recht dünn besetzt, auf der auch erstmals der bereits in der Zweiten eingesetzte Hassan Jaber Platz nahm.

Und es begann zunächst gar nicht gut für den VfL Bad Ems. Es waren gerade mal 5 Minuten gespielt als ein langer Ball durch den Strafraum direkt zu Krekel kam, der aus spitzem Winkel zur 1 : 0 Führung für die SG Birlenbach einschoss. Es schien zunächst alles für die Gastgeber zu laufen. Aber der VfL Bad Ems arbeitete sich ins Spiel zurück und hielt dagegen. Mehr noch, man gewann auch mehr und mehr Duelle im Mittelfeld. Zweimal noch war der Bad Emser Schlussmann Marvin Rixen gefragt, der aber nicht nur in diesen Szenen sicher wirkte. In der 18. Minute erarbeitete sich Elia Brustolon den Ball und legte diesen dem wieder mitwirkendem Andreas Stoffels auf, der kurz und humorlos unhaltbar den Ball zum 1 : 1 Ausgleich ins Tor donnerte. Spätestens jetzt war das Spiel wieder offen. Während beim VfL Bad Ems der Ball besser durch die Reihen lief, versuchten es die Platzherren immer wieder mit langen Bällen in die Spitze. Aber die aus der Not heraus umformierte Abwehr des VfL Bad Ems stand gut. Und so ging es dann schließlich mit dem 1 : 1 in die Pause.

In der 2. Hälfte versuchten die Einheimischen jetzt mit aller Gewalt zum Erfolg zu kommen. Jedoch hielt der VfL Bad Ems auch in dieser Phase dagegen und probierte selbst etwas, In der 52. Minute glänzte der sonstige Torjäger Elia Brustolon zum 2. Mal als Vorlagengeber in dem er sich mit großen Einsatz den Ball erlief und diesen auf den gut in Position gelaufenen Gökahn Acar weiter leitete, der mit seinem flachen Schuss erstmals die 2 : 1 Führung für den VfL Bad Ems erzielte.

In der Folgezeit hatte man den Eindruck als fiele den Einheimischen nicht mehr allzu viel ein. Und dennoch kamen sie in der 72. Minute erneut zum Ausgleich, als der VfL Bad Ems den Ball nicht richtig aus der Gefahrenzone herausbringen konnte, Kreckel schob den Ball zu Sebastian Babst, der den Ball irgendwie ins Tor stocherte – wieder 2 : 2.  Wer aber gedacht hatte, die Gastgeber kämen nun auf die Siegerstraße, der hatte sich getäuscht, denn der VfL Bad Ems hielt das Spiel weiter offen. Und in der 82. Minute konnte erneut und zum dritten Male an diesem Nachmittag Elia Brustolon sich den Ball an der Strafraumgrenze erobern und legte wieder zu dem heranstürmenden Andreas Stoffels ab der mit einem satten Schuss dem Birlenbacher Schlussmann das Nachsehen gab. Zwar hatte der VfL Bad Ems in der Folge noch die ein oder andere brenzlige Situation zu überstehen, dann aber war es nach 93. Minuten geschafft – Auswärtssieg und der erste Dreier und das mit einer vermeintlichen Rumpftruppe. 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Marvin Rixen,  Vernatius Emeka, Stefan Fuselbach, Darius Werner, Cosmin Laurentiu, Gökahn Acar, Francisco Wink Blas, (ab 78, Phillip Seimel)  Viktor Ernesto, Etienne Kecskemeti, Andreas Stoffels, (ab 88. Hassan Jaber), Elia Brustolon (ab 86. Min Johann Imgrund)

                                                                 

Das war es im Rheinlandpokal – zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten!         

Das war es dann im Rheinlandpokal für den VfL Bad Ems. Die Zuschauer erlebten in der 2 Runde im Rheinlandpokal zwei völlig  unterschiedliche Halbzeiten.

In der ersten Halbzeit überraschte der mit viel Ersatz angetretene VfL Bad Ems. Immer dann wenn die Mannschaft gradlinig nach vorne spielte sah es gut aus. Und der VfL Bad Ems hatte ganz klar mehr vom Spiel. Und es sah besonders gut aus, wenn der VfL Bad Ems schnell in die Spitze spielte.  Eine Hereingabe von Gökahn Acar konnte in der 21. Minute Cosmin Laurentiu mit einem schönen Kopfball zum 1 : 0 nutzen. Auch danach blieb der VfL Bad Ems am Drücker. Eine weitere gute Chance fand nicht den Weg ins Tor. 

Die Führung zur Halbzeit verdient und vielleicht hätte noch ein Tor mehr gut getan.

Denn in Halbzeit zwei verlor der VfL Bad Ems immer mehr den Faden und geriet immer mehr ins Hintertreffen. Wenn man mal eine Chance hatte wurde viel zu umständlich agiert anstatt den Ball einfach mal auf Tor zu schießen. Im Mittelfeld wurden zu viele Bälle vertändelt und vorne zögerte man zu lange mit dem Abschluss. Den geraden Weg zum Tor suchten immer mehr die Gäste. Mit 2 schönen Paraden konnte Marvin Rixen sein Team noch im Spiel halten. Und als ob sich noch nicht die Gefährlichkeit des Müschenbacher Stürmers Jan Nauroth noch nicht herumgesprochen hatte, stand er in der 62. Minute sträflich frei und markierte das 1 : 1. Während vom VfL Bad Ems immer weniger zu sehen war, wurden die Gäste immer besser. Dennoch hielt vor allem Marvin Rixen den VfL Bad Ems noch bis in die 82. Minute im Spiel und man schielte schon auf die Verlängerung, da kam erneut Jan Nauroth völlig frei zum Schuss und erzielte das 1 : 2. 

Pech hatte kurz  darauf Cosmin Laurentiu als er nur die Latte traf.

Aufgrund der schwachen 2. Hälfte glaubte aber keiner mehr so richtig an eine Wende und tatsächlich folgte nur 2. Minuten später das endgültige Ko für den VfL Bad Ems nachdem Fabian Hüsch den Ball ungehindert ins Tor zur endgültigen Entscheidung einschieben konnte. Aufgrund der guten 2. Halbzeit und der gleichermaßen Schlechten beim VfL Bad Ems war letztlich das Ergebnis auch in dieser Höhe verdient.

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Marvin Rixen; Kay Ludwig, (ab 55. Thorsten Kreuter),  Stefan Fuselbach, Ernesto Viktor, Etienne Kecskemeti, Cosmin Laurentiu, Andreas Stoffels, Gökahn Acar, Darius Werner, Francisco Wink-Blas, ( ab 68., Viktor Gebel), Elia Brustolon (ab 86, Christian Peter Knoll)

 

 

Schon nach 20 Min war das Spiel entschieden!

VfL Bad Ems – VFB Linz  0 : 3  (0 : 3)

Die Gäste von Rhein und der VfL Bad Ems spielen zwar  in einer Liga Dennoch ist der VFB Linz keine Mannschaft gegen die der  zwangsläufig gewinnen muss.

Doch die Gäste vom Rhein begannen wie die Feuerwehr viel Druck von der ersten Minute an. Und der VfL Bad Ems hatte alle Mühe die Stürmer des Gegners an der Entfaltung zu hindern. Und bereits in der 6. Minute passierte es: Ein Spieler der Gäste gewann ein Laufduell und vollstreckte eiskalt zum 0 : 1 . 

Auch in der Folge blieben die Gäste am Drücker.  Es waren gerade einmal 10 Minuten gespielt, da lag der Ball erneut im Netz Und das war praktisch schon die Vorentscheidung, denn wer glaubte schon daran, dass der VfL Bad Ems das Spiel gegen den starken Gegner noch drehen könnte. Und es kam noch schlimmer: in der 26 Minute erhöhte Linz auf 0 : 3 Torschütze war dieses Mal Lennor Tolaj. Damit  war die Entscheidung schon gefallen.  Und es stand zu befürchten, dass wenn es so weiter ginge der VfL Bad Ems eine ganz dicke Schlappe kassieren würde.

Doch von Minute zu Minute fing sich nun endlich der VfL Bad Ems uns die Gäste kamen nicht mehr so zur Entfaltung wie in den ersten Minuten. Auch der VfL Bad Ems erspielte sich nun endlich die ein oder andere Chance, blieb jedoch im Abschluss zu harmlos. Also ging es mit dem saftigen Rückstand zum Pausentee.

 

Noch ein paar Tore mehr erhofften sich die Gästefans für die 2. Hälfte. Aber jetzt hielt der VfL Bad Ems mehr dagegen. Und stellte dem Gegner die Räume zu. Zwar hatten die Gäste noch mehrfach die Möglichkeit zur Ergebnisverbesserung doch der Bad Emser Keeper Marvin Rixen machte mit guten Reaktionen nun den Gästen das Leben schwer. Und auch der VfL Bad Ems hatte hochkarätige Chancen Zweimal beförderte man den Ball gerade  noch so von der Torlinie. Vielleicht fehlte dem VfL Bad Ems an diesem Bartelmarktfreitag auch mal da Glück

Dem VfL Bad Ems muss bescheinigt werden, dass sich die Mannschaft nie aufgab und sich wehrte. Die Gäste von Rhein mussten jetzt mit den sicheren Vorsprung leben und das taten sie denn auch bis zu Schluss.

Für den VfL Bad Ems wäre es nun wichtig, dass man vorne durchschlagskräftiger  wird. Vielleicht einfach mal schießen als immer wieder versuchen  frei vor das Tor zu kommen, 

 

 

 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Marvin Rixen, Julian Bär, Kay Tups, Darius Werner, Thomas Vogt, (ab 46. Stefan Fuselbach)  Cosmin Laurentiu, Christian Richter, Francisco Wink Blas, (ab 39. John Melvile Ziegert),  Gökahn Acar, Viktor Ernesto, Johann  Imgrund (ab 76, Elia Brustolon.

 

Rheinlandpokal: Der VfL Bad Ems erreicht als einziger Verein im Rhein.-Lahn-Kreis die 2. Runde.

 

HSV Neuwied – VfL Bad Ems  0 : 3  (0 : 2)

 

Mit großer Vorfreude erwartete der heimische HSV Neuwied den Bezirksligisten VfL Bad Ems. Die Einheimischen machten sich trotz des Klassenunterschiedes große Hoffnungen auf einer Weiterkommen, war man doch im Durchmarsch jedes Jahr von der Kreisliga D nach oben gekommen, zuletzt hatte man sogar 70 Punkte in der Saison geholt. Und man hatte schon 2 Jahre nicht mehr verloren. Dies alles mache den Männern des „Heimatvereins –so die Deutung von HSV Mut.

 

Wegen der Wetterlage musste das Spiel kurzfristig auf den Kunstrasen nach Oberbieber gelegt werden.

 

Der VfL Bad Ems zeigte in diesem Spiel eine sehr gute Leistung. Denn die Einheimischen ließen keinen Klassenunterschied erkennen. In der ersten Halbzeit hatten sie sogar zumindest teilweise mehr vom Spiel und erzielten eine ganze Serie Eckbälle, die jedoch alle nichts einbrachten. Gut gefiel beim VfL Bad Ems auch die Abwehr mit einem sehr sicheren Torhüter Rixen dahinter. Aus diesem sicheren Rückhalt heraus versuchte der VfL Bad Ems nach vorne sein Spiel aufzubauen, dass gelang ziemlich gut. Nach einer schönen Vorlage von Etienne Keckemeti war Victor Ernesto kurz und trocken zur Stelle und es hieß schon in der 4. Minute 0 : 1 für den VfL Bad Ems. Auch wenn besonders in den ersten 30 Minuten die Gastgeber alles versuchten, klappte es beim VfL Bad Ems deutlich besser. Hinten sicher in der Abwehr und mit schnellem Spiel nach vorne, so konnte man doch deutlich mehr Chancen herausarbeiten als der Gegner. In der 19. Minute luchste Stürmer Elia Brustolon  seinem Gegner den Ball ab und mit gutem Auge zog er aus gut 25 Meter ab genau und unhaltbar in den Winkel des Tores – es hieß 0 : 2.

 

Kurz danach weitere gute Möglichkeiten für den VfL Bad Ems. Glück hatten die Gastgeber zudem als der Schiedsrichter ein klares Handspiel nicht ahndete. Und Victor Ernesto hatte eine weitere Großchance.

 

Kurz vor der Pause war dann dass Glück auf Seiten des VfL Bad Ems, als ein Schuss an die Unterkannte Latte ging und von dort wieder heraus sprang. Alles in allem ging der Bezirksligist jedoch mit einer verdienten Führung in die Pause.

 

Auch in Halbzeit zwei kontrollierte der VfL Bad Ems das Spiel. Zwar gaben die Platzherrn in den ersten 10 Minuten Gas, doch gegen die durchaus sehr aufmerksame VfL Abwehr gelang nur wenig. Im Verlaufe der 2. Spielhälfte ließen die Gastgeber dann etwas nach und  der VfL Bad Ems kontrollierte das Spiel immer mehr und es ergaben sich immer mehr Chancen. Victor Ernesto scheiterte allein vor dem HSV Torhüter an dessen gutem Reflex. Weitere gute Gelegenheiten hatten Elia Brustolon und Gökhan Acar. Einen tollen Pass nahm  dann Stefan Fuselbach auf und setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch  und markierte kaltschnäuzig mit dem 3. Tor die endgültige Entscheidung.

 

Es wurde ein verdienter Sieg des VfL Bad Ems. Es fehlten noch ein paar Spieler beim VfL Bad Ems so unter anderem Dennis Imgrund, Christian Richter, Ian Oyono  die Neuzugänge Antony Pritchard, Phillip Seimel, Marius Laurentiu. Dafür machten Neuzugang Thomas Vogt, und vor allem  Keeper Marvin Rixen ein gutes Spiel.  Und zum Glück hat man wieder Darius Werner in den Reihen der auf der linken Seite deutliche Akzente setzte. Und auch der A Jugendspieler John Melvin Ziegert fügte sich nahtlos nach seiner Einwechslung ins Team ein. Dieser Auftritt im Pokal macht Lust auf mehr und  gibt Anlass zur Hoffnung, dass es eine bessere Bezirksligasaison gibt als letztes Jahr.

 

Präsi Uli Schneider dazu: „Das war eine gute Leistung unserer Mannschaft –ich kann mich nicht erinnern das wir jemals eine 2. Runde im Rheinlandpokal erreicht haben“.

 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Marvin Rixen, Kay Tups, Julian Bär, Thomas Vogt, Stefan Fuselbach, (ab 80. Min  Cosmin Laureniu), Etienne Kecskemeti, Darius Werner, Francisco Wink-Blas, (ab 65. John Melvile Ziegert), Gökhan Acar, (ab 85. Min Johann Imgrund)  Victor Ernesto, Elia Brustolon

 

Saison 2015/2016:

Absolutes Debakel ausgerechnet im letzten Heimspiel

VfL Bad Ems – SG Müschenbach 1 : 7 (1 : 2)

Eine völlig indiskutable Leistung zeigte der VfL Bad Ems im letzten Spiel der Bezirksliga Ost. Gegen die Kombinierten aus dem Westerwald ging man mit sage und schreibe 1 : 7 unter. Das war die höchste Heimniederlage der letzten Jahre.

Das Spiel offenbarte deutlich woran es lag, dass der VfL Bad Ems so weit unten in der Tabelle steht. Das Abwehrverhalten war gar nicht  mangelhaft. Es waren nur 11 Minuten gespielt da ließ man einen Spieler der Gäste vor dem Tor völlig unbedrängt gewähren und der nahm dieses Geschenk zum 0 : 1 dankend an. Auch danach lief es beim VfL Bad Ems überhaupt nicht rund. Nach vorne war bis zu diesem Zeitpunkt nicht ein Angriff zu verzeichnen und hinten stand man zu tief und der Gegner fand immer wieder Räume um etwas zu bewegen. Erst in der 20. Minute wurde der erste nennenswerte Angriff von Bad Emser Seite vorgetragen und der führte gleich zu einem Strafstoß, nachdem Elia Brustolon im Strafraum zu Fall gebracht wurde.

Den fälligen Elfmeter verwandelte Etienne Kecskemeti zum 1 : 1 Ausgleich. Wer jetzt geglaubt hatte, dass das Spiel des VfL nun besser laufen würde der sah sich schon 5 Minuten später getäuscht als die SG Müschenbach abermals ziemlich frei zum Zuge kam und wieder das 1 : 2 erzielte. Die Aktionen des VfL Bad Ems wirkten auch fortan wie gelähmt und man überlies dem Gegner zu viel Raum. Die einzige Ausnahme war Trainer Kay Ludwig der hinten immer wieder energisch in die Zweikämpfe ging.

Vernatius Emeka hatte noch eine gute Szene, das war es dann aber auch schon für die erste Hälfte. In der zweiten Halbzeit begann der VfL Bad Ems zunächst engagiert. Die Mannschaft versuchte nun das Spiel endlich an sich zu ziehen. In der 49. Minute zeigte dann der Schiedsrichter erneut auf den Elfmeterpunkt und Elia Brustolon legte sich den Ball als Schütze zurecht, vergab jedoch diese Möglichkeit zum Ausgleich. Dies war irgendwie im Spiel eine Schlüsselsituation,  Vorne fand man einfach keine Möglichkeit sich gefährlich in Szene zu setzen. Dann fiel in der 61 Minute durcheinen Fernschuss auch noch das 1 : 3. Nicht nur in dieser Situation sah Torhüter Jans Löhr nicht gut aus. Ab diesem Zeitpunkt lief dann beim VfL Bad Ems überhaupt nichts mehr. Vorne ging gar nichts mehr und hinten offen wie ein Scheunentor, so kann man den Rest des Spieles analysieren. Denn spätestens nach dem 1 : 4 brachen alle Dämme und am Ende war man mit 1 : 7 abgestraft.

Wie es nun weiter geht liegt nicht mehr  in der Hand des Vereins. Wird es die Kreisliga A – oder doch die Bezirksliga? Denn auch alle anderen Vereine auf  den hinteren Plätzen verloren ihre Spiele, so dass der VfL Bad Ems 3. letzter bleibt.

Wo aber letztlich gespielt wird ist eben kein Wunschkonzert sondern ist nach den Auf- und Abstiegsregeln unterworfen. Die  nächsten Tage werden Gewissheit bringen.

Der VfL Bad Ems spielte mit: Jens Löhr, Kay Tups, Kay Ludwig, Stefan Fuselbach, Vernatius Emeka, (ab 60. Marco Jockel), Dennis Imgrund, Darius Werner,  Etienne  Kecskemeti, Francisco Wink-Blas, (ab 46. Christian Richter) Ernesto Victor, (ab 75. Gökhan Acar)

 

 

Mit dem letzten Aufgebot noch sehr gut verkauft

SG Ellingen/Bonefeld – VfL Bad Ems  2 : 0 (1 : 0)

Mit dem wirklich letzten Aufgebot führ der VfL Bad Ems zum Tabellenzweiten nach Straßenhaus, wo die SG Ellingen/Bonefeld beheimatet ist. Und das von vielen Verletzungen gebeutelte Rumpfteam um Kay Ludwig, der wieder selbst einmal mitspielte verkaufte sich sehr gut. Am Ende konnte man jedoch eine 0 : 2 Niederlage nicht vermeiden. Immerhin war man bis zur 72. Minute lediglich mit 0 : 1 im Hintertreffen. Am letzten Spieltag ist nun von Platz 14 bis zum letzten Platz noch alles drin. Der Platz den der VfL Bad Ems zurzeit einnimmt  (14) könnte am Ende gar für den Klassenerhalt reichen. Ganz wichtig ist daher, dass man am letzten Spieltag zu Hause gegen die SG Müchenbach noch einmal alles in die Waagschale wirft um das Unmögliche noch wahr zu machen. Die hinter dem VfL Bad Ems liegende SG Berod Wahlrod spielt gegen die SG Ellingen, die ihrerseits alles in die Waagschale werfen muss um noch die letzte Chance auf die Meisterschaft offen zu halten.

Der VfL Bad Ems spielte mit: Konstantin Smirnow, Kay Tups. Kay Ludwig, Vernatius Emeka, Stefan Fuselbach, Dennis Imgrund, Darius Werner, Francisco Wink Blas, Marco Jockel, Ernesto Victor, Elia Brustolon.

 

 

 

Deutliche Niederlage im Duell der Aufsteiger gegen den VfL Hamm

VfL Bad Ems – VfL Hamm  1 : 4  (0 : 2)

Mit ziemlich viel Ersatz musste der VfL Bad Ems gegen den VfL Hamm erstmals seit diesem Jahr auf dem Rasen des Bad Emser Silberaustadions antreten. Die Liste der Verletzten ist sehr lang.

Trotzdem war der Gegner in der Tabelle nicht weit entfernt und mit einem Sieg hätte der VfL Bad Ems noch einmal an die Gäste heran kommen können.

Doch der VfL Bad Ems agierte fast das gesamte Spiel wie gelähmt und konnte die Gäste eigentlich zu keinem Zeitpunkt des Spieles in wirkliche Verlegenheit bringen.

Die Gäste versuchten es oft mit strammen Schüssen aus der 2. Reihe auf das Tor des VfL Bad Ems. Schon in der 6. Minute krachte so ein Schuss an den Pfosten des Bad Emer Tores. Und leider bekamen die Gäste auch einige Freistöße aus gefährlicher Entfernung zugesprochen. Und immer wieder fiel die Schussgewaltigkeit des Hammer Kapitäns Michael Trautmann auf. So eine Gelegenheit fand dann schon in der  10.Minute den Weg direkt und unhaltbar in das Bad Emser Tor. Und die Gäste blieben weiter besonders durch Standards gefährlich. Und es waren gerade mal 22. Minuten gespielt da markierte Michael Weyer das 0 : 2 für die Gäste.

Das hatte sich der VfL Bad Ems ursprünglich ganz anders vorgestellt. Statt einem hoffnungslosen  0 : 2 Rückstand hinterher zu laufen wollte man eigentlich den Gegner unter Druck setzten. Für den VfL Bad Ems spricht allerdings, dass sich die Mannschaft nie aufgab und  es immer wieder versuchte, allerdings recht glücklos und mit der schweren Bürde des Rückstandes vor Augen.

Die Gäste blieben in jeder Situation gefährlich und im sicheren Vorsprung lief es bei ihnen deutlich besser.

So passierte bis zur Halbzeit nicht mehr all zu viel. Der VfL Bad Ems kam engagiert aus der Pause und wollte nun schnell den Anschluss schaffen. Aber die Gästeabwehr war so leicht nicht zu überwinden und es hieß immer auf einen Konter zu achten.

Nach einer halben Stunde wechselte sich der Trainer dann selbst ein. Kay Ludwig hatte auch gleich in der Abwehr einige gute Szenen. In der 64. Minute schien sich dann die Mühe des VfL Bad Ems doch noch zu lohnen denn mit 2 maligem Nachschuss erzielte Darius Werner dann den 1 : 2 Anschlusstreffer. Jetzt war es plötzlich möglich das Blatt noch einmal zu wenden. Aber sehr lange währte die Hoffnung des VfL Bad Ems nicht, denn nur 7 Minuten später stellte Jonas Raack mit einem strammen Schuss und dem 1 : 3 den alten Abstand wieder her. Das war erneut eine kalte Dusche für den VfL Bad Ems, der sich zwar weiter mühte aber doch mit dem hohen Rückstand im Rücken verzweifelt wirkte. Es klappte einfach nichts an diesem Nachmittag. Und der Abpfiff nahte und mit Toren Rückstand schien es nicht mehr möglich das Blatt zu wenden. Im Gegenteil – in der Nachspielzeit in der 91. Minute setzte der Gegner mit dem 1 : 4 noch einen drauf. Damit war der VfL Bad Ems genau mit dem gleichen Ergebnis wie im Hinspiel bezwungen.

Die Lage ist doch nun recht prekär, denn so langsam muss man sich  damit anfreunden nach einem Jahr wieder in die A Klasse abzusteigen, Man kassiert ganz einfach immer wieder viel zu viel Tore. Die Hoffnung stirbt allerdings zuletzt – die Mannschaft ist durchaus gewillt den Hebel noch in letzter Minute herum zu reißen, aber das müsste nun sehr bald passieren,

Im Nächsten Spiel geht es bereits am Freitag zum Tabellenletzten SG Puderbach. Dort ist man nun im Zugzwang. Wenn man dieses Spiel nicht für sich entscheidet, könnte es das schon gewesen sein. Der VfL Bad Ems muss also alles in die Waagschale werfen um das Blatt noch zu wenden.

Der VfL Bad Ems spielte mit: Jens Löhr, Vernatius Emeka, Stefan Fuselbach, (ab 81. Min. Christian Peter Knoll),  Darius Werner, Julian Bär, Cosmin Laurentiu, Dennis Imgrund, Gökahn Acar, (ab 61, Min. Kay Ludwig), Etienne Kecskemeti, Elia Brustolon, Ernesto Victor

 

Gut gespielt aber zum Schluss wieder keine Punkte!

VfB Linz – VfL Bad Ems  3 : 2  (1 : 1)

Ein schweres Auswärtsspiel hatte der VfL Bad Ems in der Bezirksliga Ost beim Tabellendritten VFB Linz zu absolvieren, am Schluss gewann mit der Heimelf die glücklichere Mannschaft. Der VfL Bad Ems war über weite Strecken ebenbürtig, wenn nicht sogar besser.

So ist das eben, wenn man unten drin steht ist auch das Glück nicht unbedingt auf der Seite des Underdogs.

Bei gutem Wetter auf dem Kaiserberg hatte die Heimelf in der 3. Minute die erste große Chance. Die aber vereitelte Torwart Jens Löhr mit einer guten Reaktion, wie überhaupt der Torwart an keinem Tor etwas machen konnte und andererseite recht gute Reaktionen zeigte.

In der 11. Minute gingen aber dann die Gastgeber, wenn auch aus abseitsverdächtiger Position in Führung. Urplötzlich standen 3 Spieler vor dem Bad Emser Tor und schoben zum 1 : 0 ein.

Aber der VfL Bad Ems zeigte sich unbeeindruckt. Überraschend offensiv lies Kay Ludwig spielen und nun hatte der VfL Bad Ems plötzlich mehr vom Spiel. Ein Missverständnis in der Abwehr der Gastgeber nutzte Elia Brustolon in der 19. Minute eiskalt zum 1 : 1 Ausgleich aus. Auch in der Folge hatte Bad Ems als Tabellenvorletzter sogar mehr vom Spiel. Bei den Gastgebern lief in dieser Phase dagegen nicht allzu viel zusammen. Die Aktionen beim VfL Bad Ems sahen gefällig aus, obwohl die Mannschaft hohes Risiko ging und die Zentrale dabei vernachlässigen musste.

Bis zur Halbzeit blieb es bei dem Ergebnis. Auch in der 2. Hälfte begann der VfL Bad Ems besser, während die Einheimischen so gar nicht ins Spiel fanden. In der 56. Minute drang Elia Brustolon in den Strafraum der Gastgeber ein und wurde zu Fall gebracht. Sofort entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Etienne Kecskemeti lies dem Linzer Torwart keine Chance und der VfL Bad Ems führte überraschend mit 1:2, wenn auch nicht unverdient. Und wer weiß wie es ausgegangen wäre, wenn die zwei folgenden  dicken Chancen den Weg in das Tor der Heimelf gefunden hätten. In dieser Phase sah es gut aus für den VfL Bad Ems. Dann aber folgte wieder der Ausgleich. In der 71. Minute kam nach einen langen Pass ein Spieler von Linz frei an den Ball und nutzte dies zum Ausgleich. In der Folge wechselte die Heimelf noch 2 starke Spieler ein und versuchten noch einmal alles. Der VfL Bad Ems geriet nun mehr und mehr unter Druck. Und schließlich kamen die Gastgeber erneut aus Abseitsverdächtiger Position zur 3 : 2 Führung. Das war in der 80. Minute.

Das Spiel war nun offen und auch der VfL Bad Ems hatte in der Folge noch eine sehr gute Chance erneut den Ausgleich zu erzielen. Das Team von der Lahn musste nun alles oder nichts spielen. Als Spielführer Kay Tups bei einem Angriff die „Notbremse“ einsetzte und dafür die rote Karte sah, gab es in der Folge ein Handgemenge, bei der auch ein Spieler der Gastgeber mit Rot vom Feld musste und eine weitere gelb-rote Karte kassierte. Dann war es vorbei und leider hatte der VfL Bad Ems wieder verloren, auch wenn er sich beim Tabellendritten besser verkauft hatte als zu vermuten war.

Der VfL Bad Ems spielte mit: Jens Löhr, Kay Tups, Christian Thisse Gemmer, (ab 73. Marco Jockel), Vernatius Emeka, Ernesto Victor, Stefan Fuselbach, Gökhan Acar, Etienne Kecskemeti, Julian Bär, Elia Brustolon,

 

In das Spiel zurück gekämpft

VfL Bad Ems – TUS Montabaur  3 : 3  (1 : 1)

Wieder eine ganze Reihe vom Toren konnten die knapp 80 Zuschauer auf dem Kunstrasen in Bad Ems erleben. Und sie sahen ein Spiel das hart umkämpft war und in dem der VfL Bad Ems selbst in einer aussichtslosen Situation nie aufgab.

Recht früh konnte der VfL Bad Ems bereits in der 4. Minute durch ein wunderschönes Kopfballtor durch Ernesto Victor nach einer Maßgenauen Flanke von Etienne Kecskemeti in Führung gehen. Und auch in der Folge lagen gute Gelegenheiten eher auf Seiten der Gastgeber als bei Montabaur. Nach einem Warnschuss der Gäste durch Florian Denker führte dann eine Standartsituation zum 1 :1 Ausgleich. Einen Freistoß von Pascal Tillmanns konnte der aufgerückte Tobias Schulz in der 24. Minute einköpfen. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr allzu viel. Lediglich einen strammen Schuss von Dennis Imgrund konnte der Torhüter des Gegners entschärfen. Ansonsten waren einige Nickeligkeiten im Spiel und für Schiedsrichterin Nicole Justen war es nicht immer leicht zu erkennen, was Foulspiel oder nur Schauspiel war. Folglich zückte sie auch einige gelbe Karten 2 gegen die Gäste und einen für Bad Ems. Vor allem die Gäste gingen in dieser Phase recht rustikal zu Werke. Aber bis zur Pause blieb es beim 1 : 1 Unentschieden.

In der 2. Hälfte waren gerade mal 9 Minuten gespielt da unterlief Torhüter Alexander Werner ein dicker Patzer als er zwar einen Schuss von Patrik Tilmanns durch die Arme rutschen lies und der Ball fand natürlich den Weg geradewegs ins Tor zum 1 : 2 . Hierdurch wurde Torhüter Werner weiter verunsichert. Ala dann in der 59. Minute Florian Denker mit einem Schuss in den Winkel die 1 : 3 Führung für die Gäste besorgte schien das Spiel gelaufen. An diesem Tor war dann aber auch der Bad Emser Torhüter machtlos. Wer aber nun gedacht hatte, das Spiel sei ob des klaren Vorsprunges der Gäste gelaufen, der hatte die Rechnung ohne den VfL Bad Ems gemacht. Mit einem unbändigen Willen kämpften sich die Gastgeber von Minute zu Minute zurück ins Spiel uns auch die beiden eingewechselten Spieler Christian Richter und Christian Peter Knoll hatten hieran erheblichen Anteil. Und vor allem einer sorgte dafür, dass sich die Zuschauer verwundert die Augen rieben. Oldi Vernatius Emeka hielt es nicht mehr hinten und köpfte, fightete um jeden Ball plötzlich im Strafraum der Gäste. Dass die Moral in der Mannschaft intakt ist, bewies sich daran, dass der VfL sich von Minute zu Minute immer deutlicher in das Spiel zurück kämpfte. Und in der 78. Minute wurde die Mannschaft auch dafür belohnt, denn Elia Brustolon erzielte hier den 2 : 3 Anschlusstreffer. Kurz darauf zwang Vernatius Emeka den Gästetorhüter zu einer Glanzparade als er einen Kopfball gerade noch mit den Fingerspitzen über das Tor drücken konnte. Und der VfL Bad Ems kannte nur noch eine Richtung – das Tor des Gegners, das gab auch Co Trainer Etienne Kecskemeti klar an. Dabei ging  man auch das Risiko ein, die eigene Abwehr völlig zu entblößen. Nach einem rüden Foul musste dann auch noch Cosmin Laurentiu verletzt den Platz verlassen. Für ihn kam Stefan Fuselbach.   Auch Julian Bär hielt nun nichts mehr hinten. Und wenn man fleißig ist, wird man schließlich belohnt. Man schrieb schon die 92. Minute als erneut Elia Brustolon zum 3 : 3 Ausgleich über die Linie drücken konnte. Die Vorlage hierzu kam von Darius Werner. Zwei Eckbälle der Gäste hatte der VfL Bad Ems noch zu überstehen, dann erfolgte der Abpfiff.

Man wird sehen ob am Ende die 2 Punkte fehlen werden, doch die Erkenntnis ist, dass der VfL Bad Ems sich wieder einmal ganz hervorragend zurück ins Spiel gekämpft hatte und sich in keiner Phase aufgab.

Der VfL spielte mit: Alexander Werner, Kay Tups, Julian Bär, Vernatius Emeka, Cosmin Laurentiu, (ab 83. Stefan Fuselbach),  Darius Werner, Dennis Imgrund, Gökahn Acar, (ab 68. Min Christian Richter)  Etienne Kecskemeti, Elia Brustolon, Ernesto Victor (ab 68. Min Christian Peter Knoll)

Das  war sehr gut VfL Bad Ems !

 

Der VfL Bad Ems legt dem Tabellenvierten 3 Ostereier ins Nest

 

VfL Bad Ems – SG Weitefeld  3 : 2  (1 : 2)

 

 

 

 

 

Viele hatten nicht auf einen Sieg des VfL Bad Ems gesetzt, gegen den Tabellenvierten, Doch die Mannschaft um Kay Ludwig zeigte eine gute Leistung und gewann am Ende völlig verdient.

Auf dem Bad Emser Kunstrasen nahm das Spiel schnell Fahrt auf. Schon nach 5 Minuten hatte Elia Brustolon eine gute Einschussmöglichkeit. Auch die Gäste versuchten zum Erfolg zu kommen, doch der VfL Bad Ems stand gut in der Abwehr. In der 22. Minute  konnte dann Gästespieler Marco Weisang das 0:1 erzielen. Der an diesem Tage  sehr gut aufgelegte Cosmin Laurentiu hatte aber schnell eine Antwort parat, denn schon in der 24. Minute konnte er nach Flanke von Gökhan Acar per Kopfball den 1 : 1 Ausgleich markieren. Es fand nun zwischen beiden Mannschaften ein offener Schalgabtausch statt. In der 35. Minute konnte dann aber erneut Marco Weisang aus spitzem Winkel die 1 : 2 Führung für die Gäste erzielen. Der Ball schlug unhaltbar im Tordreieck des VfL Bad Ems ein.

Bei schönem Wetter erlebten die ca. 100 Zuschauer dann einen entschlossenen VfL Bad Ems, der jetzt mehr und mehr das Kommando auf dem Spielfeld übernahm.

Zwar hatten auch die Gäste die eine oder andere Chance, mehr vom Spiel aber hatte der VfL Bad Ems. In der 51. Minute konnte sich Cosmin Laurentiu auf dem rechten Flügel durchsetzen und erzielte mit einem platzierten Schuss den 2 : 2 Ausgleich.
Die Spieler des VfL Bad Ems kämpften um jeden Ball. In der 65. Minute hatte Der Ball schlug unhaltbar im Tordreieck des VfL Bad Ems ein.
Noch aber war lange zu spielen und es begann das große Zittern, ob denn der VfL Bad Ems dieses Ergebnis würde halten können. Zwar versuchte der Tabellenvierte aus Weitefeld alles um den Ausgleich zu erzielen. Aber man merkte auch, dass bei den Gästen die Kräfte schwanden und die Aktionen nicht mehr so genau waren.

Der VfL Bad Ems kam in dieser Phase zu weiteren  Torchancen, konnte diese aber nicht nutzen. Ab der 80. Minute musste der VfL Bad Ems nur noch mit 10 Spielern auskommen, weil Vernatius Emeka mit einer gelb-roten Karte den Platz verlassen musste. Die Gäste konnten aber auch auf Grund einer heute sehr guten Abwehrleistung beim VFL und des großen mannschaftlichen Zusammenhaltes, kein Kapital mehr daraus schlagen.  Nach sehr langen 6 Minuten Nachspielzeit, auf Grund einer längeren Verletzungsunterbrechung nach einem Zusammenprall zwischen Johann Imgrund und dem Gästetorwart, pfiff der gute Schiedsrichter das Spiel ab, damit war es vollbracht – 3 ganz wichtige Punkte blieben in Bad Ems. 

 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Alexander Werner, Kay Tups, Julian Bär, Vernatius Emeka, Stefan Fuselbach, (ab 73.Min Christian Thisse-Gemmer),  Cosmin Laurentiu, (ab 89. Francisco Wink Blas).  Etienne Kecskemeti, Gökhan Acar, Dennis Imgrund, Elia Brustolon, Johann Imgrund (ab 81. Ernesto Viktor)

 

Enorm wichtige 3 Punkte

VfL Bad Ems – SG Hundsangen  3 : 2  (1 : 0)

 

Wenn man gegen einen Tabellennachbarn, der auch hinten drin  steht gewinnt, spricht man von einem 6 Punkte Spiel.

Die Gäste aus dem Westerwald waren ungleich besser nach der Winterpause gestartet  als der VfL Bad Ems. Die Spieler von der Lahn hatten in der Woche noch  die 0 : 6 Niederlage in Stahlhofen zu verkraften, die allerdings unter ziemlich widrigen Wetterumständen gelitten hatte.

100 Zuschauer wollten das wichtige Spiel der beiden unten stehenden Tabellennachbarn sehen. Der VfL begann gleich recht forsch und zeigte, dass man es besser kann als am vergangen Spieltag. Das Mitwirken von Trainer Kay Ludwig in der Abwehr wirkte sich stabilisierend auf das Bad Emser Spiel aus.

Auch beherzigte man von Anfang an die Bälle schneller nach vorne zu spielen anstatt sie durch das Mittelfeld zu schleppen. Das sah recht gefällig aus und sorgte für Gefahr vor des Gegners Tor. Die Gäste aus dem Westerwald fanden zunächst nicht so recht ins Spiel. Dennoch musste der VfL ständig auf der Hut bleiben.

In der 34. Minute dann wieder so ein Ball: Cosmin Laurentiu schlug einen langen Ball aus gut 30 Meter auf das Hundsänger Tor und nach einer tollen Flugbahn schlug der Ball, der ursprünglich als Flanke gedacht war,  unhaltbar im Gehäuse des Gegner ein – 1 : 0.  Bis zur Pause blieb der VfL Bad Ems tonangebend und nahm somit auch das 1: 0 mit in Pause.

 

In der 2. Hälfte merkte man, dass sich die Gäste nun besser sortiert hatten und auch das Spiel noch drehen wollten. Zuerst aber, man zählte die 52. Minute,  gelang Johann Imgrund mit einem satten Schuss die 2 : 0 Führung für den VfL Bad Ems. Dies stellte erst einmal eine sicherere Führung dar. Doch auch im letzten Heimspiel hatte man eine komfortable Führung wieder weggegeben. Und tatsächlich hatte auch dieses Spiel gewisse Parallelen. Denn in der der 63. Minute gelang den Gästen aus heiterem Himmel heraus der 1 : 2 Anschlusstreffer. Und der zeigte in der Tat Wirkung beim VfL Bad Ems. Wieder ging die Angst  um eine sicher geglaubte Führung zu verlieren. Beim VfL Bad Ems schlichen sich nun wiederholt Fehler ein und das Spiel wurde recht hektisch und auch mit einigen Nickeligkeiten behaftet.

Die Heimelf wirkte plötzlich überaus nervös und weitere Fehler folgten auf dem Fuß. Es drohte die Linie verloren zu gehen und tatsächlich es geschah wieder, in der 78. Minute fing sich der VfL Bad Ems wieder den Ausgleich. Die Gäste witterten nun Morgenluft und wollten mehr. Aber dafür setzten sie auch das ein oder andere Mittel dafür ein. Als dann in der 83. Minute auch noch auf Bad Emser Seite Cosmin Lauerentiu die gelb-rote Karte sah, drohte die Partie sogar noch verloren zu gehen.

Jedoch in der 89. Minute sah auch ein Spieler der Westerwälder die knallrote Karte und somit war das Gleichgewicht wieder hergestellt. Wegen einer längeren Unterbrechung in Folge einer Verletzung lies der sehr gute Schiedsrichter noch nachspielen und in der 91. Minute stand Gökhan Acar genau richtig nach einen Pass von Christian Thisse-Gemmer für 3 : 2 Führung. Jetzt bloß nicht wie im letzten Heimspiel den Sieg wieder wegschenken. Noch eine brenzlige Situation hatte der VfL Bad Ems zu überstehen, dann war es geschafft und 3 ganz wichtige Punkte blieben in Bad Ems.

 

Der VfL Bad Ems spielte mit: Alexander Werner, Kay Tups, Julian Bär, Kay Ludwig, Stefan Fuselbach, Etienne Kecskemeti, Dennis Imgrund, Cosmin Laurentiu, Gökhan Acar, Christian Richter, (b 75. Min. Christian Thisse-Gemmer,  Johann Imgrund (ab 68. Elia Brustolon).

 

 

3 Tore reichen nicht gegen den SC Berod/Wahlrod

VfL Bad Ems – SC Berod/Wahlrod   3 : 3  (2 : 0)

 

Eine 2 : 0 Halbzeitführung konnte der VfL Bad Ems nicht durchbringen. Denn leider kassierte man wieder 3 unnötige Tore. Die waren noch nicht mal vom Gegner herausgespielt, sondern alle 3 vom VfL Bad Ems selbst verursacht.

Nach etwa 15 ausgeglichenen Minuten übernahm  der VfL Bad Ems mehr und mehr die Initiative und wurde mit Fortgang der 1. Halbzeit das klar spielbestimmende Team. Auch die meisten Chancen hatte die Heimelf zu verzeichnen. Dennoch benötigte man einen berechtigten Strafstoß nach einem Foul zur Führung. Cosmin Laurentiu lies in der 31. Minute dem Gästekeeper keine Chance – 1 : 0. Das gab der Heimelf weiter Auftrieb. Es gelangen nun auch schöne Spielzüge und der Druck wurde noch erhöht. In der 40. Minute traf dann Johann Imgrund nachdem er kurz zuvor noch aus aussichtsreicher Position gescheitert war. Den verdienten Vorsprung nahm man mit in die Pause,

In der 2. Hälfte waren gerade mal 4 Minuten gespielt da schafften die Gäste bereits den Anschlusstreffer unter gnädiger Mithilfe des Bad Emser Torhüters Werner. Er hatte den Ball schon sicher dann rutschte er ihm aus den Händen und geradewegs ins Tor, Dieser frühe Treffer nach der Pause gab den Gästen weiter Auftrieb und plötzlich waren sie wieder voll da. Aber noch führte der VfL Bad Ems, der auch nun noch gute Möglichkeiten besaß den alten Abstand wieder herzustellen. Es sah so aus, als wenn der VfL Bad Ems wieder mehr das Spiel an sich reißen könnte. Aber dann folgte die 77. Minute. Aus gut 30 Meter fand ein Freistoß den Weg wie ein Strich ins Bad Emser Tor - 2 : 2. Nun wollten die Gäste auch noch den Sieg. Aber es gab Chancen auf beiden Seiten.120 Zuschauer sahen  ein recht faires Spiel mit dem Schiedsrichter Herberich wenig Probleme hatte. Beim VfL Bad Ems war in der 76. Minute Christian Richter für Ernesto Victor gekommen und der frisch gebackene Papa wäre fast zum Matchwinner geworden, denn in der 86. Minute drang er in den Strafraum ein und lies dem Gästetorhüter keine Chance beim 3 : 2.  Doch auch hier erfolgte auf dem Fuß, leider wieder der Ausgleicht. Das Tor war noch nicht angesagt und der Sekundenzeiger hatte sich noch nicht einmal gedreht, da war schon wieder der Ausgleich gefallen und dieses Mal stand die gesamte Abwehr schlecht oder feierte noch den gerade erzielten Treffer.

Mit dem 3 : 3 kann der VfL Bad Ems natürlich nicht zufrieden sein, denn damit machte man keinen Boden gut. Im Gegenteil, da Hundsangen überraschend in Müschenbach gewann kamen sie auf einen Punkt an den VfL Bad Ems heran.

Am nächsten Wochenende muss man beim starken Mitaufsteiger SG Elbert antreten. Das Hinspiel gewannen die Kombinierten in Bad Ems mit 1 : 0. Da Spiel findet auf dem verschlissenen Kunstrasen in Stahlhofen statt. Eine schwere Aufgabe, die aber nur zu lösen ist, wenn man nicht wieder dem Gegner so viele Geschenke macht.

Der VfL Bad Ems spielte mit: Alexander Werner, Kay Tups, Julian Nicolas Bär, Stefan Fuselbach, Dennis Imgrund, Etenne Kecskemeti, Cosmin Laurentiu, Christian Thisse Gemmer, Gökhan Acar, Ernesto Victor, (ab 76. Christian Richter) Johann Imgrund.

 

Nach toller Aufholjagd doch noch mit 6 : 4 bezwungen

VfL Bad Ems – VfB Wissen   4 : 6  (1 : 3)

Wann sieht man schon einmal in der Bezirksliga 10 Tore.  Die rund 80 Zuschauer hatten ihr Eintrittsgeld nicht umsonst bezahlt.

Beide Mannschaften zeigten sich gleich zu Beginn sehr präsent. Die Gäste aus Wissen, bestückt mit einigen Oberligaspielern hatten die ersten Chancen. Nach 9 Minuten bereits traf Wissens Torjäger Rosin zum 0 : 1. Das war eine kalte Dusche für den VfL Bad Ems, der sich aber ziemlich unbeeindruckt davon zeigte. Jetzt war auch der VfL Bad Ems am Zuge und hatte gute Möglichkeiten. In der 26. Minute stand dann Andreas Stoffels goldrichtig und erzielte den verdienten 1 : 1 Ausgleich.

Dann war erst mal die Schiedsrichterin am Zuge, die leider nicht immer sicher wirkte. So übersah sie in der 37. Minute eine klare Abseitsposition von Wissen, die in Folge das 1 : 2 erzielte. Schade dass der VfL Bad Ems erst einmal wieder durch diese Entscheidung zurückgeworfen wurde. Eine Minute vor dem Abpfiff gab es dann einen Elfmeter für die Gäste, der zwar auch nicht unumstritten war, aber den man geben konnte. Der wuchtige Torben Wäschenbach lies Jens Löhr keine Chance und so hieß es zur Halbzeit schon ziemlich hoffnungslos 1 : 3.

Noch schlimmer  kam es dann zu Beginn der 2. Hälfte. Mit einem Doppelschlag in der 57 und 58. Minute geriet der VfL Bad Ems praktisch hoffnungslos mit 1 : 5 in Rückstand.

Dass aber gar nichts ausgeschlossen ist, zeigte dann der folgende Spielverlauf. Trotz 1 : 5 ließ der VfL Bad Ems nicht den Kopf hängen sondern gab niemals auf. Nach einem klaren Foul im Strafraum gab es dann zunächst für den VfL Bad Ems Elfmeter, den Andreas Stoffels in der 60. Minute zum 2 : 5 Anschlusstreffer nutzen konnte. Und der VfL Bad Ems blieb weiter am Drücker, spielte nun deutlich besser und drückte die Gäste plötzlich in die Abwehr. Noch waren die sich ob dem 2 : 5 Spielstand sicher. In der 76. Minute erzielte dann der Bad Emser Neuzugang Ernesto Victor gar das 3: 5. Ein Wort zu dem neuen Bad Emser Stürmer: Er wirkte in seinem ersten Spiel bereits sehr Torgefährlich und vor allem sehr beweglich im Angriff. Sicher eine wirkliche Verstärkung. Allmählich begann das Flattern bei den Gästen die nun gar nicht mehr so souverän vorne lagen. Und der VfL Bad Ems legte noch einen drauf – In der 80. Minute fiel sogar durch Andreas Stoffels das 4 : 5. Unglaublich der VfL Bad Ems war wieder dran, hatte mit 3 Toren in Folge einen hoffnungslosen Rückstand aufgeholt und war wieder da. Natürlich versuchte der VfL Bad Ems in den verbleibenden 10 Minuten mit aller Macht den Ausgleich zu erzielen. Und natürlich musste mach zu diesem Zwecke die Abwehr lockern. Aber es ist wie so oft, wenn du unten stehst ist Dir das Glück nicht hold und so erzielte abermals der erfahrene Alexander Rosin in der 87. Minute bei einem Konterangriff das entscheidende 4 : 6. Nun erst, 3 Minuten vor Schluss war der VfL Bad Ems geschlagen. Und der Sieg für die Gäste war zwar verdient, doch am Ende auch ein wenig glücklich. In der Bad Emser Abwehr wurde Kay Tups schmerzlich vermisst

Zwar muss der VfL Bad Ems jetzt auf einem Abstiegsplatz überwintern, aber die Leistung aus der 2. Halbzeit macht dennoch Hoffnung, zumal auch Torjäger Elia Brustolon im Frühjahr wieder an Bord sein wird. Und der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze ist nur gering.

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Jens Löhr, Christian Thisse-Gemmer, Vernatius Emeka, Darius Werner, Stefan Fuselbach, (ab 46. Antony Paucken)  Andreas Stoffels, Christian Richter, (ab 57. Christian Peter Knoll), Gökhan Acar, Etienne Kecskemeti, Cosmin Lorin Laurentiu, Ernesto Victor


VfL Bad Ems gewinnt auch in Osterspai – Wichtiger Sieg!

SG Osterspai – VfL Bad Ems  0 : 2  (0 : 1)

Wer hätte schon vor diesem Spieltag dieses Ergebnis getippt?

Der VfL Bad Ems musste an diesem Sonntag auf den ungeliebten Hartplatz nach Osterspai und entführte dort mit dem gleichen Ergebnis wie im Hinspiel 3 enorm wichtige Punkte.

Wenn auch die ersten Chancen auf Seite von Osterspai lagen, so kam der VfL Bad Ems doch schnell auf Touren und agierte ohne Scheu auch in Osterspai. Bereits nach 10 Minuten landete ein Schuss der Mannschaft von der Lahn am Lattenkreuz. Danach wieder ein vielversprechender Angriff durch den Osterspaier Knopp, der jedoch gestoppt werden konnte. In der 36. Minute  ein Freistoß von Bad Ems von der Strafraumgrenze, der aber von Osterspai nur zu kurz abgewehrt werden konnte.

Spielführer Kay Tups jagte dann aber den Ball aus 20 Metern flach ins Tor der SG Osterspai. Kurz vor der Halbzeit eine weitere vielversprechende Chance für den VfL Bad Ems, die jedoch vom Osterspaier Torhüter Imrisek geklärt werden konnte.

Zu Beginn der 2. Hälfte versuchte Osterspai schnell den Ausgleich zu erzielen und hatte zu dem Zwecke auch einen Wechsel vollzogen. Jedoch hielt der VfL Bad Ems gut dagegen. Dennoch musste Vernatius Emeka eine Konterchance der Heimelf entschärfen, auf Kosten einer gelben Karte.

Nun häuften sich die Chancen für Bad Ems die nun klar besser im Spiel waren. Zwei ganz dicke Möglichkeiten folgten in der 62. Minute. Kurz nach einem weiteren Wechsel für Osterspai konnte dann in der 65. Minute Andreas Stoffels ein Missverständnis in der Osterspaier Abwehr zum 2 : 0 ausnutzen. Endlich einmal führte der VfL Bad Ems mit 2 Toren. Diese Führung wollte sich der VfL Bad Ems natürlich nicht mehr nehmen lassen und die Gäste spielten nun klug weiter. Als in der Schlussphase die Gastgeber hinten aufmachten, um alles oder nichts zu spielen, ergaben sich weitere sehr gute Möglichkeiten. Andreas Stoffels hatte 2 sehr gute Chancen. Am Ende siegte ein von Trainer Kay Ludwig gut eingestellter VfL Bad Ems völlig verdient auf dem großen Osterspaier Hartplatz und nahm 2 sehr wichtige Punkte mit mach Hause.

Der VfL Bad Ems spielte mit: Jens Löhr, Kay Tups, Vernatius Emeka, Christian Thisse-Gemmer, Stefan Fuselbach, Andreas Stoffels, Christian Richter, Gökhan Acar, Etienne Kecskemeti, Darius Werner, Cosmin Lorin Laurentiu Ersatz: Antony Paucken, Francisco Wink Blas, Eduard Schweizer

 


 

Widrige Fahrt in den Westerwald endet mit 0 : 3 Niederlage!

SG Müschenbach – VfL Bad Ems  3 : 0  (2 : 0)

Im Winter sollte man eigentlich nicht mehr unbedingt in den Westerwald fahren und schon gar nicht zum Fußball spielen. Die Spieler des VfL Bad Ems und die wenigen Zuschauer fröstelten zunächst, ehe sie dann am Ende in einem Schneegewitter standen. Das Spiel hätte eigentlich ob dieser Zustände abgebrochen werden müssen. Aber da nur noch ca. 10 Minuten zu spielen waren lies Schiedsrichter Siegburger zu Ende spielen. Ein Problem war dann die Heimfahrt über schneebedeckte glatte Straßen. Gottlob sind alle heil angekommen auch wenn der ein oder andere sein Auto stehen lassen musste.

Aber zum Spiel:  Nach einer kurzen Abtastphase übernahm zunächst Müschenbach das Kommando. Der VfL Bad Ems spielte da vielleicht zu verhalten und vorsichtig. Man konnte auch sehen, dass die Mannschaft mehr Probleme mit Hartplatz hatte als die Einheimischen.

Beim VfL Bad Ems wurden einige Male wieder riskante Bälle hinten heraus gespielt. Und so musste man einige Male mit großem Einsatz dieses Risiko ausbügeln. Eine solche Situation führte dann in der 11. Minute zu einem Freistoß in aussichtsreicher Position vor dem Bad Emser Tor und durch einen Freistoß von Maximilian Mies gingen die Gastgeber mit 1 : 0 in Führung. Das gab ihnen weitere Sicherheit und sie bestimmten nun das Spiel deutlich. Ein paarmal hatte der VfL Bad Ems noch Glück, doch in der 28. Minute gingen die Gastgeber dann gar mit 2 : 0 in Führung, auch wenn das Tor aus reichlich abseitsverdächtiger Position fiel, zählte es. Das war nun schon wieder eine schwere Bürde für den VfL Bad Ems.

Und den bis dahin verdienten und sicheren Vorsprung nahmen die Gastgeber dann auch mit in die Kabine.

In der zweiten Hälfte sah man plötzlich einen besser eingestellten VfL Bad Ems. Nun spielte man gut mit und gewann sogar die Oberhand. Ein Schuss von Cosmin Laurentinu konnte der sehr gute Torwart der Gäste gerade noch mit den Fingerspitzen eine andere Flugbahn geben sonst wäre das der Anschlusstreffer gewesen. Und der VfL Bad Ems blieb weiter am Drücker. Hatte weitere sehr gute Möglichkeiten zur Ergebnisverbesserungen und erzielte eine Serie von Eckbällen. Der VfL Bad Ems war nun dran. Was fehlte war ein Stürmer der die Chancen die sich ergaben auch konsequent genutzt hätte. Und wer weiß wie es gelaufen wäre, wenn dort der Anschlusstreffer gelungen wäre. Erst die letzte viertel Stunde kamen die Gastgeber wieder etwas besser auf.

Und dann begann das schon am Anfang beschriebene Schneechaos.  Wie eine weiße Wand kam der Schnee, ich hatte so was noch nie gesehen und nur binnen weniger Minuten war nur noch Schnee zu sehen. Keine Sicht mehr für die Torhüter, kein Stand mehr für die Spieler. Und die Flutlichtanlage war auch nicht die beste, denn besonders in den Torräumen war es doch recht dunkel. So musste dann der VfL Bad Ems im dichten Schneetreiben auch noch das 0 : 3 hinnehmen, was aber auch nichts mehr machte, da das Spiel da schon entschieden war. So rutschte der VfL Bad Ems nun auf den letzten Platz der Tabelle und hat erstmals die Rote Laterne inne.

Und in einer Woche geht es wieder auf den Hartplatz nach Osterspai, zu der jetzt ausgerechnet erstarkten SG Osterspai die in letzter Zeit doch mit recht guten Ergebnissen aufhorchen ließ. Das wird sehr schwer für den VfL Bad Ems, da soll man sich nichts vormachen. Wenn der VfL Bad Ems dort wieder verhalten und abwartend spielt, werden die Punkte in Osterspai bleiben. Die Devise kann nur heißen mit Mut und  Zug zum Tor der Kombinierten vom Rhein, Auch sollte öfter einfach der Abschluss gesucht werden, Für den VfL Bad Ems ist es höchste Zeit, dass die Saison zu Ende geht, denn man hat doch inzwischen einige Ausfälle zu beklagen.

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Jens Löhr, Kay Tups, Darius Werner, Stefan Fuselbach, Vernatius Emeka, (ab 69. Marco Jockel), Christan Richter, Franciso Wink-Blas, (ab 59. Christian Thisse Gemmer),  Antony Paucken, Andreas Stoffels, Cosmin Lorin Laurentiu, Gökhan Acar


Ein sehr gutes Ergebnis gegen den Spitzenreiter

VfL Bad Ems  - SG Ellingen  1 : 1 (0 : 0)

Nicht wieder zu erkennen war der VfL Bad Ems gegenüber den letzten Spielen im Spiel gegen den Spitzenreiter SG Ellingen. Zum Schluss stand unter dem Strich ein aus Ellinger Sicht glückliches Unentschieden und nur 4 Minuten fehlten dem VfL Bad Ems zur absoluten Sensation,

Endlich einmal ohne große Schnörkel, Rück- und Querpässe wurden die Bälle dieses Mal konsequent aus der Abwehr heraus gespielt. Und im Angriff versuchte der VfL Bad Ems auch endlich einmal schnell zum Abschluss zu kommen. Zwar hieß die Aufgabe erst einmal den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen und das gelang recht gut. Mit Johann Imgrund hatte man aber nur eine Sturmspitze, der aber machte seine Sache recht gut – verzögerte immer wieder und ermöglichte so seinen Mitspielern ein Nachrücken.

In der 18. Minute gab es dann die erste Großchance für den VfL Bad Ems, doch der Ball von Christian Richter ging knapp über das Tor. Der Spitzenreiter kam nicht richtig ins Spiel, weil der VfL Bad Ems die Räume eng machte und auch immer selbst etwas versuchte. Das Spiel verlief nun absolut ausgeglichen.

Der VfL Bad Ems hatte sogar die besseren Gelegenheiten, vielleicht aber auch den Vorteil, dass man mit dem Wind spielte.

In der 38. Minute hatte Johann Imgrund eine weitere  gute Gelegenheit doch der Ball strich knapp über das Gehäuse. Dann war erst einmal Halbzeit und der VfL hatte bis dahin schon einmal gut gespielt.

Im Tor stand mit Jens Löhr ein neuer Torwart, den man noch die Woche über spielberechtigt gemacht hatte. Der etatmäßige Keeper Alexander Werner laboriert mit Leistenproblemen, Und Jens Löhr, der zuletzt in Hadamar spielte, aber jetzt länger nicht mehr, wirkte sehr ruhig, was auch auf seine Vorderleute ausstrahlte. Er hatte allerdings auch kaum etwas zu tun, denn die VfL Abwehr war sehr aufmerksam und lies so gut wie nichts zu,

Auch in der 2. Halbzeit spielte der VfL Bad Ems erstaunlich gut mit, Und hatte wiederum in der 58. Minute die nächste große Chance in Führung zu gehen, Ab der 70. Minute erhöhte sogar der VfL Bad Ems den Druck und kam immer wieder gefährlich vor das Tor. Zwar hatte auch Ellingen jetzt eine Chance aber der Schuss ging doch weit über das Tor, In der 79. Minute nahm dann Etienne Kecskemeti einen abprallenden Ball schön an und sein platzierter Schuss landete plötzlich im Tor zum 1 : 0 für den VfL Bad Ems und das war nicht einmal unverdient. Jetzt lag die Sensation in der Luft. Doch die Hoffnung auf einen überraschenden Dreier wurde in der 82. Minute jäh zerstört. Als gar nichts mehr ging jagte der Ellinger Luan Muriqi einfach mal kurz hinter der Mittelline auf das Tor. Und mit dem nun doch starken Wind nahm der Ball viel Fahrt auf. Torhüter Jens Löhr hatte Probleme mit dem Flatterball riss zwar noch die Fäuste hoch, doch zu spät, der Ball landete im Bad Emser Tor.  Bis zum Schlusspfiff passierte nichts mehr und so gab es dann am Ende eine Punkteteilung. Weil es aber durch den einzigen Schuss auf das Emser Tor fiel, war man am Ende doch etwas traurig über 2 verlorene Punkte, Und für die Gäste war diese Unentschieden doch recht glücklich,

Aber so wie im heutigen Spiel sollte der VfL Bad Ems auch die nächsten Spiele angehen. Kampstark, Engagiert und ohne Schnörkel.

Am kommenden Wochenende wird es nicht leichter, denn dann geht es zur SG Müschenbach. Das wird zwar wieder schwer aber wenn die Mannschaft so auftritt wie diese Woche, ist auch dort etwas „drin“,

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Jens Löhr, Kay Tups, Stefan Fuselbach, (ab 81.Min Christian Peter Knoll), Vernatius Emeka, Antony Paucken, (ab 82. Marco Jockel),  Christian Richter, Gökhan Acar, Johann Imgrund, (ab 80. Min Andreas Stoffels),  Etienne Kecskemeti, Darius Werner, Lorin Cosmin Laurentiu.

 

VfL Bad Ems erlebt in Wirges ein Debakel

Spvgg EGC Wirges – VfL Bad Ems   6 : 0  (2 : 0)

Einen herben Rückschlag musste der VfL Bad Ems bei seinem Auswärtsspiel in Wirges bei der dortigen 2. Mannschaft hinnehmen.  Hiermit bleibt die Mannschaft weiterhin in akuter Abstiegsgefahr.

Eigentlich nur die ersten 30 Minuten konnte der VfL Bad Ems in Wirges auf dem Kunstrasenplatz dagegen halten. Und auch schon in dieser Phase gelang es dem VfL Bad Ems kaum einmal den Gegner wirkungsvoll unter Druck zu setzen. Die größte Chance hatte noch Darius Werner, einer der bestem beim VfL Bad Ems, als er einen Kopfball in aussichtsreicher Position über das Tor setzte,

In der 33. Minute prallte dann ein scharf geschossener Ball so unglücklich von Vernatius Emeka ab, so dass Wirges den Ball nur noch einschieben musste 1 : 0.

Die Einheimischen erhöhten nun noch den Druck. Und beim VfL Bad Ems schlichten sich wieder Fehler im Spiel ein. Unverständlich, warum in dieser Phase in der Abwehr immer noch mit riskanten Querpässen agiert wurde statt den Ball einmal konsequent aus der Gefahrenzone zu befördern. Und so war es auch gar nicht verwunderlich, dass in der 43. Minute gar mit den 2 : 0 schon etwas wie eine Vorentscheidung fiel.

Lieder musste Alexander Werner in Halbzeit 2 verletzungsbedingt seinen Platz im Tor räumen. Da man unverständlicherweise keinen 2. Torwart dabei hatte, rückte Vernatius Emeka ins Tor. Keine gute Entscheidung, denn der ansonsten so kampfstarke Spieler präsentierte keine Torwartqualitäten, denn bereits in der 51 Minute landete der Ball zum 3 : 0 im Tor des VfL , der in dieser Phase vollständig einbrach. In der 56. Minute lies dann gar das 4 : 0 schlimmes erwarten. Und wiederum nur 5 Minuten später hieß es dann sogar 5 : 0.

Die Gastgeber konnten nun sogar im Gefühl des sicheren Sieges ihre besten Spieler eine Pause gönnen. Dennoch fiel in der 78. Minute noch das 6 : 0,

Erst ganz zum Schluss hatte der VfL Bad Ems dann noch die ein oder andere Chance zumindest den Ehrentreffer zu erzielen, nachdem Wirges nun etwas unkonzentriert agierte.

Mit dieser doch recht deutlichen Niederlage bleibt der VfL Bad Ems weiterhin in akuter Abstiegsgefahr. Jetzt kommt am nächsten Wochenende auch noch mit der SG Ellingen der Spitzenreiter der Liga nach Bad Ems. Wie man es gegen Ellingen machen muss, zeigte der andere Rhein-Lahn Vertreter SG Osterspai mit einen respektablen 1 : 2 in Ellingen.

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Alexander Werner (ab 46. Antony Pauken), Kay Tups, Vernatius Emeka, Darius Werner, Stefan Fuselbach, (ab 63, Min Cosmin Lorin Laurentiu), Christian Thisse-Gemmer, Christian Richter, Gökhan Acar, Etienne Kecskemeti, Johann Imgrund, (ab 82, Min Franciso Wink Blas, Andreas Stoffels.


War es der Befreiungsschlag?  VfL Bad Ems beendet Negativserie mit einem 4 : 1 gegen Puderbach

VfL Bad Ems – SG Puderbach   4 : 1  (3 : 1)

Nach einer richtig fetten Niederlagenserie mit einer zuletzt total verunsicherten Mannschaft hat der VfL Bad Ems heute wieder einen Schritt nach vorne und in die richtige Richtung gemacht. Im vorgezogenen Spiel am Mittwoch konnte endlich mal wieder ein Sieg eingefahren werden und sogar ein recht deutlicher.

Der  Trainer des VfL Bad Ems, Kay Ludwig  hatte wieder die Fußballschuhe geschnürt um das Spiel auf dem Platz besser zu ordnen, was auch ein Mosaikstein zum Erfolg war.

Es war klar zu erkennen, dass der VfL Bad Ems endlich die Spielweise umgestellt hatte und mehr langen Bällen in die Spitze operierte. Und das brachte deutlich erkennbar Gefahr für den Gegner. Schon in der Anfangsphase konnten VfL Spieler die langen Bälle annehmen und für Gefahr sorgen.

So war dann auch nach dem gleichen Muster in der 9. Minute Andreas Stoffels durch und er konnte nur noch durch den herauseilenden  Torhüter im Strafraum zu Fall gebracht werden. Das war Elfmeter und hätte auch eigentlich die Rote Karte für den Puderbacher Keeper sein müssen. Aber der Schiedsrichter beließ es bei einer mündlichen Ermahnung. Den fälligen Elfmeter verwandelte Andras Stoffels sicher zum 1 : 0 für den VfL Bad Ems. In der 22. Minute gab es einen Eckball für den VfL Bad Ems und Christian Richter stand genau richtig am langen Pfosten und schob den von Kay Tups verlängerten Ball zum 2 : 0 ein.  Man merkte deutlich, dass dies für den VfL Bad Ems eine gute und neue Situation war.

Es gab allerdings  nach wie vor einige Unsicherheiten in der Mannschaft des VfL Bad Ems und es war deutlich zu merken dass die Angst umgeht. Puderbach hatte zunächst eine Großchance für ein Tor, vergab diese aber fahrlässig.  In der 33. Minute konnten  die Gäste den Anschlusstreffer erzielen und es stand plötzlich nur noch 2 : 1. Zum Glück währte dieser Zustand nur 3 Minuten, denn fast im Gegenzug konnte wiederum Andreas Stoffels mit seinem 3 : 1 den alten Abstand wieder herstellen. Und so ging es dann auch in die Pause.

In Halbzeit zwei war  dann der SG Puderbach anzumerken, das sie hier doch noch etwas mitnehmen wollten. Sie machten plötzlich mehr Druck. Aber der VfL Bad Ems erkämpfte sich dann doch wieder ein leichtes Übergewicht. Wenn auch bei weitem nicht alles gelang und auch noch Sand im Getriebe war, so war doch innerhalb der VfL Mannschaft eine gute Kämpferische Einstellung erkennbar. In der 70. Minute konnte dann der eingewechselte Antony Pauken dem Puderbacher Torwart im Strafraum den Ball abluchsen und erzielte das 4 : 1. Jetzt sah es gut aus für den VfL Bad Ems, obwohl sich die Gäste sich bis zum Schluss nicht aufgaben.

Je näher man dem Schlusspfiff beim Stande von 4 : 1 kam, desto klarer wurde es, dass der VfL Bad Ems endlich wieder einen Dreier machen würde und so kam es auch schließlich.

Der VfL spielte mit: Alexander Werner, Kay Tups, Vernatius Emeka, (ab 88. Min Christian Thisse Gemmer), Kay Ludwig, (ab 73. Min Julian Bär), Darius Werner, Andreas Stoffels, Gökhan Acar, Christian Richter, Etienne Kecskemeti, Cosmin Lorin Laurentiu, Johann Imgrund (ab 62 Min .Anthony Paucken)


Wie befürchtet - eine weitere Niederlage!

VfL Bad Ems – VfB Linz  2 : 5  (0 : 2)

Wie schon befürchtet ist der VfL Bad Ems in der neuen Klasse, der Bezirksliga Ost jetzt ganz unten angekommen und ist als vorletzter erstmals auf die Abstiegsplätze gerutscht. Das Gefühl ist durchaus nicht neu beim VfL Bad Ems, denn als sogenannte Fahrstuhlmannschaft befand man sich schon oft in den letzten Jahren in dieser Situation. Und plötzlich hält die allgemeine Verunsicherung Einzug und man verliert auch Spiele, die man sonst gewonnen hätte.

Blinder Aktionismus ist aber aufgrund der Niederlagenserie nicht angezeigt. Unsere Spieler und auch die Zuschauer müssen da durch. Es war von vorneherein klar, dass der Verein nicht die finanziellen Möglichkeit hat, die einige andere Vereine aus dem Westerwald haben. Entweder die Mannschaft schafft es – oder es hat eben am Ende wieder einmal nicht für die Bezirksliga  gereicht. Aber noch ist ja nicht alle Tage Abend. Und es ist ein Trost, dass irgendwann jede Serie zu Ende geht. Wichtig ist nur, dass die Zuschauer erkennen können, dass die Mannschaft auf dem Platz kämpft und gewinnen will.

Kurz zum Spiel:  Der VfB Linz zeigte von Anfang an, dass das Unentschieden gegen Osterspai nur ein Ausrutscher gewesen sein sollte. Gleich von Beginn an sah sich der VfL Bad Ems in die eigene Abwehr gedrückt. Zu eigenen Angriffen kam man zunächst so gut wie nicht. Die Gäste machten viel Druck. In der 9. Minute vereitelte Torhüter Werner noch eine gute Chance mit einer guten Reaktion. Im weiteren Verlauf des Spieles sollte sich aber herausstellen, dass der Bad Emser Torwart einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte.

In der 15 Minute sah er beim 0 : 1 nicht gut aus als er die kurze Ecke nicht zumachte.

In der folgenden Phase kam der VfL Bad Ems so gut wie gar nicht zu seinem Spiel. so stark war der Druck der Gäste. Und gab es mal eine Chance, wurde diese vergeben. In der 31. Minute folgte dann konsequent das 0 : 2 durch Mario Seitz, als man den Ball nicht aus der Gefahrenzone herausbringen konnte.

Dann musste auch noch Julian Bär verletzungsbedingt gewechselt werden. Für ihn kam Vernatius Emeka.

In der zweiten Halbzeit gab es zunächst viel Hoffnung auf eine Wende des Spieles Der an diesem Tag noch gute Etienne Kecskemeti erzielte in der 46. Minute plötzlich den 1 : 2 Anschlusstreffer. Doch wer an eine Aufholjagd glaubte wurde jäh enttäuscht denn nur 2 Minute später stellte Ramovic  den alten Abstand mit dem 1 : 3 wieder her. In der 61. Minute fiel mit dem 1 : 4 die endgültige Entscheidung. Da war es schon egal, dass Torhüter Werner nochmals alt aussah als er den Ball wegschlagen wollte aber nur in den Rasen trat – und  solche Fehler werden in der Bezirksliga sofort bestraft. – 1 : 5. Erneut durch Ramovic.  

Im Gefühl des sicheren Sieges würden die Gäste etwas nachlässig. Die nutzte der eingewechselte Andreas Stoffels mit den 2 : 5 als Ergebnisverbesserung.

Jetzt wird es natürlich im reinen Kellerduell der beiden Neulinge VfL Hamm und VfL Bad Ems nächsten Sonntag richtig schwer. Der VfL Bad Ems geht gleich einem angeschlagenen Boxer in dieses Spiel – aber es heißt auch immer, dass angeschlagene Boxer besonders gefährlich sind.- Die Mannschaft sollte alles ausschalten und so spielen als sei es der erste Spieltag in der Saison. Und die Hoffnung stirbt  ja bekanntlich zuletzt. 

Der VfL Bad Ems spielte mit: Andreas Werner, Julian Bär (ab 31. Vernatius Emeka), Christian Thisse-Gemmer, Stefan Fuselbach (ab 60. Min. Cosmin Lauentiu)  Kay Tups, Antony Paucken, Christian  Richter, Etienne Kecskemeti, Gökhan Acar, Johann Imgrund.


Diese Niederlage tat richtig weh!

TUS Montabaur – VfL Bad Ems  4 : 1 (0 : 1)

In einem vorgezogenen Spiel standen sich TUS Montabaur und der VfL Bad Ems gegenüber, Der VfL Bad Ems hatte sich viel vorgenommen und wollte endlich einmal wieder punkten.

Aber daraus wurde nichts und der VfL Bad Ems muss sich ganz deutlich auf den Abstiegskampf  in der Liga einstellen. Der Kontakt zum sichern Mittelfeld ist erst einmal abgerissen.

Dabei begann der VfL Bad Ems bei gutem aber feuchtem Herbstwetter erst einmal gar nicht so schlecht. In den ersten 45 Minuten bestimmten die Gäste aus Bad Ems das Spiel. Die Gastgeber zeigten sich nach dem Sieg in Osterspai zwar engagiert aber auch oft viel zu hektisch. Viel zu oft waren sie auch im ständigen Gespräch mit dem Schiedsrichter, an dem es aber gar nichts auszusetzen gab.

Erst mit dem Fortgang des Spieles kamen Gastgeber besser auf Touren. In der 30 Minute lief ein guter Angriff des VfL Bad Ems ein schöner Pass von Stefan Fuselbach konnte Johann Imgrund unhaltbar zum 0 :1 verwerten. Dann geschah aber nichts mehr Nennenswertes. Vor allem vergaß der VfL Bad Ems weiter Druck zu machen und in dieser Phase nachzulegen. Die Gastgeber schossen und spielten sich so langsam warm.

In der 2. Hälfte verlor der VfL Bad Ems mehr und  mehr den Faden. Keine gute Körpersprache  mehr  und den von Minute zu Minute stärker werdenden Gastgebern hatte man nichts mehr entgegen zu setzten.

Vor allen ging plötzlich jeder 2. Ball verloren. Bis in die 67. Minute hielt der VfL Bad Ems noch das Ergebnis, es kam aber kaum noch ein nennenswerter Angriff zustande. Die TUS Montabaur, die nun merkten dass hier etwas ging wurde immer druckvoller. Sie benötigten dennoch einen Elfmeter in der 67. Minute um den 1 : 1 Ausgleich zu erzielen. 

Und das gab ihnen weiteren Auftrieb. Beim VfL Bad Ems gelang dagegen so gut wie gar nichts mehr. Die Folge:  in der 70. Minute sogar das 2 : 1 für die Gastgeber nachdem deren Spieler nicht- oder zu spät angegriffen wurde. Binnen 3 Minuten hatten die Gastgeber das Spiel gedreht. Und nun spielten sie mit weiterem Elan, während beim VfL die Beine schwer wurden und eigentlich gar nichts mehr gelang. Daran änderten auch die 3 Auswechslungen beim VfL Bad Ems nichts.

Man hatte zwar noch ein paar Freistöße in aussichtsreicher Position, die aber allesamt kläglich vergeben wurden. Es war nun das Spiel der Einheimischen, die dann auch in der Folge in der 81. Minute sogar mit 3 :1 in Führung gingen.  Im Gefühl des nun sicheren Sieges wurden die Gastgeber immer stärker im gleichen Maße der VfL Bad Ems immer schwächer. In der Nachspielzeit glückte dann sogar dem TUS Montabaur noch das 4 : 1 und dabei sah auch Torhüter Alexander Werner nicht gut  aus.

Dies war eine Niederlage die richtig weh tat, weil sie gegen eine Mannschaft „von unten“ passierte. Jetzt muss sich der VfL Bad Ems in der nächsten Zeit auf den klaren Abstiegskampf  einstellen. Und der geht nicht mehr nur mit Schönspielerei, sondern es muss der Gegner auch mal niedergekämpft werden. So wie es an diesem Abend die TUS Montabaur  vormachte.

Und nun kommt am  nächsten Sonntag mit dem VFB Linz wieder eine Spitzenmannschaft. Dann muss der VfL Bad Ems ein anderes Gesicht zeigen um eine richtige Niederlagenserie zu vermeiden. Auch wenn das sehr schwer wird.

Der VfL Bad Ems spielte mit: Alexander Werner, Kay Tups, Stefan Fuselbach, Julian Bär, Cosmin  Lorin Laurentiu, (ab 82. Vernatius Emeka); Etienne Kecskemeti, Andreas Stoffels, Cristian Richter (ab. 83. Darius Werner), Antony Pauken, Gökhan Acar, Johann Imgrund  (ab 78. Marco Jockel)

 


Auch gegen den SV Windhagen ohne Sieg und ohne Tor!

VfL Bad Ems – SV Windhagen  0 : 3  (0 : 2)

Im dritten Spiel in Folge gegen eine Spitzenmannschaft war es letztlich das gleiche wie in den beiden vorhergehenden Spielen. Eine weitere Niederlage und wieder kein Tor. Dabei hatte sich der VfL nach zwei guten Vorstellungen trotz Niederlagen in den letzten 2 Spielen vorgenommen, dieses Mal selbst ein Tor zu machen und einmal in Führung zu gehen. Aber dieses Vorhaben wurde bereits nach nur 4 Minuten Geschichte. Denn im Zweikampf im Strafraum foulte Vernatius Emeka seinen Gegenspieler und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Diese Chance zur frühen Führung ließ sich der Windhagener Alexander Alt nicht nehmen und machte damit alle guten Vorsätze des VfL Bad Ems erst einmal zunichte. In der Folge entwickelte sich wieder ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams, auch wenn der Tabellenzweite etwas Konstruktiver wirkte. Dennoch versuchte der VfL Bad Ems alles den Ausgleich zu  erzielen. Es gab eine kleine Eckballserie und Johann Imgrund vergab aus aussichtsreicher Position. Ein Ball wurde dann auch noch für den bereits geschlagenen Gästetorhüter von der Linie gekratzt.

In der 35. Minute erfolgte dann eine folgenschwere Fehlentscheidung des Schiedsrichters, als er eine klare Abseitsposition der Gäste nicht pfiff. Und der Querpass des Abseitsverdächtigten Gästespielers führte zum 0 : 2 durch Berghof.

Leider wieder 2 Tore Rückstand und  jetzt würde es erneut schwer für den VfL Bad Ems wieder ins Spiel zurück zu kommen, denn auch die Gäste blieben durchaus gefährlich. Kurz vor der Pause noch ein Elfmeterreife  Foul an Elia Brustolon, doch hier blieb der Pfiff aus. Mit einem 0 : 2 Rückstand wurden die Seiten gewechselt.

Während in Hälfte zwei die Gäste  sich erst einmal auf Sicherung des Ergebnisses Konzentrierten, wollte der VfL Bad Ems den schnellen Anschlusstreffer. Aber dies war gegen eine gut stehende Gäste Elf nicht so einfach. Der VfL war durchaus nicht Chancenlos, jedoch zögerte man doch oft zu lange mit dem Torschuss, so dass immer wieder ein Gegenspieler einen Fuß oder ein anderes Körperteil dazwischen bringen konnte. So wurden selbst klarste Chancen liegen gelassen. Wie man es macht zeigten die Gäste in der 59. Minute. Christopher Alt fing ein Ball des VfL Bad Ems ab und strebte mit schnellen Schritten alleine Richtung Tor. Knallhart vollendete er zum 0 : 3 und sorgte damit eigentlich für die Entscheidung. Zwar mühte sich der VfL Bad Ems bis zum Schluss aber man brachte den Ball einfach nicht im Gehäuse unter. Und es wurde auch nichts mit einem Tor zum Abschluss durch Elia Brustolon. Zum zweiten Mal an diesem Nachmittag rettete ein Gästespieler in letzter Sekunde auf der Linie.

Doch es  wurde es am Ende erneut eine 0 : 3 Niederlage und der VfL Bad Ems ist nun 270 Min ohne Tor. Am Freitag bereits muss man zur TUS Montabaur reisen, gegen einen vermeintlich leichteren Gegner. Doch äußerste Vorsicht ist angesagt, denn die Westerwälder gewannen zuletzt gegen Osterspai. Eine bessere Chancenverwertung wird vonnöten sein, sonst könnte die TUS Montabaur bei einem Sieg am VfL Bad Ems vorbeiziehen.

Der VfL Bad Ems spielte gegen SV Windhagen mit: Alexander Werner,  Vernatius Emeka, (69. Min Stefan Fuselbach), Julian Nicolas Bär, Kay Tups, Eduard Schweizer, Andreas Stoffels, (ab. 73. Min Marco Jockel), Cosmin Lorin Laurentiu, Gökahn Acar, Christian Richter, Johann Imgrund, (ab 43. Antony Pauken),  Elia Brustolon.

 

Spitzenreiter siegt auch in Bad Ems!

VfL Bad Ems – SG Westerburg  0 : 3  (0 : 3)

Dass es sehr schwer würde, war von vorneherein klar, denn die SG Westerburg ist derzeit in der Bezirksliga Ost das Maß aller Dinge. Und auch der VfL Bad Ems konnten die Mannschaft aus dem Westerwald nicht stoppen.

Dabei sah der VfL Bad Ems trotz des letztlich deutlichen 0 : 3 gegen die Westerwälder gar nicht so schlecht aus und dem VfL wurde immerhin vom Gegner bescheinigt der unangenehmste Gegner gewesen zu sein. Und der Neuling von der Lahn zeigte trotz dem 0 : 3 ein gutes Spiel. Nur waren die Gäste eben sehr effektiv.

Die Mannschaft von der Lahn begann sehr gut und trat selbstbewusst gegen den Spitzenreiter auf. Der VfL Bad Ems  hatte sogar die erste gute Chance und in der 5 Minute konnte Wolf einen Schuss  von Johann Imgrund nicht festhalten und der Nachschuss von Elia Brustolon landete  gar im Tor der Gäste. Aber der Torschütze hatte im Abseits gestanden.

Die Gäste versuchten es immer wieder mit langen Bällen in die Spitze denen dann die Stürmer energisch nachsetzten. So auch in der 11. Minute als der Westerburger Stürmer Gläser am schnellsten reagierte und tauchte plötzlich alleine vor Alexander Werner auf. Zwar wurde er noch zur Seite abgedrängt aber der Ball fand dennoch den Weg ins Tor des VfL Bad Ems. Das Spiel war nun völlig offen. Beide Mannschaften lieferten sich in dieser Phase einen Schlagabtausch. Gefahr gab es auch immer wieder durch den Torhüter der Gäste der derart lange Abstöße produzierte, dass es Vorlagen für die Stürmer seines Teams waren. In der 32. Minute dann das Tor des Tages in eine Flanke lief Matthias Wengerohr wuchtig hinein und aus 16 Meter landete sein Sonntagskopfball im Tor des VfL Bad Ems. 2 : 0. Der Vorbereiter hier wie auch beim ersten Tor war Mario Wasna.

Dies verunsicherte nun die Heimelf doch etwas und sie begegneten dem Gegner fortan mit mehr Respekt. Die letzte Viertelstunde gehörten dann auch den Gästen, der VfL Bad Ems musste das 0 : 2 erst mal verkraften.

Man richtete sich schon zum Pausentee als David Gläser allerdings aus sehr abseitsverdächtiger Position sogar das 3 : 0 erzielte. Drei Tore in Halbzeit eins war der VfL Bad Ems keinesfalls schlechter und dennoch war das Spiel da  fast schon entschieden.

Die Mannschaft von Kay Ludwig gab sich aber trotz dem klaren Rückstand nicht auf und begann in Halbzeit 2 wieder sehr engagiert. Aber selbst gute Gelegenheiten konnte der VfL Bad Ems in der Phase nicht nutzen, vielleicht wäre ja dann noch was drin gewesen. Die größeren Spielanteile hatte nun die Heimelf, während die Gäste sich eher abwartend hinten rein stellten. Mit einem 3 : 0 Polster auch nicht unverständlich. Aber selbst die besten Gelegenheiten wurden meist eine Beute des sehr starken Torhüters der Gäste, Carsten Wolf. Der VfL Bad Ems mühte sich redlich, hatte er aber schwer sich gegen die auch körperlich starken Gäste durchzusetzen. Und die lauerten auf Konter. Auch Alexander Werner wurde geprüft, reagierte aber gut und drehte den Ball über die Latte.

Genauso konnte sich Torhüter Wolf an diesem Tag nicht über Arbeit beklagen, doch selbst bei den allerbesten Situationen des VfL Bad Ems war er noch mit der Fingerspitze dran.

Leider wurde dem VfL Bad Ems auch ein klarer Elfmeter versagt aber das Foul das klar im Strafraum stattfand verlegte der Schiedsrichter außerhalb des Strafraumes.

In der 82. Minute gab es noch eine Großchance für den VfL Bad Ems als man es nicht schaffte im vielbeinigen Gewühle den Ball im Tor unter zu bringen.

Aufgrund der mehr als effektiven Ausbeute wurde es ein verdienter Sieg der Gäste, wenngleich ein gut spielender VfL Bad Ems deutlich unter Wert geschlagen wurde.

Die 2. Heimniederlage ist zwar schade für den VfL Bad Ems aber sie passierte gegen einen starken Gegner und es heißt nach vorne blicken Leben und Fußball geht weiter.

Der VfL Bad Ems spielte mit: Alexander Werner, Kay Tups, Andreas Stoffels, (ab 69. Min Christian Thisse-Gemmer Antony Pauken, Christian Richter, Gökhan Acar, Johann Imgrund, (ab 73. Cristian Peter Knoll, Julian Nicolas Bär, Etienne Kecskemeti,  Cosmin-Lorin Laurentiu,  Elia Brustolon.

 

 

 


Verdienter Auswärtssieg in Berod!

SC Berod-Wahlrod  - VfL Bad Ems  1 : 2 (1 : 1)

Einen wirklich guten Auftritt muss man dem VfL Bad Ems im 2. Auswärtsspiel in Folge bescheinigen.  Ganz anderes als gegen Wissen, nämlich viel Couragierter und mit mehr Selbstvertrauern trat der VfL Bad Ems beim Vorjahresdritten an.

Beim VfL Bad Ems fehlten noch Kay Tups, Vernatius Emeka, Darius Werner, Christian Peter Knoll. Erstmals dabei Neuzugang Cosmin Lorin Laurentinu, der gleich im ersten Meisterschaftsspiel seine Qualität unter Beweis stellte.

Der VfL Bad Ems begann sofort mit schnellen Angriffen Richtung Tor der Gastgeber, die sich erst mal verwundert zeigten über die forschen Gäste. Schon in der 5. Minute tauchte Elia Brustolon völlig frei vor dem Tor von Berod auf, rutsche jedoch auf dem sehr nassen Rasen etwas weg. Eigentlich waren die Gäste in Halbzeit eins die spielbestimmende Mannschaft.

Der VfL Bad Ems sorgte immer wieder für Gefahr. Von den Gastgebern waren außer 2 verzogenen Freistößen nicht so viel zu sehen, In der 18. Minute war dann wie so oft Elia Brustolon auf und davon und drang in den Strafraum ein. Dieses Mal liest er dem Beroder Schlussmann keine Chance 0. 1 in der 18. Minute. Und der VfL Bad Ems blieb weiter dran, wollte mehr und hatte weiterhin ein leichtes Übergewicht.

In der 34. Minute gab es dann ein einmal ein kurzes und seltenes Missverständnis in der VfL Abwehr und schon erzielten die Gäste den Ausgleich.

Dies gab ihnen neuen Mut und ab jetzt wurde dann auch Berod stärker. Es blieb bis zur Halbzeit beim 1 : 1

Auch die 2. Hälfte mussten die unentwegten ca. 50 Zuschauer in den strömenden Regen ertragen. Und was die Gastgeber zeigten war auch nicht zum Erwärmen. Zwar war nun zur Beginn der 2 Hälfte das Spiel ausgeglichener aber Berod machte nur bedingt Druck, Immer wieder versuchte auch der VfL Bad Ems Nadelstiche zu setzen und blieben somit gefährlich. Im weiteren Verlauf des Spiels hatte dann wieder der VfL Bad Ems die Oberhand, In der 69. Minute war dann wieder einmal Elia Brustolon entwischt und wieder traf der Bad Emser Torjäger sicher zum 2 :.1.

Die Gastgeber versuchten nun die 3. Niederlage zu vermeiden und das Spiel wurde nun härter. Aber auch jetzt hielt der VfL Bad Ems dagegen. Ein Alleingang von Cosmin Laurentiu konnte nur mit einem Foul im Strafraum gebremst werden und der sehr gute Schiedsrichter Ralf Volk zeigte sofort auf den Punkt. Elia Brustolon wollte auch ein drittes Tor erzielen aber sein Elfmeter, nicht unplatziert konnte der Beroder Schlussmann mit einer tollen Parade zur Ecke abwehren. Somit war die Vorentscheidung noch vertragt.

In den Schlussminuten versuchten die Gastgeber noch einmal das Spiel zu wenden, aber auch der VfL Bad Ems wollte die endgültige Entscheidung. Lange 5 Minuten wurden noch nachgespielt dann war es vollbracht – der erste Auswärtssieg in der Bezirksliga und er ist nicht unverdient.  Der VfL Bad Ems hat bei 3 Spielen, davon immerhin 2 auswärts nun 6 Punkte auf dem Konto. Das sieht schon mal ganz gut aus.

Das nächste Spiel ist ein Heimspiel des VfL Bad Ems am 06.09.2015 gegen den Mitaufsteiger SG Elbert. Im Gegensatz zum VfL Bad Ems ist die SG Elbert nicht ganz so gut in die neue Liga gestartet, aber die Saison ist ja noch jung. Wenn der VfL Bad Ems wieder so gut auftritt wie in Berod, dann stehen auch die Chancen zu Hause gegen die SG Elbert gut.

 

Der VfL Bad Ems spielte gegen SC Berod-Wahlrod mit: Alexander Werner, Christian Thisse-Gemmer, Julian Bär, Gökahn Acar, Etienne Kecskemeti, Cosmin Lorin Laurentiu, Antony Pauken, Christian Richter, Andreas Stoffels, Johann Imgrund (ab 46. Marco Jockel) und Elia Brustolon


VfL Bad Ems verliert beim VfB Wissen!

VfB Wissen – VfL Bad Ems  4 : 1  (2 : 0)

In der Bezirksliga gab der VfL Bad Ems zum ersten Mal auswärts seine Visitenkarte ab. Eine der weitesten Fahrten stand gleich am 2 Spieltag bei einem der Favoriten VfB Wissen auf dem Programm. Beim VfL Bad Ems fehlten einige Spieler wegen Urlaub besonders in der 4 er Kette, Der VfB Wissen wollte schnell die Auftaktniederlage beim TUS Montabaur vergessen machen.

Im altehrwürdigen Dr, Grosse Siegstadion wirkte der VfL Bad Ems etwas zu ehrfürchtig und agierte zunächst etwas zu vorsichtig.. Der VfB Wissen ließ sich nicht lange bitten und übernahm schnell das Kommando auf dem Platz. Besonders Torben Wäschenbach und der ex Oberligaspieler Alexander Rosin sorgten immer wieder für Gefahr. Der VfL Bad Ems dagegen spielte etwas zu vorsichtig. In der 12 Minute führte dann eine Standardsituation zum 1 : 0 für die Gastgeber. Torben Rosin hatte den Freistoß ausgeführt und den Abpraller verwandelte dann der gleiche Spieler zum 1 : 0 in der 12. Spielminute.

Auch in der Folge blieben die größeren Spielanteile bei den Gastgebern. Der VfL Bad Ems wirkte als Neuling etwas zu brav in dieser Phase.

In der 24. Minute konnte dann Wissen nach einem unnötigen Ballverlust auf Bad Emser Seite erneut Kapital schlagen und Fation Fonig erhöhte auf 2 : 0.

Auch der VfL Bad Ems hatte durch Elia Brustolon und einem Fernschuss von Etienne Kecskemeti durchaus Chancen, die aber nichts einbrachten.

In der 2. Hälfte begann dann der VfL Bad Ems wesentlich engagierter und konnte in der Folge das Spiel offener gestalten. Um die 65. Minute herum wurden dann aber wieder die Gastgeber stärker. Nach einigen guten Aktionen des Bad Emser Schlussmannes Alexander Werner kam dann aber Alexander Rosin frei zum Schuss und nutzte dies eiskalt zur 3 : 0 Führung in der 71, Minute. Inzwischen war auch Marco Jockel für Christian Peter Knoll in Spiel gekommen (66 Min). Der lange Bad Emser Stürmer war es dann auch, der in der 77. Minute für den 3 : 1 Anschlusstreffer sorgte und wieder so etwas wie Hoffnung aufkeimen ließ. Und wer weiß was passiert wäre, wenn kurz darauf der ebenfalls eingewechselte Johann Imgrund getroffen hätte. Kurz danach zwang Elia Brustolon den Wissener Torhüter zu einer Glanzparade. Der VfL versuchte noch einmal alles, wollte das 2 : 3. Aber wie so oft, wenn eine Mannschaft drängt und die Abwehr entblößt passierte es in der Nachspielzeit noch, das Wissen auf 4 : 1 erhöhen konnte. Und der Torschütze war erneut Alexander Rosin. Das war auch zugleich das Endergebnis. Vielleicht fiel der insgesamt verdiente Sieg für Wissen um ein Tor zu hoch aus. Dem VfL Bad Ems bleibt anzuraten mutiger und mit mehr Körpersprache zu agieren. In technischer Hinsicht hat der VfL Bad Ems keinen Grund sich zu verstecken.

Bereits am Donnerstag und zwar schon früh um 18.30 wird das nächste Auswärtsspiel bei der SG Berod Wahlrod angepfiffen. Deshalb so früh, weil Berod/Wahlrod kein Flutlicht hat. Zwar hat der Vorjahresdritte die ersten Spiele überraschend verloren, doch der VfL Bad Ems sollte gewarnt sein. Das wird kein Spaziergang.

 

Der VfL Bad Ems spielte mit:  Alexander Werner, Christian Thisse-Gemmer, Julian Bär, Eduard Schweizer, Etienne Kecskemeti, Andreas Stoffels, Christian Richter, Antony Pauken, (ab 59. Johann Imgrund)  Gökhan Acar, Christian Peter Knoll, (ab 66. Marco Jockel), Elia Brustolon

 

 


Die ersten Punkte in der Bezirksliga Ost!

VfL Bad Ems – SG Osterspai  2 : 0  (0 : 0)

Der Bezirksliganeuling VfL Bad Ems konnte die ersten Punkte in der neuen Umgebung, der Bezirksliga Ost gutschreiben.

Getreu nach dem alten Sprichwort schlechte Generalprobe aber gute Premiere machte der VfL Bad Ems die etwas durchwachsene Vorbereitung im ersten Meisterschaftsspiel gegen die SG Osterspai vergessen.

Bereits am ersten Spieltag stand das Derby im Rhein-Lahn-Kreis an. Bei strömenden Regen wollten auf dem Kunstrasen immerhin noch 150 Zuschauer dieses erste Derby sehen.

Und der VfL begann engagiert und konzentriert, hatte  Vorteile in der ersten Halbzeit, Zwar blieben zwingende Situationen zunächst noch Mangelware aber es war zu erkennen, dass der VfL Bad Ems das Spiel bestimmte und auf das Tor des Gegners drückte.

In der 37. Minute war es dann fast passiert, denn Andreas Stoffels traf per aus aussichtsreicher Position nur den Pfosten. (Und  kurz vor der Halbzeit hatte Gökhan Acar noch eine gute Möglichkeit. So ging es dann aber mit dem 0 : 0 in die Halbzeit.

In der 2. Hälfte meldeten sich dann auch die Gäste zu Wort und fanden nun etwas besser ins Spiel. Hatten selbst die ein oder andere Chance. In der ersten viertel Stunde war das Spiel nun nahezu  ausgeglichen-

Es dauerte eine Zeitlang, ehe der VfL Bad Ems das Spiel wieder in den Griff bekam.  Vor allem mit dem agilen Elia Brustolon hatten die Gäste ihre liebe Not. Nach den ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit bekam der VfL Bad Ems das Spiel wieder besser unter Kontrolle.

In der 72. Minute war es dann  Elia Brustolon der mit einem strammen Distanzschuss aus gut 20 Metern den Ball im Tor unterbrachte und das   1 : 0 für den VfL Bad Ems bescherte. Nun spielte der VfL Bad Ems plötzlich wieder freier auf und versuchte nun mehr Druck zu machen.

Knapp fünf Minuten später nach seinem ersten Tor setzte dann wieder Elia Brustolon noch einen drauf. Mit einem Volley-Traumtor völlig unhaltbar ins lange Eck erzielte er die nun sichere 2 : 0 Führung. Das wollte sich der VfL Bad Ems nun nicht mehr nehmen lassen. Zwar hatte der VfL Bad Ems noch einmal Glück als 4 Minuten vor Schluss Vernatius Emeka für seinen schon geschlagenen Torwart per Kopf auf der Linie klären konnte. Überhaupt muss dem Bad Emser Oldi ein Kompliment gemacht werden, denn immer wieder war er rechtzeitig zur Stelle und schlug viele Bälle hinten raus.

Im Ganzen gesehen geht der Sieg des VfL Bad Ems in Ordnung und ist als verdient zu bezeichnen, da der VfL insgesamt mehr vom Spiel hatte. Es war wohl ein Sieg des Kollektivs auch, wenn neben dem 2-fachen Torschützen auch noch der A Jugendspieler Christian Peter Knoll erwähnt werden sollte, der ein gutes Spiel machte. Und auch noch ein Wort zu dem Schiedsrichter, Jens Bachmann mit seinem Gespann. Hier kann man einfach nur sagen das war eine Klasse Leitung des Spiels.

In der nächsten Woche steht bereits eine sehr weite Reise für den VfL Bad Ems an. Beim Topfavoriten VfB Wissen muss der VfL Bad Ems im Siegstadion antreten. Das wird für den VfL Bad Ems eine sehr schwere Aufgabe. Unlösbar ist sie allerdings nicht.

Der VfL Bad Ems spielte gegen Osterspai wie folgt:  Alexander Werner; Kay Tups, Vernatius Emeka, Stefan Fuselbach, (ab 84. Min Christian Thisse-Gemmer), Etienne Kecskemeti, Andreas Stoffels,  Antony Paucken, Christian Richter, Gökhan Acar, (ab 87. Marco Jockel)  Christian Peter Knoll und Elia Brustolon.


Super Erfolg für den Verein 2 Meistertitel !

Der VfL Bad Ems holt die Meisterschaft 2015 und steigt in die Bezirksliga auf!

VfL Bad Ems – TUS Niederneisen   7 : 0  (3 : 0)

Am letzten Spieltag beseitigte der VfL Bad Ems alle Zweifel an dem Meistertitel mit einem deutlichen Sieg gegen die TUS Niederneisen.

Nachdem die 2. Mannschaft bereits vor 2 Wochen Meisterschaft und Aufstieg feierte, konnte nachdem Abpfiff in Bad Ems zum 2. Mal gefeiert werden. „Das ist ein großartiges und Erfolgreiches Jahr für den Verein. Glückwunsch an meine Mannschaften und Ihre Trainer und Betreuer. Der Erfolg zeigt, dass wir auch im Vorstand gute Arbeit geleistet haben“, so Präsi Uli Schneider überglücklich nach  dem Spiel.

Das letzte Spiel am Sonntag auf der Silberau musste der VfL Bad Ems unbedingt gewinnen um den Meistertitel sicher und aus eigener Kraft zu holen. Gegner war der die Mannschaft aus Niederneisen die am Ende der Tabelle stehen.

Der VfL Bad Ems machte von Anfang Druck blieb ruhig und entwickelte seine Chancen. Und so dauerte es nur bis zur 13. Minute ehe der Bad Emser Stürmer Elia Brustolon zum ersten Male an diesen Tag mit einem unhaltbaren 1 : 0 zuschlug. In der 39. Minute war es dann erneut Elia Brustolon der mit einem Volleykracher unter die Latte mit dem 2 : 0 den nächsten sehenswerten Treffer für das Unternehmen Meisterschaft beisteuern konnte. Und nur 2 Minuten später gab es einen Foulelfmeter für den VfL Bad Ems. Und wieder hieß der Torschütze Elia  Brustolon, der mit diesem Hattrick für die frühe Entscheidung sorgte.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause. Aus Singhofen war derweil zu hören dass es dort 4 : 2 für TUS Singhofen stand. Bei dem Stand in Bad Ems allerdings unerheblich.

Und  der VfL Bad Ems spielte mit einem sicheren Vorsprung im Rücken völlig befreit auf und kontrollierte das Spiel nach Belieben. Die überaus fairen Gäste aus Niederneisen mühten sich zwar, hatten aber nicht mehr viel entgegen zu setzten. So dauerte es gerade mal 7 Minuten bis das nächste Tor fiel. Der Torschütze – zum 4. Mal an  diesem Nachmittag der italienische Stürmer Elia Brustolon zum 4 : 0.

Und bereits in der 56. Minute setzte sich Stefan Fuselbach im Strafraum durch und zog den Ball ins kurze Eck zum 5 : 0.

Nachdem nun Tom Hensel für Christian Peter Knoll gekommen war erzielte (noch mit Bart) Etienne Kecskemeti dann in der 73. Minute das 6 : 0. Und nur eine Minute später war es dann Marco Jockel der sogar das 7 : 0 besorgte.

Das Hauptgeschehen spiele sich nun am Spielfeldrand ab. Es wurden Sektflaschen, und Bier herangeschleppt und eine Tasche mit Aufstiegstrikots. Als dann Schiedsrichter Dirk Huster das Spiel abpfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Die Mannschaft tanzte auf dem Rasen, aus den Lautsprechern ertönte „Oh wie ist das schön“ und es erfolgten nun jede Menge Bier- und Sektduschen. Und noch direkt am Platz wurde eine Wette eingelöst: Der Spieler Etienne Kecskemeti wurde seinen Vollbart los. Dann  ging es zum Duschen und das wurde ausgiebig, denn Trainer und Vorstand wurden mit Klamotten unter die Dusche geschleppt und erhielten einen Guss von oben. Noch lange an diesem Abend wurde der großartige Erfolg gefeiert und es fielen auch noch einige Bärte und Haare.

Der VfL Bad Ems spielte im letzten Spiel wie folgt: Alexander Werner, Eduard Schweizer, Christian Thisse-Gemmer, Stefan Fuselbach, Felix Behnke, Kay Jockel, Etienne Kecskemeti, Christian Peter Knoll, (ab 65. Min Tom Hensel), Nicolas Liefke, Elia Brustolon, (ab 74. Min Johann Imgrund), Marco Jockel (ab 84. Min Francisco Wink-Blas)